Ralf Wohlleben



Alles zur Person "Ralf Wohlleben"


  • Zschäpe: Hatte keine Ahnung

    Di., 03.07.2018

    Urteil im NSU-Prozess fällt am kommenden Mittwoch

    Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt im Gerichtssaal an ihrem Platz.

    Mehr als 430 Prozesstage, Hunderte Zeugen, mehrere Hundert Aktenordner: Der NSU-Prozess ist so oder so ein Fall für die Geschichtsbücher. Am 11. Juli spricht das Gericht sein Urteil. Vorher hat sich Beate Zschäpe noch einmal persönlich zu Wort gemeldet.

  • Chronologie

    Di., 03.07.2018

    Im Zeitraffer: Zentrale Verhandlungstage des NSU-Prozesses

    Beate Zschäpe sitzt neben ihren Anwälten Hermann Borchert (l) und Mathias Grasel im Gerichtssaal im Oberlandesgericht.

    München (dpa) - Es war eine akribische, oft zähe Suche nach der Wahrheit im Münchner NSU-Prozess. Sie dauerte mehr als fünf Jahre und mehr als 430 Verhandlungstage. Die wichtigsten davon im Rückblick:

  • Streit um Tatwaffe

    Mi., 16.05.2018

    NSU-Prozess: Wohlleben-Anwälte attackieren Mitangeklagten

    Der Angeklagte Ralf Wohlleben betritt den Verhandlungssaal im Oberlandesgericht München im NSU-Prozess.

    Ralf Wohlleben hat die Waffe organisiert, mit der die NSU-Terroristen neun Menschen ermordeten - sagt die Bundesanwaltschaft. Hat er nicht, sagt die Verteidigung – und listet auf, wo sie Lücken in der Indizienkette sieht. Teils akribisch, teils scharf polemisch.

  • Streit um Tatwaffe

    Di., 15.05.2018

    NSU-Prozess: Verteidigerin fordert Freispruch für Wohlleben

    Streit um Tatwaffe: NSU-Prozess: Verteidigerin fordert Freispruch für Wohlleben

    Ralf Wohllebens Verteidiger halten im NSU-Prozess nicht einfach nur ein Plädoyer. Es ist auch ein Frontalangriff auf das Gericht. Die Anwälte warnen den Senat sogar vor dem «Richterstuhl des Ewigen».

  • Mutmaßlicher Waffenbeschaffer

    Mi., 02.05.2018

    Verteidiger fordern Freispruch für NSU-Mitangeklagten

    Der Angeklagte Carsten S. zwischen seinen Anwälten Johannes Pausch (l) und Jacob Hösl im Oberlandesgericht München.

    Vergangene Woche drehte sich im NSU-Prozess alles um Beate Zschäpe. Jetzt plädieren die Verteidiger der vier Mitangeklagten. Einer von ihnen soll nach dem Willen seiner Anwälte ungeschoren davonkommen.

  • Prozess in München

    So., 29.04.2018

    NSU-Prozess: Strammer Zeitplan für die letzten Plädoyers

    Der Prozess um die Taten des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) läuft nun seit fast fünf Jahren.

    Manchmal ging es im NSU-Prozess nur quälend langsam voran. Doch jetzt könnte es schnell gehen. Bis Mitte Mai sollen die Plädoyers der vier mit Beate Zschäpe mitangeklagten mutmaßlichen Terrorhelfer beendet sein. Dann gäbe es nur noch zwei Schritte bis zum Urteil.

  • Prozesse

    Di., 24.04.2018

    Ankläger und Verteidiger: Teil des NSU-Prozesses abtrennen

    München (dpa) - Nach monatelangen Verzögerungen steht der NSU-Prozess möglicherweise vor einem Scheidepunkt: Sowohl die Bundesanwaltschaft als auch die Anwälte des mutmaßlichen Terrorhelfers Ralf Wohlleben beantragten, das Verfahren gegen den Mitangeklagten André E. abzutrennen. Bundesanwalt Herbert Diemer warf dessen neuem Anwalt Daniel Sprafke vor, das Verfahren «bis zum Sankt-Nimmerleinstag» verzögern zu wollen. «Das kann so nicht weitergehen», kritisierte Diemer.

  • Neuer Befangenheitsantrag

    Di., 13.03.2018

    Verteidiger-Plädoyers im NSU-Prozess verzögern sich

    Einige der Verteidiger haben nach Einschätzung der Richter Beweisanträge allein mit Verschleppungsabsicht gestellt.

    Es zieht sich, mal wieder: Eigentlich sollten im NSU-Prozess am Dienstag Zschäpes Verteidiger plädieren. Doch es kommt anders.

  • Telefon des Opfers abgehört

    Di., 09.01.2018

    Kritik im NSU-Prozess: Hinweise auf Terroristen ignoriert

    Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München neben ihrem Anwalt Mathias Grasel.

    Das erste Mordopfer des NSU war der Blumenhändler Enver Simsek. Die Anwältin seiner Familie attackiert die Ermittler massiv. Der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Terrorhelfer droht derweil wieder zu stocken.

  • Befangenheitsanträge

    Mi., 04.10.2017

    NSU-Prozess bis 24. Oktober unterbrochen

    Die Bundesanwaltschaft hat für Beate Zschäpe lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung gefordert, für Ralf Wohlleben und André E. jeweils zwölf Jahre Haft.

    Eigentlich befindet sich der NSU-Prozess nach mehr als vier Jahren auf der Zielgeraden. Doch nach dem Plädoyer der Bundesanwaltschaft muss das Gericht schon wieder pausieren - wegen zweier Angeklagter.