Rudolf Nacke



Alles zur Person "Rudolf Nacke"


  • Gedenkveranstaltungen zu den November-Pogromen von 1938

    Fr., 09.11.2018

    Den Opfern einen Namen geben

    Schüler der Fridtjof-Nansen-Realschule tragen einen Kranz zum ehemaligen Standort der Synagoge in Gronau.

    An der Synagoge in Epe und am ehemaligen Standort der Synagoge in Gronau fanden am Freitag Gedenkveranstaltungen zu den November-Pogromen von 1938 statt. Dabei ging es auch darum, den jüdischen Opfern von einst wieder einen Namen zu geben.  

  • Besichtigung des Jüdischen Friedhofs

    Di., 06.11.2018

    Eine Reise in die Geschichte

    Rund 50 Besucher nutzten am Sonntag die Gelegenheit, im Rahmen der „Woche der Erinnerung“ an einer Führung über den Jüdischen Friedhof an der Vereinsstraße teilzunehmen.

    Normalerweise versperrt ein Tor den Zugang zu diesem besonderen Ort. Am Sonntagnachmittag stand es weit offen – und lud ein, zu einer Entdeckungsreise in die Geschichte. Zum Besuch des Jüdischen Friedhofes an der Vereinsstraße hieß Rudolf Nacke im Namen des Arbeitskreises „Woche der Erinnerung“ und auch des Förderkreises „Alte Synagoge Epe“ mehr als 50 interessierte Besucher willkommen.

  • Auftakt zur „Woche der Erinnerung“

    Sa., 03.11.2018

    Alte Synagoge ins Licht setzen

    Eine Lichtinstallation wird am heutigen Samstag die ehemalige Synagoge an der Wilhelmstraße ins Licht setzen. Die Aktion (17 bis 22 Uhr) bildet zugleich den Auftakt für die „Woche der Erinnerung“.

    Licht erhellt am Donnerstag um kurz nach 18 Uhr die ehemalige Synagoge. Helles Licht. „Onkel Felix von nebenan fällt gleich aus dem Bett“, unkt einer der Umstehenden. Zwei sogenannte Moving-Lights setzen das Gebäude der Alten Synagoge bei der Generalprobe in Szene. Und genau darum geht es: „Die ehemalige Synagoge ins Licht setzen“ – am Samstag von 17 bis 22 Uhr.

  • Spontane Idee

    Do., 08.02.2018

    Brückenbauer mit Sprachunterricht erhalten Integrationspreis der Stadt Gronau

    Für ihr Engagement bei der Unterrichtung von Flüchtlingen wurden (v.l.) Rudolf Nacke, Elisabeth Baudry sowie Ursula Könemann-Krabbe und Heinz Krabbe von Bürgermeisterin Sonja Jürgens (2.v.r.) mit dem Integrationspreis der Stadt geehrt.

    Das Projekt „Sprache ist eine Brücke zur Integration – Deutschunterricht für geflüchtete Menschen“ wurde vom Integrationsrat der Stadt Gronau mit dem Integrationspreis „Gronau verbindet“ ausgezeichnet. Der Preis wurde jetzt in einer Feierstunde im Haus der Begegnung übergeben.

  • Integrationspreis verliehen

    Mi., 07.02.2018

    Brückenbau mit Deutsch-Unterricht

    Bürgermeisterin Sonja Jürgens (rechts) überreichte den Integrationspreis an (v.l.): Elisabeth Baudry, Rudolf Nacke sowie Ursula und Heinz Krabbe.

    Der mit 900 Euro dotierte Integrationspreis 2017 geht an Elisabeth Baudry, Ursula Könemann-Krabbe, Heinz Krabbe und Rudolf Nacke für das Projekt „Sprache ist eine Brücke zur Integration – Deutschunterricht für geflüchtete Menschen“.

  • Deutsch-Kurse für Flüchtlinge

    Mi., 29.11.2017

    Team des Sprachunterrichts erhält den Integrationspreis

    Unterricht im Pfarrhof. Rechts Elisabeth Baudry

    Der mit 900 Euro dotierte Integrationspreis geht an Elisabeth Baudry, Ursula Krabbe, Heinz Krabbe und Rudolf Nacke für das Projekt „Sprache ist eine Brücke zur Integration – Deutschunterricht für geflüchtete Menschen“.

  • Petra Kunik ist während der „Woche der Erinnerung“ zu Gast

    Sa., 14.10.2017

    Kompetente Mitwirkende

    Vertreter des Trägerkreises der Woche der Erinnerungen stellten das Programm vor: Bettina Roth-Tyburski, Barbara Engbrink, Steffen Smit (mit Töchterchen Anna Marie) und Rudi Nacke (v.l.). Vertreter der Katholischen Pfarrgemeinde St. Agatha waren verhindert.

    Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski lernte Petra Kunik auf einer internationalen Konferenz zum jüdisch-christlichen Dialog kennen. Sie ergriff die Gelegenheit beim Schopfe, die jüdische Autorin zur „Woche der Erinnerung“ nach Gronau einzuladen. Kunik sagte zu. Damit haben die Veranstalter eine äußerst kompetente Mitwirkende gewonnen: Kunik ist Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Frankfurt, interreligiöse und interkulturelle Referentin und freie Autorin. Am 7. November (Dienstag) wird sie in der Ev. Kirche Epe aus dem Roman „Der Rabbi von Bacharach“ von Heinrich Heine lesen. Beginn ist um 19.30 Uhr.

  • Treffen der Familie Pagener in Epe

    Di., 19.09.2017

    Auf Spurensuche

    Beim Rundgang durch Epe: Die Mitglieder der Familie Pagener wurden auch von Bürgermeisterin Jürgens begleitet.

    Die Enkel von Isaak Moses Julius Pagener sprechen unglaublich liebevoll von ihrem Opa. 1875 war er in Epe geboren worden, betrieb im Schatten der St.-Agatha-Kirche eine Kunsthonigfabrik. Anfang des 20. Jahrhunderts zog er nach Köln. Doch in Epe waren seine Wurzeln.

  • Künstlerin Micaela Pagener kehrt zu den Wurzeln ihre Familie zurück

    Sa., 09.09.2017

    „Das alles gibt mir ein Stück Erdung“

    Micaela Pagener in ihrem Atelier in Köln.

    Es ist gewissermaßen eine Rückkehr zu den Wurzeln; nicht zu den persönlichen, aber denen ihrer Familie: Micaela Pagener-Petermann aus Köln stellt vom 17. September (Sonntag) an Assemblagen in der Eper Galerie van Almsick aus. Das wäre an sich nichts Ungewöhnliches. Doch bei ihr schließt sich ein Kreis: Die Ausstellung findet nämlich in einem Gebäude statt, wo früher ihre Familie ansässig war. So lange, bis die jüdischen Pageners von den Nationalsozialisten unter Druck gesetzt, enteignet, verfolgt und ein großer Teil der Familie ermordet wurde. Nicht weniger als 14 Eperaner mit Nachnamen Pagener zählt Norbert Diekmann in seinem Buch zur Geschichte der jüdischen Gemeinden in Gronau und Epe auf. Sie wurden deportiert und in Konzentrationslagern getötet bzw. wurden für tot erklärt.

  • Buch „Eper Schulgeschichte(n)“ in Arbeit

    Sa., 05.08.2017

    Lehrerinnen-Zölibat und Prügel prägten Alltag

    Die Redaktion des Buchs „Eper Schulgeschichte(n)“: Maria Schulze-Dinkelborg, Rudolf Nacke, Josef Pieper, Heinz Krabbe, Franz Josef Terlinde (von links. Es fehlen Tono Baudry und Josef Brefeld).

    Auch wahre Schulexperten lernen nicht aus. Das erfahren derzeit die Redakteure, die Beiträge für das Buch „Eper Schulgeschichte(n)“ zusammentragen. Faszinierende Dokumente aus der örtlichen Schulhistorie, aber auch Erzählungen Eper Bürger aus dem Schulleben vergangener Jahrzehnte bilden ein schillerndes Kaleidoskop, aus dem sich der Buchinhalt herauskristallisieren soll.