Tanja Weidner



Alles zur Person "Tanja Weidner"


  • Wolfgang-Borchert-Theater zeigt die Liebesgeschichte „Heisenberg“

    Mi., 10.10.2018

    Zwei Teilchen verschränken sich

    Meinhard Zanger verkörpert (mit gefärbten grauen Strähnen) den alten Alex, Ivana Langmajer die 42-jährige Georgie. Beide geraten durch eine Verwechslung aneinander und finden zueinander.

    Wenn etwas noch größere Geheimnisse birgt als das Weltall, dann ist es die Liebe. Mit dem Stück „Heisenberg“ des preisgekrönten Autors Simon Stephens erzählt das Wolfgang-Borchert-Theater die Geschichte eines schrägen Großstadtpaares.

  • Izzeldin Abuelaish im Borchert-Theater

    Mi., 27.06.2018

    Friedlichkeit erfordert Mut

    Ein glaubwürdiger und eindrucksvoller Zeuge des Glaubens an Friedlichkeit und Toleranz: Izzeldin Abuelaish.

    Nichts ist rätselhafter auf der Welt als der Mensch, der in ihr lebt: Die Hölle hat dem 20. Jahrhundert mit zwei Weltkriegen ultimative Lektionen erteilt, und auch das Schicksal des palästinensischen Arztes Izzeldin Abuelaish (Jahrgang 1955) gehört zu jenen absurden Dramen, in denen der Realitätssinn ins Unvorstellbare überboten wird.

  • Claus Peymann las im Wolfgang-Borchert-Theater Thomas Bernhard

    Di., 26.06.2018

    Schimpfen über Eliten und sich selbst

    Claus Peymann las vor ausverkauftem Haus im Wolfgang-Borchert-Theater in seinem roten Ohrensessel unter dem Zitat von Voltaire: „Da ich nun einmal nicht imstande war, die Menschen vernünftiger zu machen, war ich lieber fern von ihnen glücklich.”

    Claus Peymann las im Borchert-Theater, und der Saal war ausverkauft. Denn der berühmte Regisseur las nicht irgendetwas, sondern Thomas Bernhard – jenen Skandal-Autor, mit dem Peymanns Zeit am Wiener Burgtheater künstlerisch untrennbar verknüpft ist. 14 seiner Stücke hat er uraufgeführt, wie Peymann nicht ohne Stolz voranstellt.

  • Wolfgang-Borchert-Theater zeigt „Die Schroffensteins“ auf Russisch und Deutsch

    Di., 05.09.2017

    Wo die Sprache versagt . . .

    Kleists Romeo und Julia: Ottokar (Arsenij Kudria) und Agnes (Alice Zikeli)

    Selbst der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry weiß es: „Sprache ist die Quelle für Missverständnisse.“ Menschliche Kommunikation? Ein einziges Scheitern. Und Heinrich von Kleist ist kein Optimist, was die Verständigung unter Menschen angeht. Erst recht nicht, wenn Worte im Spiel sind. Das zeigt der deutsche Dramatiker schon in seinem allerersten Stück auf drastische Weise. Das Wolfgang-Borchert-Theater zeigt die sprachgewaltige, politische Tragödie „Die Familie Schroffenstein“ als „eine Familienschlacht“ und zudem noch zweisprachig.

  • Wolfgang-Borchert-Theater lädt zu „Schroffenstein“-Kostprobe

    Do., 31.08.2017

    Eine Familienschlacht in zwei Sprachen

    Proben für die „Schroffensteins“: Jannike Schubert und Meinhard Zanger

    Zur Einstimmung auf die Premiere des Schauspiels „Die Schroffensteins – eine Familienschlacht“ von Heinrich von Kleist lädt das Borchert-Theater zu einer Kostprobe ein.

  • Open-Air-Theater

    Di., 20.06.2017

    Wolfgang-Borchert-Theater sorgt für „Sturm“ im Hafenbecken

    Intendant Meinhard Zanger mit (v. l.) den Dramaturginnen Tanja Weidner und Silvia Drobny sowie der Schauspielerin Jannike Schubert, die fest ins Ensemble kommt.

    „Wir werden immer wieder auf den ,Sommernachtstraum‘ im Gasometer angesprochen“, erzählt Meinhard Zanger: Das Publikum hätte zu gern eine Fortsetzung der legendären Shakespeare-Inszenierung vom Intendanten des Wolfgang-Borchert-Theaters.

  • Zwei Schauspieler zeigen am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, wie Integration beginnt

    Mi., 25.01.2017

    Gelungener Drahtseilakt

    Eindringliche Vorstellung im Klassenzimmer: Patricks Bruder (gespielt von Florian Bender) erleidet einen Krampfanfall. Patrick (Sven Heiß) kümmert sich um ihn. Die beiden Schauspieler präsentierten den Klassen 6 a und 6 d des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums das Theaterstück „Patricks Trick“.

    Theater im Klassenzimmer gibt es oft. So aber nicht.

  • Kristo Šagor verzichtet auf erhobenen Zeigefinger

    So., 20.11.2016

    Wie hilft man seinem Bruder?

    Patrick (Sven Heiß, r.) holt sich Rat bei allerlei Leuten, die von Florian Bender gespielt werden.

    Patrick ist clever. Der Elfjährige kriegt mehr mit, als man vermuten würde. Beispielsweise, dass er demnächst einen kleinen Bruder bekommen wird. Denn er hat ein Gespräch seiner Eltern belauscht. Und da hieß es auch, dass das Baby behindert zur Welt kommt und wahrscheinlich niemals richtig sprechen kann. Also beschließt Patrick, ihm die Sprache selbst beizubringen. Wie das geht, muss er allerdings erst noch herausfinden. Aber da kann man ja jemanden fragen.

  • „Die Lehman Brothers“ im Borchert-Theater

    Fr., 07.10.2016

    Kleiner Anfang – großer Wahn

    Die Lehman Brothers machen sich daran, die Welt zu erobern – und sie dann in die Krise zu stürzen. Szene mit Hannah Sieh, Alexander Gier, Florian Bender und Jürgen Lorenzen (v. l.).

    Die Lehman-Bank brachte die Finanzwelt an den Abgrund. Ein Theaterstück in Münsters Borchert-Theater erzählt die Geschichte der Lehman-Dynastie. Eine dreieinhalbstündige, spannende Herausforderung.

  • „Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie“ im Borchert-Theater

    Mi., 05.10.2016

    Der Fall einer Dynastie

    Brüder im Gelde (v.l.): Alexander Gier, Sven Heiß, Florian Bender und Jürgen Lorenzen sind die Hauptdarsteller in dem Familien-Epos über die drei Lehman-Generationen.

    Von Unterfranken zur Wall Street, vom Viehhandel zum Geldhandel – die „Lehman Brothers“ haben in 158 Jahren eine beispiellose Familiendynastie gegründet, zerstört und Weltwirtschaftsgeschichte geschrieben. Mit ihrem Namen verbindet sich das Platzen der Immobilienblase und eine globale Finanzkrise. Das Wolfgang-Borchert-Theater bringt die Familiensaga „Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie“ auf die Bühne.