Ain al-Arab



Alles zum Ort "Ain al-Arab"


  • Konflikte

    Di., 13.10.2015

    Syrische Kurden weisen Vorwürfe von Amnesty zurück

    Zerstörte Häuser in der nordsyrischen Stadt Kobane: Die PYD steht der PKK sehr nahe.

    Die Horror-Berichte aus Syrien nehmen kein Ende. Gräueltaten werden auf allen Seiten verübt. Jetzt werfen Menschenrechtler auch Kurden schwere Verbrechen vor. Offenbar ist Rache ihr Motiv.

  • EU

    Mo., 12.10.2015

    Syrische Kurden erhalten für Kampf gegen IS Waffen von den USA

    Kobane (dpa) - Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat verstärken die USA ihre Militärhilfe für die nordsyrischen Kurden. Die kurdischen Volksschutzeinheiten hätten vor kurzem von Washington eine Waffenlieferung erhalten, hieß es aus kurdischen Kreisen. Die Volksschutzeinheiten sind die stärkste Kraft im Norden Syriens und wichtigster Partner des Westens im Kampf gegen den IS. Die Europäische Union fordert unterdessen von Russland ein sofortiges Ende von Luftschlägen gegen die moderate Opposition in Syrien. Russland wies die Vorwürfe erneut zurück.

  • Nachrichtenüberblick

    Fr., 04.09.2015

    dpa-Nachrichtenüberblick Politik

    Flüchtlingskrise wird für Europa zu riesiger Belastungsprobe

  • Migration

    Fr., 04.09.2015

    Letztes Geleit für Aylan: Flüchtlingskind in Kobane beerdigt

    Tot am Strand wurde der Dreijährige angespült.  Aylan und seine Familie versuchten nach Europa zu flüchten. Nur sein Vater überlebte. Der Junge, sein Bruder und die Mutter wurden nun in Kobane beigesetzt.

    Der drei Jahre alte Aylan lag tot am Strand. Bilder des ertrunkenen syrischen Flüchtlingskindes haben die Welt schockiert. Seine letzte Ruhe findet er neben seinem Bruder und seiner Mutter in seiner Heimatstadt Kobane.

  • Migration

    Fr., 04.09.2015

    Syrisches Flüchtlingskind Aylan in Kobane beigesetzt

    Kobane (dpa) - Der auf der Flucht nach Europa ertrunkene dreijährige Aylan ist in seiner nordsyrischen Heimatstadt Kobane beigesetzt worden. Auch sein ebenfalls ums Leben gekommener Bruder und seine Mutter seien bestattet worden, sagte ein Kurden-Sprecher. Vater Abdullah Kurdi sagte dem kurdischen Sender Rudaw: «Ich hoffe, dass meine Geschichte die Menschen dazu bringt, den Flüchtlingen mehr zu helfen.» Der leblose Körper von Aylan war an einem Strand im türkischen Bodrum angespült worden. Der Junge gehörte einer Gruppe an, die per Boot die griechische Insel Kos erreichen wollte.

  • Flüchtlinge

    Fr., 04.09.2015

    Kurden-Sprecher: Flüchtlingskind Aylan wird in Kobane beigesetzt

    Istanbul/Beirut (dpa) - Der auf der Flucht nach Europa ertrunkene dreijährige Aylan wird in seiner nordsyrischen Heimatstadt Kobane beigesetzt. Das sagte ein Sprecher der Kurden-Partei PYD. Auch sein ebenfalls ums Leben gekommener Bruder Galip und seine Mutter Rehan sollen dort bestattet werden. Vater Abdullah Kurdi werde mit den Leichnamen in die Stadt zurückkehren, um diese dort am Wochenende beizusetzen. Der leblose Körper von Aylan war an einem Strand im türkischen Bodrum angespült worden. Das Foto des ertrunkenen Flüchtlingskindes löste international Bestürzung aus.

  • Flüchtlinge

    Do., 03.09.2015

    Zeitung: Familie des ertrunkenen Flüchtlingskindes wollte nach Kanada

    Ottawa (dpa) - Die Familie des ertrunkenen Flüchtlingskindes aus Syrien, dessen Foto weltweit für Bestürzung sorgt, wollte offenbar nach Kanada. Wie die Tageszeitung «Ottawa Citizen» berichtet, hatte der Vater mit seiner Frau und den beiden Söhnen zu seiner Schwester nach Vancouver gelangen wollen. Bei der Reise von der Türkei zur griechischen Insel Kos sei das Boot mit weiteren Flüchtlingen an Bord gekentert. Nur der Vater überlebte. Der einzige Wunsch des Vaters sei es nun, mit seiner toten Familie ins syrische Kobane zurückzukehren und sie dort zu begraben, zitiert das Blatt die Familie.

  • „Aktion Hoffnungsschimmer“

    Mi., 05.08.2015

    Nach dem Anschlag: Weiter mahnen und helfen

    Im Flüchtlingscamp  in Suruç traf die Initiative „Hoffnungsschimmer“ aus Senden auf eine besonders angespannte Versorgungssituation. Jochen Reidegeld (kl. Bild) reihte sich auch in die Menschenkette an der Grenze zu Kobane ein.

    Der Terroranschlag von Suruç – ein Ort, den die Sendener Flüchtlingsinitiative im Januar besucht hat – leitete eine Eskalation der Gewalt in der Türkei ein. Die „Aktion Hoffnungsschimmer“ will ihre Hilfe trotzdem fortsetzen.

  • Konflikte

    Mo., 27.07.2015

    Türkische Armee beschießt laut Aktivisten Kurden in Nordsyrien

    Kobane (dpa) - Türkische Artillerie hat nach Angaben von Aktivisten in Nordsyrien einen Ort beschossen, der von kurdischen Volksschutzeinheiten und gemäßigten Rebellen kontrolliert wird. Dabei seien westlich der Stadt Kobane vier Kämpfer verletzt worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Auch ein Kurdensprecher bestätigte den Beschuss. Die Volksschutzeinheiten kontrollieren nach mehreren Siegen gegen die Terrormiliz IS mittlerweile große Teile der Grenze zwischen der Türkei und Syrien.

  • Kommentar: Kampf gegen den IS – die Kehrtwende der Türkei

    Sa., 25.07.2015

    Reichlich spät

    Kampfjets über Syrien und Razzien im eigenen Land: Die Türkei ist in den Krieg gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gezogen. Der Bombenanschlag am vergangenen Montag in Suruc an der syrischen Grenze hat die türkische Kehrtwende eingeleitet. Staatspräsident Erdogan bleibt gar keine andere Wahl. Er muss den Dschihadisten nun mit aller Härte begegnen – wohl mehr aus Not als aus Überzeugung.