Rettungsschiff



Alles zum Schlagwort "Rettungsschiff"


  • Migration

    Do., 04.07.2019

    Seehofer weist Kritik an deutscher Flüchtlingspolitik zurück

    Augsburg (dpa) - Innenminister Horst Seehofer hat den Vorwurf zurückgewiesenn, der Bundesregierung mangele es an Aufnahmebereitschaft für Flüchtlinge des Rettungsschiffs «Sea-Watch 3». «Uns braucht niemand vorzuwerfen, dass wir eine inhumane Politik machen», sagte der CSU-Politiker der «Augsburger Allgemeinen». Deutschland habe bisher von jedem in Italien angekommenen Rettungsschiff Menschen aufgenommen. «Insgesamt kommen jeden Tag die Menschen von umgerechnet zehn Schiffen nach Deutschland.» Vor allem Grüne und Linke hatten die Bundesregierung kritisiert.

  • Drama um Rettungsschiff

    So., 30.06.2019

    «Sea-Watch 3» - Steinmeier kritisiert Italien

    Italiens Innenminister Matteo Salvini vor einer Monitorwand mit dem Bild der «Sea Watch 3»-Kapitänin.

    Eine deutsche Kapitänin bringt 40 Migranten unerlaubt nach Italien. Ist sie kriminell oder beispiellos menschlich? Der jüngste Einsatz von Sea-Watch scheint niemanden kalt zu lassen. Nun schaltet sich auch Bundespräsident Steinmeier mit deutlichen Worten ein.

  • Migration

    So., 30.06.2019

    Sea-Watch-Kapitänin verteidigt Hafeneinfahrt

    Rom (dpa) - Die Kapitänin des Rettungsschiffs «Sea-Watch 3», Carola Rackete, hat ihre Entscheidung verteidigt, unerlaubt in den Hafen von Lampedusa zu fahren. «Die Situation war hoffnungslos. Und mein Ziel war es lediglich, erschöpfte und verzweifelte Menschen an Land zu bringen», sagte die 31-jährige Deutsche über ihre Anwälte der italienischen Tageszeitung «Corriere della Sera». «Ich hatte Angst.» Sie habe Suizide befürchtet. Rackete war festgenommen worden und steht unter Hausarrest. Ihr drohen mehrere Anklagen, unter anderem wegen Beihilfe zur illegalen Migration.

  • Migration

    Sa., 29.06.2019

    Maas: Seenotrettung nicht kriminalisieren

    Berlin (dpa) - Außenminister Heiko Maas hat die italienischen Behörden für ihr Vorgehen gegen das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch kritisiert. Seenotrettung dürfe nicht kriminalisiert werden, schrieb Maas auf Twitter. Menschenleben zu retten sei eine humanitäre Verpflichtung. Das Rettungsschiff «Sea-Watch 3» hatte in der Nacht nach mehr als zwei Wochen auf See mit 40 Migranten an Bord unerlaubt im Hafen der italienischen Insel Lampedusa angelegt. Die Kapitänin wurde festgenommen, das Schiff beschlagnahmt.

  • Migration

    Sa., 29.06.2019

    Habeck verurteilt Festnahme der «Sea-Watch»-Kapitänin

    Berlin (dpa) - Grünen-Chef Robert Habeck hat das Vorgehen der italienischen Behörden gegen das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch scharf kritisiert. Die Verhaftung der Kapitänin zeige die Ruchlosigkeit der italienischen Regierung und offenbare das Dilemma der europäischen Flüchtlingspolitik», sagte Habeck dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die «Sea-Watch 3» hatte in der Nacht nach mehr als zwei Wochen auf offener See mit 40 Migranten an Bord unerlaubt im Hafen der italienischen Insel Lampedusa angelegt. Die Kapitänin wurde festgenommen, das Schiff beschlagnahmt.

  • Migration

    Sa., 29.06.2019

    Sea-Watch-Odyssee endet mit Festnahme - Migranten an Land

    Rom (dpa) - Der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch droht nach dem unerlaubten Anlegen ihres Rettungsschiffs in Italien ein juristisches Nachspiel. Am frühen Morgen wurde die Kapitänin der «Sea-Watch 3», Carola Rackete, auf der sizilianischen Insel Lampedusa festgenommen. Die Beschlagnahme des Schiffs wurde angeordnet. Aus Kreisen des Innenministeriums in Rom hieß es, dass eine Geldstrafe von 20 000 Euro verhängt werden soll. Für 40 Migranten ging eine Hängepartie zu Ende: Mehr als zwei Wochen nach ihrer Rettung im Mittelmeer konnten sie an Land gehen.

  • Migration

    Sa., 29.06.2019

    «Sea-Watch 3» legt im Hafen von Lampedusa an

    Rom (dpa) - Nach mehr als zwei Wochen auf offener See hat das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch mit 40 Migranten an Bord im Hafen der italienischen Insel Lampedusa angelegt. Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer sagte der dpa, die Kapitänin, Carola Rackete, sei nach dem Anlegen festgenommen worden. Es sei unklar, ob und wann die Migranten von Bord gehen könnten. Die Kapitänin war Mitte der Woche trotz Verbots der italienischen Regierung in die Hoheitsgewässer des Landes gefahren.

  • Migration

    Sa., 29.06.2019

    «Sea-Watch 3» legt im Hafen von Lampedusa an - Polizei vor Ort

    Rom (dpa) - Das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch hat mit 40 Migranten an Bord im Hafen der italienischen Insel Lampedusa angelegt. Das sagte Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer der dpa. Man habe die Hafenpolizei informiert, dass das Schiff in den Hafen fahren werde. Die Kapitänin des Schiffs «Sea Watch 3», Carola Rackete, war Mitte der Woche trotz Verbots der italienischen Regierung in die Hoheitsgewässer des Landes gefahren. Laut Sea-Watch haben sich vier Länder - Deutschland, Portugal, Frankreich und Luxemburg - bereit erklärt, Migranten aufzunehmen.

  • Migration

    Fr., 28.06.2019

    Medizinischer Notfall an Bord der «Sea-Watch 3»

    Rom (dpa) - Das Tauziehen um das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch geht weiter - aber zwei Migranten konnten das Schiff verlassen. Ein 19-Jähriger mit starken Schmerzen und sein Bruder seien als «medizinischer Notfall» an Land gebracht worden, erklärte Sea-Watch in der Nacht auf Twitter. Die «Sea-Watch 3» wartet seit rund zwei Wochen auf eine Einfahrtserlaubnis in einen Hafen. Sie liegt derzeit mit noch 40 Migranten vor der italienischen Insel Lampedusa, darf aber nicht anlegen.

  • Migration

    Mi., 26.06.2019

    Keine Lösung für Gerettete: Sea-Watch fährt nach Italien

    Rom (dpa) - Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch ist mit ihrem Rettungsschiff trotz eines Verbots in italienische Gewässer gefahren und riskiert damit eine Strafe. «Ich habe beschlossen, in den Hafen von Lampedusa einzufahren. Ich weiß, was ich riskiere, aber die 42 Geretteten sind erschöpft», erklärte die Kapitänin der «Sea-Watch 3», Carola Rackete. Wenige Meilen vor dem Hafen der Insel wurde das Schiff von der Finanzpolizei gestoppt. Sea-Watch hatte vor zwei Wochen insgesamt 53 Migranten vor Libyen gerettet, bekam aber keine Anlegeerlaubnis in einem europäischen Hafen.