Rettungsschiff



Alles zum Schlagwort "Rettungsschiff"


  • Migration

    Mi., 26.06.2019

    Sea-Watch fährt unerlaubt nach Italien

    Rom (dpa) - Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch ist mit ihrem Rettungsschiff trotz eines Verbots in italienische Gewässer gefahren und riskiert damit eine Strafe. Sie habe beschlossen, in den Hafen von Lampedusa einzufahren. Sie wisse, was ich riskiere, aber die 42 Geretteten seien erschöpft, erklärte die Kapitänin der «Sea-Watch 3», Carola Rackete. Sie bringe sie jetzt in Sicherheit. Sea-Watch hatte vor zwei Wochen insgesamt 53 Migranten vor Libyen gerettet, bekam aber keine Anlegeerlaubnis in einem europäischen Hafen.

  • Keine Lösung für Gerettete

    Mi., 26.06.2019

    Sea-Watch fährt unerlaubt nach Italien

    Die «Sea-Watch 3» hatte vor zwei Wochen insgesamt 53 Migranten vor Libyen gerettet, bekam aber keine Anlegeerlaubnis in einem europäischen Hafen.

    Zwei Wochen harrte das Rettungsschiff «Sea-Watch 3» in internationalen Gewässern aus. Nun ist es trotz Verbots in italienische Gewässer gefahren. Innenminister Salvini tobt.

  • Migration

    Mi., 26.06.2019

    Sea-Watch will in italienische Gewässer einlaufen

    Rom (dpa) - Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch will trotz eines Verbots mit ihrem Rettungsschiff in italienische Gewässer fahren und damit eine Geldstrafe riskieren. Zwei Wochen nach der Rettung von 53 Migranten vor Libyen gerate die Situation an Bord außer Kontrolle, sagte ein Sea-Watch-Sprecher. Ein vor kurzem in Kraft getretenes Dekret der Regierung in Rom sieht Strafen bis 50 000 Euro vor, wenn private Schiffe mit Geretteten an Bord unerlaubt in die italienischen Gewässer fahren.

  • Neuer Rückschlag vor Gericht

    Di., 25.06.2019

    Kein Hafen für Sea-Watch-Rettungsschiff in Italien

    Carola Rackete, deutsche Kapitänin der «Sea-Watch 3», muss weiter auf eine Erlaubnis warten, in einen europäischen Hafen fahren zu dürfen.

    Zwei Wochen schon sitzen Migranten auf dem Rettungsschiff im Mittelmeer fest. Alle Appelle, das Schiff in Italien anlegen zu lassen, haben seither nichts gebracht. Und auch vor Gericht müssen die Seenotretter eine Niederlage einstecken.

  • Migration

    So., 23.06.2019

    Migrant von Sea-Watch-Schiff in Sicherheit gebracht

    Rom (dpa) - Vom blockierten Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch ist ein Migrant als Notfall nach Italien gebracht worden. Er sei von der italienischen Küstenwache auf die Insel Lampedusa gebracht worden, sagte ein Sea-Watch-Sprecher. Somit sind noch 42 Migranten an Bord. Sie warten seit mehr als zehn Tagen auf eine Erlaubnis zum Anlegen. Italiens rechter Innenminister Matteo Salvini will das verhindern. Er erklärte, die holländische Regierung sei in der Pflicht, weil das Schiff unter niederländischer Flagge fahre.

  • Kritik an Salvini-Dekret

    Mi., 12.06.2019

    Italien droht hohe Geldstrafen für Rettung von Migranten an

    Die Helfer von Sea-Watch wollen sich von dem italienischen Dekret nicht abschrecken lassen und sind derzeit wieder mit der «Sea-Watch 3» im Einsatzgebiet vor Libyen.

    Exakt vor einem Jahr machte die populistische Regierung in Rom das erste Mal die Häfen Italiens für Rettungsschiffe dicht. Nun schaltet Hardliner Salvini noch einen Gang hoch und droht Rettern mit happigen Geldstrafen. Doch die Helfer schreckt das nicht ab.

  • Migration

    So., 02.06.2019

    EKD-Chef: Kriminalisierung von Seenotrettern muss aufhören

    Licata (dpa) - Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland hat nach der Freigabe des Rettungsschiffs «Sea-Watch 3» ein Ende der Kriminalisierung von Seenotrettern gefordert. Es sei «ein Punktsieg», dass das Migrantenrettungsschiff wieder frei sei, sagte Heinrich Bedford-Strohm bei einem Besuch in Sizilien. Das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch hatte Mitte Mai Migranten vor der libyschen Küste aufgenommen und nach Italien gebracht. Dort wurde es beschlagnahmt, am Samstag jedoch wieder freigegeben.

  • Migration

    Sa., 01.06.2019

    Schiff der deutschen Organisation Sea-Watch wieder frei

    Rom (dpa) - Das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch ist in Italien wieder frei. «Gerade haben wir die offizielle Nachricht erhalten, dass unser Schiff nicht länger konfisziert ist und in den Einsatz zurückkehren kann», twitterte die Organisation. Das Schiff «Sea-Watch 3» hatte Mitte Mai vor der Küste Libyens 65 Migranten gerettet. Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte sich zwar dagegen gewehrt, dass die Geflüchteten an Land durften. Sie konnten später jedoch in Lampedusa aussteigen. Das Schiff liegt derzeit in Licata auf Sizilien.

  • Salvini verärgert

    Mo., 20.05.2019

    Sea-Watch: Italien lässt Migranten an Land

    «Die Häfen sind offen! Die Italienischen Behörden haben die Anlandung unserer verbliebenen Gäste erlaubt», schrieb Sea-Watch auf Twitter.

    Agrigent (dpa) - Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Kapitän des Rettungsschiffs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch. Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Agrigent werfe ihm Begünstigung illegaler Migration vor, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

  • Migration

    So., 19.05.2019

    Sea-Watch: Italien lässt Migranten an Land

    Rom (dpa) - Die 47 Migranten auf dem privaten deutschen Rettungsschiff «Sea-Watch 3» sind in Italien gegen den Willen von Innenminister Matteo Salvini an Land gelassen worden. «Die Häfen sind offen! Die Italienischen Behörden haben die Anlandung unserer verbliebenen Gäste erlaubt», schrieb Sea-Watch am Abend auf Twitter. Die Zeitung «La Repubblica» zeigte Videobilder, wie Migranten von einem Boot der Polizei aus am Abend im Hafen von Lampedusa an Land gingen. Sie waren zuvor von der «Sea-Watch 3» auf das Polizeiboot übernommen worden. Das Rettungsschiff selbst wurde beschlagnahmt.