PKK



Alles zur Organisation "PKK"


  • Todesstrafe gefordert

    So., 16.07.2017

    Erdogan kündigt unnachgiebiges Vorgehen gegen Putschisten an

    Anhänger des türkischen Präsidenten Erdogan vor dem Präsidentenpalast in Ankara. In der Bildmitte ist das neu eingeweihte Denkmal zum Gedenken an die Opfer des gescheiterten Putschversuchs zu sehen.

    Ein Jahr ist der Putschversuch in der Türkei her. Präsident Erdogan macht bei den Gedenkfeiern mit harschen Worten deutlich, dass es keine Gnade für Putschisten und für Hintermänner geben wird. Auch für die Wiedereinführung der Todesstrafe spricht er sich aus.

  • Terrorismus

    Do., 13.07.2017

    Einstiger PKK-Kader muss mehr als drei Jahre in Haft

    Ein Hinweisschild mit der Aufschrift «Oberlandesgericht Stuttgart».

    Stuttgart (dpa/lsw) - Ein Ex-Kader der Terrorvereinigung PKK ist am Donnerstag zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Der 47-Jährige erhielt die Strafe wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland, wie das Oberlandesgericht in Stuttgart am Donnerstag mitteilte. Der Senat habe bei der Strafzumessung auch berücksichtigt, dass es sich bei der PKK um eine besonders gefährliche terroristische Vereinigung handele und der Angeklagte seine Kadertätigkeit über einen Zeitraum 30 Monaten ausgeübt habe. Strafmildernd wirkte sich unter anderem aus, dass der Mann nicht vorbestraft war (Az.: 6 -2 StE 11/16).

  • Deutsch-türkische Beziehungen

    Fr., 30.06.2017

    Türkische Presse verärgert über Erdogan-Redeverbot

    Die Bundesregierung hat einen Auftritt Erdogans, hier Mitte Mai, vor Anhängern in Deutschland verboten. 

    «Offene Feindschaft» - mit teils harschen Formulierungen hat die regierungsnahe Presse in der Türkei auf das Auftrittsverbot für Präsident Erdogan in Deutschland reagiert.

  • Verfassungsschutz warnt

    So., 25.06.2017

    Sorge vor innertürkischem Konflikt bei G20-Gipfel in Hamburg

    Polizisten beobachten eine Anti-G20-Demo in Hamburg-Harburg. Das Treffen in der Hansestadt wird für die Sicherheitskräfte zur großen Herausforderung.

    Zehntausende werden am zweiten Juli-Wochenende in Hamburg erwartet, um dort gegen den G20-Gipfel zu protestieren - darunter bis zu 8000 gewaltbereite Demonstranten. Doch neben dem Gipfel wird es weiteres Konfliktpotenzial geben.

  • Bundeswehr-Abzug steht bevor

    Mo., 05.06.2017

    Einigungsversuch im Incirlik-Streit gescheitert

    Ernste Miene: Außenminister Sigmar Gabriel spricht in Ankara mit Journalisten.

    Seit einem Jahr streiten die Nato-Partner Deutschland und Türkei über Besuchsverbote für Bundestagsabgeordnete in Incirlik. Bei einem Krisentreffen legen die Außenminister den Konflikt nun bei - allerdings ohne eine Einigung.

  • Analyse

    Mo., 05.06.2017

    Scheitern als Chance: Gabriels Krisenmission in Ankara

    Der Zwist um den Bundeswehreinsatz in Incirlik ist nur einer von vielen Streitpunkten.

    Der letzte Einigungsversuch ist gescheitert, die deutschen Soldaten in Incirlik können ihre Sachen packen. Gabriel versucht seiner Krisenmission in Ankara trotzdem etwas Positives abzugewinnen.

  • Analyse

    Mo., 05.06.2017

    Journalisten in der Türkei unter Druck

    Weiter in türkischer Haft: Der deutsche Journalist und «Welt»-Korrespondent Deniz Yücel sitzt seit Februar im Gefängnis. Ihm wird «Terrorunterstützung» vorgeworfen.

    Journalisten in Haft und zahlreiche geschlossene Medien: Nach dem Putschversuch in der Türkei hat der Druck auf Medien noch zugenommen. Doch manche türkische Journalisten lassen sich nicht unterkriegen.

  • Incirlik-Streit

    So., 04.06.2017

    Gabriel in der Türkei: Letzter Schlichtungsversuch steht an

    «Die Türkei muss ein Besuchsrecht zweifelsfrei zusichern», sagte Gabriel.

    Am Montag reist der Außenminister in die Türkei. Ein womöglich letzter Schlichtungsversuch im Incirlik-Streit steht an. Gabriel bekräftigt seine Forderung nach Besuchsmöglichkeiten - hofft unabhängig vom Ausgang des Konflikts aber auf neue Anknüpfungspunkte.

  • Konflikte

    Do., 01.06.2017

    13 Soldaten bei Helikopterabsturz in Südosttürkei getötet

    Istanbul (dpa) - Bei dem Absturz eines Militärhubschraubers sind in der südosttürkischen Provinz Sirnak alle 13 Soldaten an Bord ums Leben gekommen. Der Hubschrauber habe sich nach ersten Erkenntnissen am Abend kurz nach dem Start in einer Hochspannungsleitung verfangen und sei abgestürzt, teilten die türkischen Streitkräfte mit. Im Südosten der Türkei ist die Militärpräsenz hoch. Die Armee geht dort gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vor. Erst im April war in der Osttürkei ein Polizeihubschrauber abgestürzt. Damals starben zwölf Menschen.

  • Incirlik-Streit

    Di., 30.05.2017

    Gabriel reist am Montag in die Türkei

    Trafen sich bereits im März zu Gesprächen in Berlin: Sigmar Gabriel (l.) mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu

    Gibt es noch eine Lösung im Streit um Incirlik, oder werden die deutschen Soldaten abgezogen? Außenminister Gabriel reist nun nach Angaben aus Ankara am kommenden Montag in die Türkei, um den Konflikt womöglich doch noch zu schlichten.