Hans-Böckler-Stiftung



Alles zur Organisation "Hans-Böckler-Stiftung"


  • Unternehmen

    Di., 25.03.2014

    Hans-Böckler-Stiftung: Investoren aus China meist kooperativer

    Düsseldorf (dpa) - Bei der Übernahme von deutschen Unternehmen haben sich chinesische Investoren nach Einschätzung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung bislang kooperativer verhalten als viele Finanzinvestoren. Negative Folgen für Beschäftigung, Entlohnung und Mitbestimmung seien bis jetzt nicht zu beobachten, heißt es in einer am Dienstag vorgelegten Studie der Stiftung. In mehreren Fällen sei es Betriebsräten und Gewerkschaften gelungen, mit chinesischen Firmenkäufern Vereinbarungen über Tarifbindung, Investitionen und Beschäftigungssicherung zu schließen.

  • Tarife

    Do., 13.03.2014

    Eine Million Beschäftigte 2013 an Arbeitskämpfen beteiligt

    Düsseldorf (dpa) - In Deutschland haben sich im vergangenen Jahr rund eine Million Beschäftigte an Arbeitskämpfen beteiligt. Das waren rund 200 000 Menschen weniger als noch im Jahr zuvor, teilte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag in Düsseldorf mit. Dadurch fielen rund 551 000 Arbeitstage aus, rund 80 000 Tage weniger als 2012. Die mit Abstand größten Warnstreiks fanden im Rahmen der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie mit rund 700 000 Beteiligten statt. Insgesamt verzeichneten die Tarifexperten im vergangenen Jahr 218 Tarifauseinandersetzungen. Das waren 32 weniger als im Jahr zuvor. Vier von fünf Arbeitskämpfen fanden davon in der Dienstleistungsbranche statt.

  • Tarife

    Mi., 05.03.2014

    Institut: Deutscher Mindestlohn im Westeuropa-Vergleich moderat

    Deutschland mit 8,50 Euro moderat beim Mindestlohn. Foto: Patrick Pleul/Archiv

    Düsseldorf (dpa) - Mit der Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro bleibt Deutschland einer aktuellen Auswertung zufolge unter dem Niveau vieler westeuropäischer Nachbarländer. In Luxemburg (11,10 Euro), Frankreich (9,53 Euro), den Niederlanden (9,11 Euro), Belgien (9,10 Euro) und Irland (8,65 Euro) liege der Mindestlohn über dem angestrebten deutschen Niveau, teilte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Mittwoch mit. In Großbritannien sei die Lohnuntergrenze mit umgerechnet 7,43 Euro zwar wechselkursbedingt geringer. Kaufkraftbereinigt liege der geplante deutsche Mindestlohn aber auch noch unter dem britischen Niveau.

  • Arbeitsmarkt

    Do., 20.02.2014

    Reallöhne erstmals seit 2009 wieder gesunken

    Wiesbaden (dpa) - Erstmals seit dem Krisenjahr 2009 haben die deutschen Arbeitnehmer trotz niedriger Inflation etwas weniger im Geldbeutel. Die Reallöhne, also die um die Teuerung bereinigten Bruttomonatsverdienste, sanken 2013 im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 0,2 Prozent.

  • Familie

    Mo., 03.02.2014

    Längere Elternzeit des Partners kommt Karriere der Frau zugute

    Nach der Geburt zu Hause bleiben: Übernehmen Männer diesen Job für längere Zeit, kehren Frauen wieder früher in ihren Beruf zurück. Foto: Mascha Brichta

    Berlin (dpa/tmn) - Viele Väter nehmen inzwischen ebenfalls Elternzeit, die meisten davon allerdings nur kurz. Wenn sie ein Vierteljahr oder mehr zu Hause bleiben, steigen ihre Partnerinnen früher wieder ins Berufsleben ein.

  • Arbeitsmarkt

    Mo., 27.01.2014

    Studie: Mindestlohn-Ausnahmen träfen zwei Millionen Menschen

    Der allgemeine Mindestlohn wird systematisch unterlaufen, kritisiert das WSI. Foto: Stephanie Pilick

    Düsseldorf/Berlin (dpa) - Sollten die von Union und Arbeitgebern geforderten Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn kommen, dürften nach Berechnungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung rund zwei Millionen Menschen im Niedriglohnsektor hängen bleiben.

  • Einkommen

    Do., 23.01.2014

    Tariflöhne 2013 real gestiegen - Gute Aussichten auch für 2014

    Düsseldorf (dpa) - Die Tarifbeschäftigten in Deutschland haben im vergangenen Jahr preisbereinigt erneut mehr Geld auf ihrem Konto gehabt. Bei einem durchschnittlichen Anstieg der Vergütungen um 2,7 Prozent und einer Inflationsrate von 1,5 Prozent ergebe sich ein Plus von 1,2 Prozent. Das teilte das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung mit. Für die Tarifrunde 2014 habe sich die ökonomische Ausgangslage weiter verbessert.

  • Einkommen

    Do., 23.01.2014

    WSI-Tarifarchiv: Löhne 2013 real gestiegen

    Düsseldorf (dpa) - Die Tarifbeschäftigten in Deutschland haben im vergangenen Jahr preisbereinigt erneut mehr Geld auf ihrem Konto gehabt. Bei einem durchschnittlichen Anstieg der Vergütungen um 2,7 Prozent und einer Inflationsrate von 1,5 Prozent ergebe sich ein Plus von 1,2 Prozent, teilte das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag mit. Mit Ausnahme des Jahres 2011 sei es den Gewerkschaften seit 2009 gelungen, Tarifsteigerungen durchzusetzen, die oberhalb der laufenden Preissteigerungsrate lagen, erklärte Tarifarchiv-Leiter Reinhard Bispinck. Die Spannweite der Lohnerhöhungen reichten von 3,5 Prozent in der Energie- und Wasserversorgung bis zu 2,3 Prozent im Handel.

  • Soziales

    Do., 09.01.2014

    Fast jedes fünfte Kind in Deutschland von Armut bedroht

    In Deutschland ist fast jedes fünfte Kind von Armut bedroht. Foto: Patrick Pleul/Symbolbild

    Düsseldorf (dpa) - In Deutschland ist nach einer Studie fast jedes fünfte Kind (18,9 Prozent) von Armut bedroht. Dabei ist die Armut von Kindern und Jugendlichen in Ostdeutschland mit 26,3 Prozent deutlich höher als im Westen, wo 17,4 Prozent der Kinder unter der Einkommensschwelle leben.

  • Soziales

    Do., 09.01.2014

    Studie: Fast jedes fünfte Kind in Deutschland von Armut bedroht

    Düsseldorf (dpa) - In Deutschland ist nach einer Studie fast jedes fünfte Kind von Armut bedroht. Dabei ist die Armut von Kindern und Jugendlichen in Ostdeutschland mit 26,3 Prozent deutlich höher als im Westen. Dort leben 17,4 Prozent der Kinder unter der Einkommensschwelle. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Am höchsten ist das Armutsrisiko von Kindern derzeit in Bremen, am niedrigsten in der Oberpfalz.