Atommüll



Alles zum Schlagwort "Atommüll"


  • Atomkraft

    Mi., 11.10.2017

    Dritter Castor-Transport mit Atommüll auf dem Neckar unterwegs

    Obrigheim (dpa) - Auf dem Neckar wird heute erneut hoch radioaktiver Müll transportiert. Ein Spezialschiff habe am Morgen gegen 5.35 Uhr am stillgelegten Kernkraftwerk Obrigheim abgelegt, teilte der Energieversorger EnBW mit. Die Polizei bewacht den Castor-Transport auf der etwa 50 Kilometer langen Strecke in Baden-Württemberg unter anderem mit Booten, einem Hubschrauber und Einsatzkräften am Ufer. AKW-Gegner halten die Beförderung der insgesamt drei Container mit ausgedienten Brennelementen auf dem Neckar für höchst riskant. Die Umweltschützer wollen mit einer Mahnwache dagegen protestieren.

  • Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ blickt auf ihre Anfänge zurück

    Di., 10.10.2017

    Erinnerungen an 40 Jahre Widerstand

    Auf Bilder aus vier Jahrzehnten blicken (v.l.) Hartmut Liebermann, Heiner Möllers und Felix Ruwe.

    Vier Jahrzehnte Widerstand in Ahaus – ein Grund zum Feiern: Die Bürgerinitiative (BI) „Kein Atommüll in Ahaus“ hatte am Sonntagvormittag dazu in die Stadthalle eingeladen. Gut 150 Gäste, darunter langjährige Weggefährten, Vertreter der politischen Parteien, der Verwaltung und der Kirchengemeinde, erinnerten sich an die Anfänge und den „Tag X“. Damals, am 20. März 1998, rollte der Castor nach Ahaus. Auf Fotos und mit Zeitungsausschnitten hatte die BI das im Foyer der Stadthalle dokumentiert.

  • Felix Ruwe ist seit über 15 Jahren Sprecher der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“

    Mo., 09.10.2017

    Die Stimme des Widerstands

    Felix Ruwe ist seit über 15 Jahren Sprecher der Ahauser Anti-Atom-Bewegung.

    Seit 40 Jahren gibt es die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“. In einer Serie schauen wir auf die Anfänge des Widerstands, lassen Protagonisten zu Wort kommen und beleuchten, welche Rolle die Bürgerinitiative und das Brennelemente-Zwischenlager heute in Ahaus spielen. Heute erzählt Felix Ruwe über seine Anfänge bei den Aktivisten. Ruwe ist Sprecher der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“. Der 66-Jährige ist immer im Einsatz, auch wenn kein Atommülltransport rollt. Aktuell ärgert er sich über den BUND und Greenpeace.

  • Strenge Bewachung

    Mi., 06.09.2017

    Atommüll erreicht mit Schiff Zwischenlager am Neckar

    Das mit hoch radioaktivem Atommüll beladene Transportschiff Edda fährt bei einem erneuten Castor-Transport des Energieversorger EnBW in die Schleuse von Horkheim ein.

    Auf dem Wasserweg werden ausgediente Brennelemente vom stillgelegten Kraftwerk Obrigheim abtransportiert. Aktivisten protestieren gegen die erneute Beförderung der Castoren. Zwischenfälle bleiben aber aus.

  • Atomkraft

    Mi., 06.09.2017

    Atommüll am Zwischenlager in Neckarwestheim angekommen

    Neckarwestheim (dpa) - Ein umstrittene Atommüll-Transport auf dem Neckar ist nach rund zehneinhalb Stunden Fahrt am Zwischenlager in Neckarwestheim angekommen. Das Spezialschiff mit drei Castor-Behältern hatte am Morgen am stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim abgelegt. Auf der rund 50 Kilometer langen Strecke hatten einige Dutzend Aktivisten friedlich gegen den bundesweit zweiten Transport von Atommüll auf einem Fluss protestiert. In den nächsten Wochen plant der Energieversorger EnBW drei weitere Fahrten.

  • Kommentar zum Atommüll

    Di., 05.09.2017

    Mehr als eine Mammutaufgabe

    Kommentar zum Atommüll: Mehr als eine Mammutaufgabe

    Von einer „Jahrhundertaufgabe“ spricht die Umweltministerin – dennoch soll das Mammutprojekt binnen 14 Jahren erledigt sein: Bis 2031 soll ein Standort gefunden sein, an dem der hoch radioaktive Müll sicher verwahrt werden kann – für eine Million Jahre!

  • Atom

    Di., 05.09.2017

    Suche nach Atommüll-Endlager beginnt

    Berlin (dpa) – Nach jahrzehntelangem Streit beginnen Bund, Länder und Wissenschaftler mit der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll in Deutschland. Die Vorgabe ist, dass die strahlende Hinterlassenschaft der Kernenergie eine Million Jahre lang sicher verwahrt sein muss. Eine Expertenkommission hatte zuvor geklärt, nach welchen Kriterien gesucht werden soll. Ein geeigneter Ort für ein Endlager soll planmäßig erst bis zum Jahr 2031 gefunden sein. «Es wird ein langer und gründlicher Prozess sein», sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zum offiziellen Start der Suche.

  • Atom

    Di., 05.09.2017

    Suche nach Atommüll-Endlager beginnt offiziell

    Berlin (dpa) - Die neugegründete Bundesgesellschaft für Endlagerung läutet heute offiziell den Beginn der Suche nach einem deutschen Endlager für hoch radioaktiven Atommüll ein. Bund und Länder hatten das Suchverfahren per Gesetz komplett neu geregelt; bis 2031 soll nun ein geeigneter Ort gefunden werden - nach wissenschaftlichen Kriterien und dem Prinzip der «weißen Landkarte», also ohne Vorfestlegungen. Mindestens eine Million Jahre lang soll der strahlende Abfall unter der Erde so sicher wie möglich lagern.

  • Energie

    Di., 29.08.2017

    Bulgarien baut Atommülldeponie

    Sofia (dpa) - Bulgarien hat auf dem Gelände des Atomkraftwerks von Kosloduj mit dem Bau einer Deponie für schwach- und mittelaktiven Atommüll begonnen. Die Anlage soll 2021 in Betrieb gehen, sobald die erste Bauetappe abgeschlossen ist, sagte Energieministerin Temenuschka Petkowa beim ersten Spatenstich. Die Einrichtung werde eine der modernsten in Europa sein, sagte sie nach einem Bericht der bulgarischen Nachrichtenagentur Focus. Sofia möchte die Lebensdauer beider Reaktoren, die 2017 und 2021 ausläuft, um mindestens 20 Jahre verlängern lassen. Das Atomkraftwerk ist sowjetischer Bauart.

  • Hartmut Liebermann, Mitbegründer der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“

    Mo., 21.08.2017

    „Da wurde schon Druck gemacht“

    Die Aktivitäten der Bürgerinitiative fanden ihren Widerhall in den lokalen Medien. Hartmut Liebermann blättert in einem Ordner mit Zeitungsausschnitten.

    „Kein Atommüll in Ahaus!“ Seit 1977 gibt es die gleichnamige Bürgerinitiative. Wir schauen in einer Serie zurück auf die Anfänge des Widerstandes. Im zweiten Teil erzählt Hartmut Liebermann, vor 40 Jahren Mitbegründer der Bürgerinitiative, über die Anfänge des Widerstandes, Erfolge und persönliche Betroffenheit. Christian Bödding hat sein Gespräch mit dem 68-Jährigen protokolliert.