Endlager



Alles zum Schlagwort "Endlager"


  • Atom

    Fr., 01.07.2016

    Bayern fordert strengere Vorgaben bei Atommüll-Endlagersuche

    München (dpa) - Die bayerische Landesregierung hat bei der Suche nach einem atomaren Endlager zu strengeren Vorgaben und zugleich zu mehr Tempo aufgerufen. Landesumweltministerin Ulrike Scharf reichte bei der Endlagerkommission ein Sondervotum mit bayerischen Forderungen ein. Die Kommission hatte sich Anfang der Woche auf Empfehlungen für die Endlagersuche geeinigt. Das Gremium formulierte die Kriterien so, dass völlig offen bleibt, in welchem Bundesland die abgebrannten Brennelemente gelagert werden sollen. Der Abschlussbericht wird am 5. Juli dem Bundestag übergeben.

  • Atom

    Di., 28.06.2016

    Endlager könnte in jedem Bundesland entstehen

    Eine Million Jahre soll der hoch radioaktive Atommüll vor sich hin strahlen, ohne Leben und Gesundheit der Menschen zu gefährden.

    Es waren langwierige Verhandlungen. Jetzt hat die Endlagerkommission einen Bericht vorgelegt, der bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll helfen soll. Doch das ist nur ein erster Schritt. Bis zur Inbetriebnahme einer Lagerstätte werden noch über 30 Jahre vergehen.

  • Atomkraft

    Do., 29.10.2015

    Mehrheit will kein Endlager vor der eigenen Haustür

    Laut einer aktuellen Umfrage wollen 56 Prozent der Deutschen kein Atommüll-Endlager vor der eigenen Haustür haben.

    Berlin (dpa) - Die Lagerung von Atommüll gehört für die Deutschen zwar zu den wichtigsten Umweltproblemen der kommenden Jahre.

  • Atom

    Fr., 31.07.2015

    Berlin will von Paris mehr Informationen zu Atomendlager-Plänen

    Das mögliche Endlager für Atommüll im lothringischen Bure liegt nur gut 120 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

    Berlin (dpa) - Das Bundesumweltministerium will von Paris Aufklärung über die französischen Pläne zu einem möglichen Endlager für Atommüll im lothringischen Bure.

  • Prozesse

    Di., 21.07.2015

    Atomlager «Schacht Konrad»: Ingenieur kassierte Schmiergeld

    Ein Protestschild neben dem Eingang des atomaren Endlagers «Schacht Konrad».

    Essen (dpa/lnw) - Ein Schmiergeld-Skandal rund um den Ausbau des atomaren Endlagers «Schacht Konrad» in Salzgitter beschäftigt seit Dienstag das Essener Landgericht. Angeklagt ist ein Ingenieur aus Oberhausen. Der 53-Jährige hat bereits zugegeben, zwei Bauunternehmen aus Nordrhein-Westfalen bei der Vergabe von Millionen schweren Untertage-Aufträgen bevorzugt zu haben. Im Gegensatz habe er über Scheinrechnungen 630 000 Euro kassiert. Den Richtern sagte er: «Ja, ich habe viel Geld angenommen. Es war sehr verlockend.» Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Bestechung im geschäftlichen Verkehr. Ein Urteil wird voraussichtlich Ende Juli verkündet.

  • Zum Thema

    So., 23.11.2014

    Weitere Beschlüsse des Parteitags

     Der Grünen-Bundesparteitag in Hamburg hat eine Neubewertung des atomaren Endlagers Schacht Konrad bei Salzgitter gefordert. Schacht Konrad erfülle die notwendigen Anforderungen als Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle derzeit nicht, heißt es in dem verabschiedeten Antrag.

  • Debatte im Landtag

    So., 06.07.2014

    Zwischen- oder Endlager?

    Das Betriebsgelände der Urenco an der Röntgenstraße. Hier entsteht zurzeit eine Halle, in der bis zu 60 000 Tonnen Uranoxid gelagert werden können.

    Um eine im Bau befindliche Lagerhalle für Uranoxid auf dem Gelände der Urenco in Gronau ging es am Freitag im Düsseldorfer Landtag.

  • Atomkraftgegner kündigen Demonstration an

    Mi., 09.04.2014

    Endlager UAA?

    Die bislang größte Demonstration gegen Atomkraft in Gronau fand vor drei Jahren statt, wenige Wochen nach dem schweren Zwischenfall in Fukushima. Am Karfreitag findet der Aufakt des Ostermarsches erneut in der Grenzstadt statt.  

    Bis zu 60 000 Tonnen Uranoxid sollen auf dem Gelände der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau gelagert werden können. Zeitlich unbefristet. Atomkraftgegner befürchten deshalb, dass in Gronau eine Art oberirdisches Endlager entsteht. Das Problem, radioaktive Stoffe sicher endzulagern, werde somit verschärft. Das war der Tenor einer Pressekonferenz, zu der Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände und Friedensinitiativen am Mittwoch nach Münster eingeladen hatten. Um den Druck auf die Politik zu erhöhen und um auf die Gefahren der Atomenergie aufmerksam zu machen, soll der Auftakt der Ostermarsches Rhein-Ruhr am Karfreitag an der Urananreicherungsanlage in Gronau stattfinden. Start ist dort um 12.30 Uhr.

  • Endlagersuche ohne Folgen für Ahaus

    Sa., 13.04.2013

    NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin kündigt Erforschung des Fracking an

    Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin (rechts) beantwortete beim Besuch unserer Zeitung auch die Fragen des Chefredakteurs Norbert Tiemann (links).

    Die neu aufgenommene Suche nach einem Endlager für Atommüll bleibt offenbar ohne Folgen für das Zwischenlager in Ahaus. Weil sich Bund und Länder darauf verständigt haben, keine weiteren Castoren nach Gorleben zu bringen, sollen nun Ersatzlager für Castor-Behälter mit Atommüll aus den Wiederaufbereitungsanlagen in La Hague und Sellafield gefunden werden.

  • Zurück auf 2009

    Mi., 28.03.2012

    Voigtsberger will nur einen Castor-Transport – in ein Endlager

    Zurück auf 2009 : Voigtsberger will nur einen Castor-Transport – in ein Endlager

    Bevor überhaupt Castor-Transporte aus Jülich nach Ahaus gebracht werden können, müssen die Sicherheitsvorkehrungen im Zwischenlager erheblich nachgebessert werden. Das fordert das Bundesamt für Strahlenschutz. Der ursprüngliche Plan des Forschungszentrums Jülich (FZJ) wurde so zur Makulatur. Es wollte hochradioaktiven Atommüll bis zum Ende der Lagergenehmigung am 30. Juni 2013 ins Münsterland verschieben.