Familiennachzug



Alles zum Schlagwort "Familiennachzug"


  • Migration

    Fr., 15.06.2018

    Bundestag beschließt Neuregelung zum Familiennachzug

    Berlin (dpa) - Der Bundestag hat den Familiennachzug für Flüchtlinge neu geregelt. Das Gesetz der großen Koalition sieht vor, dass Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus vom 1. August an wieder Familienangehörige zu sich nach Deutschland holen können. Pro Monat sollen aber bundesweit nur 1000 Angehörige einreisen dürfen. Derzeit ist der Familiennachzug für diese Flüchtlingsgruppe ausgesetzt - bis auf wenige Härtefälle.

  • Migration

    Do., 07.06.2018

    Kritik an Neuregelung des Familiennachzugs für Flüchtlinge

    Berlin (dpa) - Die geplante Neuregelung des Familiennachzugs für Flüchtlinge stößt auf breiten Widerstand. Bei der ersten Lesung der Pläne im Bundestag kritisierten Linke und Grüne das Vorhaben als unmenschlich und grausam. Die FDP bemängelte die Machart der Regelung. Die AfD wiederum beklagte, die «Schleusen» für den Zustrom von Flüchtlingen würden dadurch noch weiter geöffnet. Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sollen vom 1. August an wieder Familienangehörige zu sich nach Deutschland holen können. Pro Monat sollen aber bundesweit nur 1000 Angehörige einreisen dürfen.

  • Umstrittener Kompromiss

    Do., 07.06.2018

    Neuregelung zum Familiennachzug stößt auf viel Widerstand

    Die Neuregelung sieht vor, dass Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus vom 1. August an wieder Familienangehörige zu sich nach Deutschland holen können, pro Monat aber nur 1000.

    Seit 2016 dürfen bestimmte Flüchtlinge keine Angehörigen mehr nachholen. Ab August soll es wieder erlaubt sein - aber nur in sehr begrenztem Umfang. Viele Betroffene werden jahrelang warten müssen. Ist das moralisch vertretbar?

  • Bundestag

    Do., 07.06.2018

    Pro Asyl: Gesetz zum Familiennachzug muss gestoppt werden

    Berlin (dpa) - Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl hat an den Bundestag appelliert, das Gesetz zur Neuregelung des Familiennachzugs zu stoppen. «Dieses Gesetz ist unbarmherzig und rechtswidrig», hieß es in einer Erklärung. «Aus einem Grundrecht auf Familie wird ein vereinzeltes Gnadenrecht auf dem Rücken von Kriegsflüchtlingen.» Die Neuregelung wird an diesem Donnerstag erstmals im Bundestag beraten. Sie sieht vor, dass Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus vom 1. August an wieder Familienangehörige zu sich nach Deutschland holen können, pro Monat sollen aber nur 1000 Angehörige einreisen dürfen.

  • Beifall von der CSU

    Do., 17.05.2018

    SPD will Familiennachzug für ehemalige Gefährder verbieten

    Im Punkt Familiennachzug soll eine im Gesetzentwurf der Bundesregierung aktuell noch bestehende Ausnahmeregelung gestrichen werden.

    Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Familiennachzug soll nachgebessert werden. Es geht um eine umstrittene Ausnahmeregelung für Menschen, die in der Vergangenheit als islamistische Gefährder eingestuft waren.

  • Migration

    Do., 17.05.2018

    SPD: Familiennachzug für ehemalige Gefährder generell verbieten

    Berlin (dpa) - Die SPD will den Familiennachzug für Angehörige von ehemaligen Gefährdern jetzt doch generell verbieten. Wie aus Kreisen der Bundestagsfraktion verlautete, soll dafür eine im Gesetzentwurf der Bundesregierung aktuell noch bestehende Ausnahmeregelung gestrichen werden. Das SPD-geführte Justizministerium hatte sich zuletzt für diese Regelung stark gemacht. Das Bundeskabinett hatte den Gesetzentwurf, über den der Bundestag noch entscheiden muss, in der vergangenen Woche verabschiedet.

  • 1000 Angehörige pro Monat

    Do., 10.05.2018

    Kabinett beschließt begrenzte Öffnung des Familiennachzugs

    Aktuell dürfen subsidiär Schutzberechtigte - darunter sind viele Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien mit eingeschränktem Schutzstatuts - nur in seltenen Ausnahmefällen Angehörige nach Deutschland holen.

    Seit März 2016 darf ein Teil der Flüchtlinge keine Angehörigen mehr nachholen. Ab August soll sich das ändern. Trotzdem werden viele Kinder und Ehepartner weiterhin jahrelang warten müssen.

  • Bundesregierung

    Mi., 09.05.2018

    Kabinett beschließt begrenzte Öffnung des Familiennachzugs

    Berlin (dpa) - Der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus soll ab August wieder möglich sein. Eine entsprechende Änderung im Aufenthaltsgesetz verabschiedete das Bundeskabinett in Berlin. «Ich denke, wir haben eine sehr vernünftige Lösung gefunden», sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Reichlich Gegenwind dürfte es im Bundestag trotzdem geben. Grüne und Linke finden die Regelung zu hartherzig. Die AfD will den Familiennachzug für Flüchtlinge abschaffen. Die FDP ist für eine Härtefallregelung.

  • 1000 Menschen pro Monat

    Mi., 09.05.2018

    Kabinett beschließt Neuregelung zum Familiennachzug

    Eine syrische Familie sitzt vor einem Wohnheim der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg.

    Seit März 2016 darf ein Teil der Flüchtlinge keine Angehörigen mehr nachholen. Ab August soll sich das ändern. Allerdings nur für 1000 Menschen pro Monat. In der Praxis heißt das: Viele Kinder und Ehepartner werden jahrelang warten müssen.

  • Migration

    Mi., 09.05.2018

    Seehofer zufrieden mit Neuregelung zum Familiennachzug

    Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer ist zufrieden mit der Neuregelung des Familiennachzugs. «Ich denke, wir haben eine sehr vernünftige Lösung gefunden», sagte der CSU-Chef. Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sollen vom 1. August an wieder Angehörige zu sich nach Deutschland holen dürfen. Eine entsprechende Änderung im Aufenthaltsgesetz verabschiedete das Bundeskabinett. Bei den Beratungen dazu im Bundestag dürfte es reichlich Gegenwind von der Opposition geben.