Gedenkstein



Alles zum Schlagwort "Gedenkstein"


  • Silberprämierung für Steinmetz Magera

    Fr., 15.07.2016

    Er gehört zu einer seltenen Zunft

    Der Arbeitsplatz von Andreas Magera: Er beobachtet, dass individuelle Grabsteine seit einiger Zeit im Trend liegen.

    Andreas Magera hat eine Silberprämierung für eine Stele erhalten, die auf einem Friedhof in Hoetmar steht. Der Ahlener Steinmetz und Bildhauer gestaltet seit Jahren Gedenksteine und hat schon mehrfach Auszeichnungen erhalten.

  • Gedenkstein zieht um

    Do., 09.06.2016

    Ein schweres Stück Geschichte

    Gruppenbild am Gedenkstein (von links): Heinz Lagemann, Diethelm Jasper-Hildebrand, Udo Decker-König, Tim Lutterbei, Eckhard Kipp und Lothar Kröner freuen sich, dass das Mahnmal einen neuen Standort erhalten hat.

    Der Gedenkstein erinnert an den Sieg des Norddeutschen Bundes unter der Führung Preußens sowie der mit ihm verbündeten süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen-Darmstadt gegen Frankreich im Deutsch-Französische Krieg (1870 bis 1871). Gesetzt wurde er neben einer Eiche, die seinerzeit eigens angepflanzt wurde. Diesen Baum gibt es nicht mehr. Auch nicht den Hof, auf dem der Stein einst stand. Jetzt hat er einen neuen Standort bekommen.

  • 2. Station

    Mi., 11.05.2016

    Der alte jüdische Friedhof: Gedenkstein erinnert an ermordete Juden

    2. Station : Der alte jüdische Friedhof: Gedenkstein erinnert an ermordete Juden

    Vom Hügel der zerstörten Burg, die Bischof Ludolf von Holte im 13. Jahrhundert errichten ließ, über den Drostenhof aus dem 16. Jahrhundert, den restaurierten jüdischen Friedhof und die alte Gartenbauschule berichten „stumme Zeugen“ bis heute aus Wolbecks bewegter Vergangenheit. 

  • Am Wanderweg

    Sa., 07.05.2016

    Gedenktafel geplant

    Der Heimatverein und die „Offensive“ planen in Zusammenarbeit mit der Stadt zusätzlich das Aufstellen einer Gedenktafel oder eines Gedenksteins direkt oberhalb des Tunnels auf dem Wanderweg 2.

  • Relikte des alten Dolberger Ehrenmals

    So., 01.05.2016

    Steinplatten zufällig wiederentdeckt

    Schwergewichtige Funde in neuem Umfeld: Die Mitglieder der Dolberger Schützen-Avantgarde kümmerten sich mit Unterstützung durch Gartenbauer Christian Droste und Steinmetz Andreas Magera um die historischen Gedenkplatten, die auf dem alten Friedhof gefunden wurden.

    Niemand wusste, dass es sie noch gibt. Doch nachdem die Schützen-Avantgarde zufällig im Dickicht des alten Friedhofes auf die historischen Gedenksteine des früheren Kriegerehrenmals stießen, wurden diese wieder aufgearbeitet und neu platziert.

  • Gedenken an Pogromnacht

    Di., 10.11.2015

    Was nicht vergessen werden darf

    Zum Gedenken an die Reichspogromnacht versammelten sich Bürgermeisterin Sonja Jürgens, Rudolf Nacke und Schüler der Carl-Sonnenschein-Realschule vor der früheren Synagoge.

    Die ehemalige Eper Synagoge war jetzt Ziel von Schülern der Carl-Sonnenschein-Realschule, die in Gedenken an die Pogromnacht vor dem Gedenkstein einen Kranz niederlegten.

  • Ascheberg

    Do., 15.10.2015

    Geschichte: Der letzte Wolf in Westfalen

    „Der letzte Wolf Westfalen. Am 19. Januar 1835 wurde hier vom Gastwirt Joseph Hennemann, Herbern, der letzte Wolf in Westfalen zur Strecke gebracht. Am hundertsten Jahrestag wurde dieser Gedenkstein gesetzt.“ So steht es stark verwittert auch einem Denkmal gegenüber der nicht mehr betriebenen Gaststätte „Zum Letzten Wolf“ in Herbern-Horn. In „Westfalens Tierleben“ hat Professor Landois das Geschehen am 19. Januar 1835 knapp 50 Jahre später so geschildert: Weil ein starker Wolf große Schäden angerichtet habe, hätten die Jäger zur Treibjagd geblasen. Der Wirt Joseph Hennemann habe den Wolf auf einer Weide über ein Heck springen sehen und einen Schuss auf die Breitseite des Wolfes abgegeben. Das Tier sei aber weitergerannt und durch eine gegenüberliegende Wallhecke im Gehölz verschwunden. Dort ertönten zwei weitere Schüsse. Als Hennemann den Wolf erreicht habe, hätten Merveldtsche Jäger behauptet, ihn erlegt zu haben. Hennemann bemüht die Behörden und erhielt Recht: Die Rehposten, die den Wolf getötet hatten, stammten aus seiner Waffe.

  • Gedenkstein im Niederdorf

    Mi., 02.09.2015

    QR-Code weist Radfahrern den Weg

    Bürgermeister Stefan Streit (Mitte) hat den QR-Code im Beisein einiger Eröffnungsgäste bereits ausprobiert.

    Mit dem Smartphone den QR-Code einlesen, sich damit ins Internet einlesen und Informationen über Radwege bekommen – das ist ab sofort am Bürgerradweg im Niederdorf möglich. Passend zur offiziellen Eröffnung wurde in Höhe der Wallbrücke ein Gedenkstein eingelassen mit QR-Code.

  • Otto Balluff

    Do., 28.05.2015

    Sinnloser Tod kurz vor Kriegsende

    Unter einem  Rhododendron-Strauch verwittert im Wald das Gedenkkreuz, am Wegesrand erinnert ein Gedenkstein an den abgestürzten Flieger Otto Balluff.

    Das Kreuz im Wald verwittert, mahnt aber genauso wie ein Gedenkstein am Wegesrand: Im Februar 1945 ist Otto Balluff bei einem Luftgefecht über Davensberg abgestürzt.

  • Schülerprojekt am Gymnasium Paulinum

    Mi., 29.04.2015

    Gedenkstein erinnert an jüdischen Friedhof

    „Soll ich meines Bruders Hüter sein?“ Der von Paulinern entworfene Gedenkstein wurde mit einem Festakt im Schulhof eingeweiht – im Beisein von Vertretern der Stadt, der Kirchen, der Religionsgemeinschaften und vieler Unterstützer.

    Antisemitismus ist keine Erfindung der Nazizeit. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Paulinum fanden heraus, dass in der Nähe ihres Schulgeländes ein jüdischer Friedhof lag – bis zu einem furchtbaren Pogrom im Mittelalter. Ein Gedenkstein erinnert nun daran.