Holocaust



Alles zum Schlagwort "Holocaust"


  • Literatur

    Sa., 17.10.2015

    Historiker Timothy Snyder: «Holocaust nicht einzigartig»

    Timothy Snyders neues Buch «Black Earth - Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann» wird von deutschen Historikern kritisiert.

    Frankfurt/Main (dpa) - Der auf Osteuropa spezialisierte US-Historiker Timothy Snyder hält den Holocaust nicht für «singulär». Wer den Holocaust für einzigartig und damit nicht wiederholbar erkläre, könne nicht aus der Geschichte lernen, sagte Snyder am Freitag auf der Frankfurter Buchmesse.

  • Besuch im „Holocaust Survivor House“ in Rishon LeZion

    Sa., 11.07.2015

    Treffpunkt der Entkommenen

    Im Herzen von Rishon LeZion befindet sich das „Holocaust Survivor House“. Das Foto zeigt (v.l.) Nahama Ginsberg (Überlebende), Shunamit Dohan (Leiterin), Yehudith Yerushalmi-Terris (Überlebende) sowie Asher Cohen (Stadtverwaltung Rishon).

    In Münsters israelischer Partnerstadt gibt es seit fünf Jahren das „Holocaust Survivor House“. Hier treffen sich regelmäßig Hunderte Menschen, die die Shoah überlebten. Doch Angst haben sie immer noch – diesmal um ihr Heimatland Israel.

  • Prozesse

    Mi., 01.07.2015

    Angeklagter Ex-SS-Mann räumt Mitschuld am Holocaust ein

    Der frühere SS-Mann Oskar Gröning hat erneut seine Beteiligung und Mitschuld am Holocaust eingeräumt.

    Es war die Bequemlichkeit des Gehorsams und das Verdrängen, das nach Aussage des SS-Manns Oskar Gröning den Holocaust ermöglichte. Im Auschwitz-Prozess in Lüneburg hat er erneut seine Schuld eingeräumt und sich erstmals direkt an die Opfer gewandt.

  • Geschichte

    Do., 16.04.2015

    Gedenken an die Opfer des Holocaust

    Bewegende Momente in Israel: Als die Sirenen heulen, steht das Land still. Die Menschen gedenken der sechs Millionen Opfer des Holocaust. In Polen mahnen Überlebende in Auschwitz gegen das Vergessen. 10 000 beteiligen sich am «Marsch der Lebenden».

  • Geschichte

    Do., 16.04.2015

    Gedenktag für Opfer des Holocaust in Israel und Polen

    Auschwitz (dpa) - Gedenkminute und Sirenengeheul in Israel, «Marsch der Lebenden» in Polen: Heute wird an die sechs Millionen Opfer des Holocaust erinnert. In Israel, wo nach Angaben einer Stiftung noch 189 000 Überlebende des nationalsozialistischen Massenmordes leben, steht am Tag des Gedenkens eine Minute lang das öffentliche Leben still. In Polen ziehen rund 10 000 junge Juden aus Israel und aller Welt von Auschwitz nach Birkenau, dem größten der deutschen Vernichtungslager. Sie gedenken der mehr als eine Million allein in Auschwitz ermordeten jüdischen Häftlinge.

  • Serie: Zeitzeugen berichten über das Kriegsende vor 70 Jahren

    Fr., 20.03.2015

    Den Holocaust überlebt

    Herta Herschcowitsch: Diese Fotos der ehemaligen Drensteinfurterin entstanden in den Jahren 1987 (oben) und 1990 (li.) in Israel.

    Sie hat den Holocaust überlebt. Und zwar als einzige der im Jahr 1941 aus Drensteinfurt nach Riga deportierten Juden. In ihrem Buch „Zur Geschichte der Juden in Drensteinfurter“ schildert Dr. Sabine Omland eindrucksvoll die Erlebnisse von Hertha Herschcowitsch, die nach dem Krieg nach Israel auswanderte.

  • Geschichte

    Di., 27.01.2015

    Gauck warnt vor Schlussstrich unter den Holocaust

    Berlin (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat die Menschen in Deutschland 70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor einem Schlussstrich unter den Holocaust gewarnt. «Die Erinnerung an den Holocaust bleibt eine Sache aller Bürger, die in Deutschland leben. Er gehört zur Geschichte dieses Landes, sagte er in einer Gedenkstunde des Bundestages. Bundestagspräsident Norbert Lammert sagte, Auschwitz stehe wie kein anderer Ort als Synonym für das, was Menschen Menschen antun könnten. An der Veranstaltung des Bundestags nahmen auch Auschwitz-Überlebende auf der Tribüne teil.

  • Geschichte

    Mo., 27.01.2014

    Papst prangert Holocaust als «Schande für die Menschheit» an

    Rom (dpa) - Papst Franziskus hat den Holocaust als eine «Schande für die Menschheit» angeprangert und die Judenvernichtung einen Horror genannt, der sich niemals wiederholen dürfe. Franziskus spricht von den Gräueln der Nationalsozialisten in einem persönlichen Brief an den Rabbiner von Buenos Aires, Abraham Skorka. Das berichtete Radio Vatikan. Darin ist auch von den Tränen die Rede, «die in der Seele und dem Leib der Völker Spuren hinterlassen haben». Der Brief, vom Papst geschrieben als Beitrag zum Holocaust-Gedenktag, soll am Abend bei einem Konzert in Rom verlesen werden.

  • Geschichte

    Mi., 08.01.2014

    Hitchcock-Doku über Holocaust wird veröffentlicht

    Alfred Hitchcock war von den KZ-Bildern tief betroffen. (undatierte Aufnahme). Foto: Bert Reisfeld

    London (dpa) - Eine nie öffentlich gezeigte Dokumentation von Regisseur Alfred Hitchcock über den Holocaust soll nach Jahrzehnten in Archiven wieder zugänglich gemacht werden.

  • Konflikte

    Fr., 06.09.2013

    Neue Töne: Iran verurteilt den Holocaust

    Mohammed Dschawad Sarif geht auf Distanz zu Mahmud Ahmadinedschad. Foto: Peter Foley

    Tel Aviv/Teheran/Berlin (dpa) - Die neue iranische Führung hat sich von der Leugnung des Holocausts distanziert. «Wir verurteilen den Holocaust und das Massaker an Juden durch die Nazis», zitierte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim den neuen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif.