Migration



Alles zum Schlagwort "Migration"


  • Migration

    So., 27.10.2019

    Migranten in einem Kühllastwagen in Calais entdeckt

    Calais (dpa) - Acht Migranten - unter ihnen vier Kinder - sind in einem Kühllastwagen in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais entdeckt worden. Sie kamen mit leichten Unterkühlungen in ein Krankenhaus. Die beiden aus Rumänien stammenden Lkw-Fahrer wurden festgenommen. Die Migranten hätten angegeben, aus Afghanistan zu stammen. Der Lastwagen war auf dem Weg nach Großbritannien, Calais ist ein bedeutender Fährhafen am Ärmelkanal. Details über die Route des Lkw sind noch offen. In Großbritannien waren vergangene Woche im Laderaum eines Lastwagens 39 Leichen gefunden worden.

  • Migration

    So., 27.10.2019

    Sea-Eye: «Alan-Kurdi»-Crew bei Rettung von Libyern bedroht

    Rom (dpa) - Bei der Rettung von Migranten aus dem Mittelmeer ist die Besatzung des deutschen Rettungsschiffs «Alan Kurdi» nach eigenen Angaben von libyschen Streitkräften mit Schusswaffen bedroht worden. Drei libysche Schiffe hätten die «Alan Kurdi» bedrängt, Maskierte hätten Warnschüsse in die Luft und ins Wasser abgegeben, sagte der Sprecher der Hilfsorganisation Sea-Eye, Gorden Isler, der Deutschen Presse-Agentur. Viele Migranten seien in Panik ins Wasser gesprungen, auch sie seien mit Maschinenpistolen bedroht worden. Die libysche Marine wies die Darstellung zurück.

  • Migration

    So., 27.10.2019

    Botschaftsmitarbeiter soll Visum-Unterlagen verkauft haben

    Berlin (dpa) - Die deutschen Behörden fahnden nach Informationen der «Bild am Sonntag» nach einem ehemaligen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Beirut. Hintergrund seien Unregelmäßigkeiten mit Visa-Unterlagen. Der aus dem Libanon stammende Mann arbeitete demnach bis 2017 in der Visa-Stelle und soll sogenannte «Visum-Etiketten», die für die Einreise nach Deutschland nötig sind, unterschlagen und an einen libanesischen Clan verkauft haben. Dieser nutzte dem Bericht zufolge die Visa-Dokumente, um unter anderem syrische Flüchtlinge nach Deutschland zu schleusen.

  • Migration

    Sa., 26.10.2019

    Sea-Eye: «Alan-Kurdi»-Crew wird von Libyern bedroht

    Rom (dpa) - Die Besatzung des deutschen Rettungsschiffs «Alan Kurdi» wird im Mittelmeer bei der Rettung von Migranten nach eigenen Angaben von libyschen Streitkräften bedroht. Es seien drei libysche Schiffe im Meer vor Ort, sie hätten gedroht, «Bordgeschütz klar zu machen», weil sie die Migranten übernehmen wollten, sagte der Sprecher der Hilfsorganisation Sea-Eye, Gorden Isler. Ein Schlauchboot mit etwa 92 Migranten an Bord sei vor der libyschen Küste in Schwierigkeiten geraten, einige Menschen seien bereits ins Wasser gesprungen.

  • Migration

    Fr., 25.10.2019

    Polnischer Zoll entdeckt Migranten in einem Lastwagen

    Warschau (dpa) - Beamte des polnischen Zolls haben nahe der Ostgrenze des Landes zehn Migranten aus Vietnam in einem Lastwagen entdeckt. Die neun Männer und eine Frau seien im Anhänger des Lasters zwischen einer Ladung Sperrholz versteckt gewesen, sagte ein Sprecher der Zollverwaltung. Sie hätten keine Papiere für die Einreise gehabt. Am Mittwoch waren in Großbritannien im Anhänger eines Lastwagens 39 Tote entdeckt worden. Die Opfer stammen aus China. Die Umstände deuten daraufhin, dass es sich um ins Land geschleuste Migranten handelt.

  • Migration

    Mi., 23.10.2019

    Italien: Mit Geldern für Migranten Luxusleben geführt

    Rom (dpa) - Mit Staatsgeldern sollen sich Manager von Aufnahmezentren für Migranten in Süditalien ein Luxusleben inklusive teurer Autos und Partys finanziert haben. Auch die Renovierung einer Villa sei auf diese Weise bezahlt worden, teilte die Finanzpolizei Guardia di Finanza mit. Die Leiter der Zentren sollen den Behörden routinemäßig zu hohe Ausgaben berechnet haben - auch mit Hilfe von bestochenen Staatsdienern. 25 Menschen stünden unter dem Verdacht des Betrugs und Amtsmissbrauchs, der Bestechung von Beamten sowie der Ausstellung falscher Rechnungen, heißt es.

  • Migration

    Mi., 23.10.2019

    Kleinkind nach Kollision vor Kos ums Leben gekommen

    Athen (dpa) - Nach der Kollision eines Patrouillenbootes mit einem Boot mit 34 Migranten vor der griechischen Insel Kos ist ein zweijähriges Kind ums Leben gekommen. Ein 26-jähriger Mann wird noch vermisst. Das teilte ein Sprecher der griechischen Küstenwache mit. Bei der Kollision kurz vor dem Morgengrauen seien außerdem sechs Migranten verletzt worden. Insgesamt wurden 32 Menschen aus den Fluten gerettet und ins Krankenhaus und in das Registrierlager der Insel gebracht.

  • Migration

    Mi., 23.10.2019

    Vermisste Migranten nach Kollision vor Kos

    Athen (dpa) - Nach einer Kollision eines Patrouillenbootes der griechischen Küstenwache mit einem Boot mit 34 Migranten vor der Insel Kos werden zwei Menschen vermisst. Das berichtete der staatliche griechische Rundfunk. Bei der Kollision kurz vor dem Morgengrauen seien zudem sechs Migranten verletzt worden. Insgesamt wurden 32 Menschen aus den Fluten gerettet und ins Krankenhaus der Insel gebracht. Wie es aus Kreisen der Küstenwache in Piräus hieß, konnten die Beamten der Küstenwache das Migrantenboot nicht sehen, weil es ohne Licht aus der Türkei zu der griechischen Insel fuhr.

  • Migration

    Do., 17.10.2019

    Leichen von Flüchtlingsunglück vor Lampedusa geborgen

    Rom (dpa) - Ein Baby, ganz nah daneben wahrscheinlich die Mutter, beide tot am Meeresgrund: Zehn Tage nach einem Flüchtlingsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa sind die ersten Leichen aus dem gesunkenen Schiffswrack geborgen worden. Sieben Tote seien an Land gebracht worden, darunter auch ein Säugling, berichteten italienische Nachrichtenagenturen. Das Schiff mit vermutlich mehr als 50 Menschen an Bord war am Montag vor einer Woche vor Lampedusa gesunken. 13 Frauenleichen wurden direkt danach geborgen. Ein Unterwasserroboter hatte das Wrack mit 12 Toten am Dienstag aufgespürt.

  • VHS besuchte Dokumentationszentrum DOMID

    Do., 17.10.2019

    Auf den Spuren der Migration

    Die Teilnehmer der VHS-Fahrt nach Köln, wo sie auf den Spuren der Migration unterwegs waren.

    Die Euregio-Volkshochschule unternahm am Dienstag mit einer Gruppe Gronauer eine Tagesfahrt zum Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e. V. (DOMID) in Köln.