Rettungsschiff



Alles zum Schlagwort "Rettungsschiff"


  • Migration

    So., 08.09.2019

    «Alan Kurdi» meldet neuen Selbstmordversuch

    Rom (dpa) - Die Situation an Bord des deutschen Rettungsschiffes «Alan Kurdi» wird immer dramatischer. Einer der acht Migranten, die seit dem 31. August auf hoher See festsitzen, habe versucht, über Bord zu springen. Das teilte der Sprecher des Regensburger Vereins Sea-Eye, Gorden Isler, via Twitter mit. Der Vorfall wurde als Selbstmordversuch beschrieben. Das Schiff liegt etwa 35 Kilometer südlich von Malta und hat keine Erlaubnis, einen sicheren Hafen anzusteuern. Der Einsatzleiter der «Alan Kurdi» warte dringend auf eine Antwort der maltesischen Rettungsleitstelle.

  • Flüchtlinge

    Fr., 06.09.2019

    300 000 Euro Buße für «Eleonore»-Kapitän Reisch

    Rom (dpa) - Der deutsche Kapitän des Rettungsschiffes «Eleonore», Claus-Peter Reisch, ist nach Angaben der Organisation «Mission Lifeline» von den italienischen Behörden mit einem Bußgeld in Höhe von 300 000 Euro belegt worden. Dagegen habe man Widerspruch eingelegt, heißt es von der Hilfsorganisation. Die «Eleonore» war mit gut 100 Migranten an Bord trotz eines Verbots in den Hafen Pozzallo auf Sizilien eingelaufen. Das Schiff wurde beschlagnahmt.

  • EU-Sondertreffen verschoben

    Di., 03.09.2019

    Lösung für Migranten von Bord der «Eleonore»

    Migranten verlassen im Hafen von Pozzallo auf Sizilien das deutsche Rettungsschiff Eleonore.

    Eigentlich sollte es am 19. September bei einem EU-Sondertreffen eine Lösung für die Verteilung von Bootsflüchtlingen geben. Daraus wird nichts. Zumindest für die mehr als 100 Migranten eines deutschen Rettungsschiffs hat die Ungewissheit aber bald ein Ende.

  • Migration

    Di., 03.09.2019

    «Ocean Viking» wieder im Rettungseinsatz auf Mittelmeer

    Marseille (dpa) - Das Rettungsschiff «Ocean Viking» ist wieder im Einsatz, um vor Libyen Migranten aufzunehmen. Das Schiff sei am Abend in Marseille losgefahren, twitterte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, die die «Ocean» zusammen mit SOS Méditerranée betreibt. «Das Schiff wird ins zentrale Mittelmeer fahren, wo Menschen aus Libyen fliehen und auf der Suche nach Sicherheit ertrinken.» Die «Ocean Viking» hatte im August insgesamt 356 Menschen gerettet und war anschließend etwa zwei Wochen auf dem Meer blockiert. Malta hatte die Migranten dann vorübergehend aufgenommen.

  • Migration

    Mo., 02.09.2019

    Einlenken im Sturm: Rettungsschiffe dürfen nach Italien

    Rom (dpa) - Mehr als 130 Migranten von zwei tagelang blockierten Rettungsschiffen haben nach einer dramatischen Sturmnacht nun doch in Italien an Land gedurft. Der Kapitän des deutschen Schiffs «Eleonore», Claus-Peter Reisch, rief nach einer Woche Blockade auf dem Meer den Notstand aus und steuerte trotz eines Verbots der italienischen Regierung nach Sizilien. Dort konnte er überraschend rasch anlegen. Die Migranten durften aussteigen. Das Schiff werde beschlagnahmt, erklärte das Innenministerium. Auch von dem Rettungsschiff «Mare Jonio» gingen die Migranten von Bord.

  • Italien beschlagnahmt Schiff

    Mo., 02.09.2019

    Rettungsschiffe «Eleonore» und «Mare Jonio» dürfen anlegen

    Migranten verlassen die «Eleonore» im Hafen von Pozzallo.

    Der Fall Carola Rackete ist noch präsent. Da setzt sich ein anderer deutscher Kapitän eines Rettungsschiffs über ein Verbot in Italien hinweg. Doch die Migranten dürfen nicht nur von diesem Schiff recht zügig von Bord. Steckt schon ein Wandel der Politik in Rom dahinter?

  • Migration

    Mo., 02.09.2019

    Auch Migranten von weiterem Schiff dürfen nach Italien

    Rom (dpa) - Auch die Migranten an Bord des tagelang blockierten Rettungsschiffs «Mare Jonio» können nach Angaben einer italienischen Hilfsorganisation in Italien an Land. Die Küstenwache werde aus Hygienegründen die letzten 31 verbliebenen Menschen von Bord übernehmen, erklärte Mediterranea Saving Humans. Das Schiff hatte Ende August mehr als 100 Migranten gerettet. Ein Großteil - darunter viele Kinder und Schwangere - war bereits an Land gebracht worden. Heute legte die deutsche «Eleonore» auf Sizilien an. Das Schiff wird nun beschlagnahmt.

  • Migration

    Mo., 02.09.2019

    Deutsches Rettungsschiff «Eleonore» darf nach Italien

    Rom (dpa) - Das deutsche Rettungsschiffs «Eleonore» mit mehr als 100 Migranten an Bord kann in Italien anlegen. Die Finanzpolizei habe die Erlaubnis gegeben, in den Hafen von Pozzallo auf Sizilien zu fahren, sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation Mission Lifeline. Die Migranten dürften an Land. Die «Eleonore» werde beschlagnahmt, hieß es aus dem Innenministerium in Rom. Das Schiff mit 100 Migranten an Bord war seit einer Woche blockiert. Nach einem Gewittersturm in der letzten Nacht hatte der Kapitän den Notstand ausgerufen.

  • Migration

    Sa., 31.08.2019

    Auch Rettungsschiff «Alan Kurdi» nimmt wieder Migranten auf

    Rom (dpa) - Das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» hat im Mittelmeer 13 Migranten aufgenommen. Man habe ein überladenes Holzboot mit Tunesiern entdeckt, sagte der Sprecher der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye, Gorden Isler, der dpa. «Es wäre verantwortungslos gewesen, die Menschen in dieser Situation zu belassen.» Die Rettung habe in maltesischen Gewässer stattgefunden, weshalb Malta für die Koordinierung zuständig sei, so Isler. Das Schiff würde nun in Richtung Lampedusa fahren, weil die Insel der nächste sichere Ort sei.

  • Migration

    Do., 29.08.2019

    Frauen und Kinder verlassen Rettungsschiff «Mare Jonio»

    Rom (dpa) - Schwangere, Kinder und deren Mütter sowie Kranke haben das blockierte italienische Rettungsschiff «Mare Jonio» verlassen dürfen. Sie seien von der italienischen Küstenwache übernommen worden, erklärte die Hilfsorganisation Mediterranea Saving Humans. Es seien nun aber immer noch 34 Migranten bei Wellengang an Bord, das Schiff befinde sich südlich der italienischen Insel Lampedusa. Es hatte die Migranten am Mittwochmorgen an Bord genommen. Die italienische Regierung hat eine Einfahrt in den Hafen verboten.