Gestapo



Alles zur Organisation "Gestapo"


  • Kontroverser Roman

    Sa., 26.01.2019

    Takis Würger über seinen Bestseller «Stella»

    Der Autor Takis Würger im Heine Haus in Düsseldorf.

    Darf eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Nazi-Terrors gegen Juden spielen? Im Roman «Stella» ist das so. Eine Hauptfigur ist Jüdin, sie enttarnt für die Gestapo untergetauchte Juden. Die Kritik ist scharf, das Buch wird gekauft.

  • Gedenkstätten

    Do., 17.01.2019

    NS-Gedenkstätten melden Besucher-Rekord für 2018

    Der Eingangsbereich der Wewelsburg bei Büren ist zu sehen.

    Münster (dpa/lnw) - Die 28 NS-Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen hatten im vergangenen Jahr so viele Besucher wie nie zuvor. 2018 seien fast 400 000 Menschen gekommen, teilte der Arbeitskreis NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte NRW am Donnerstag in Münster mit. 2017 hatten über 356 000 Menschen die Orte besichtigt, 2016 waren es 330 000. Fast zwei Drittel der Besucher kamen in Gruppen. Die Gedenkstätten befinden sich an geschichtsträchtigen Orten: In Köln ist es die ehemalige Gestapo-Zentrale, in Lemgo das ehemalige Wohnhaus einer jüdischen Familie.

  • Moralische Not

    Di., 15.01.2019

    Lügen, Liebe und Verrat in «Stella» von Takis Würger

    Mehr als nur ein Liebesroman: «Stella» von Takis Würger.

    Ein junger Mann kommt nach Berlin und verliebt sich in eine geheimnisvolle Frau. Die Geschichte in Takis Würgers Roman «Stella» könnte ganz einfach sein. Aber sie spielt im Jahr 1942 und hat düstere historische Hintergründe.

  • TV-Tipp

    Fr., 23.11.2018

    Das Boot (Serie)

    Die Schauspieler Tom Wlaschiha (l-r), Vicky Krieps und Rick Okon sind in der Sky-Serie «Das Boot» dabei.

    Rückblickend sagt sich das leicht: Klar hätte man Widerstand gegen die Nationalsozialisten geleistet. Oder doch nicht? In der TV-Serie «Das Boot» ist das eine zentrale Frage. Am Freitag startet das U-Boot-Drama, das die Absurdität von Krieg und Heldentum zeigt.

  • Sie spielen um ihr Leben

    So., 18.11.2018

    Komödie „Sein oder Nichtsein“ feiert umjubelte Premiere im Großen Haus

    Die polnische Schauspieltruppe (v.l.: Christian Bo Salle, Sandra Schreiber, Ilja Harjes, Isa Weiß, Christoph Rinke) tritt kostümiert bei einer Gestapo-Gala auf, um diesen Anlass zur Flucht zu nutzen. SS-Gruppenführer Erhard (Gerhard Mohr) fällt auf die Camouflage herein.

    Es sind nicht die knalligen Momente des Stücks, die beim Publikum den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen. Eher die stillen, nachdenklichen Sätze wie die Shakespeare-Zitate des jungen Juden Grünberg (Niklas Marx), der gegen Ende sein Menschsein und seine Menschenrechte auf einer grotesken Gala der Gestapo ins Gedächtnis ruft. Unweigerlich wird da angesichts der Lachsalven, die Nick Whitbys Komödie nach dem Filmstoff von Ernst Lubitsch hervorruft, auch das Beklemmende der Szenerie bewusst. Ein unterhaltsamer, spannender Premierenabend im Großen Haus des Theaters Münster.

  • Woche der Erinnerung

    Mo., 12.11.2018

    Stimmen einer tapferen Frau und mutiger Männer

    In der von Kerzen erleuchteten Ev. Stadtkirche fand das Konzert „Grüße aus Theresienstadt“ mit Svetlana Huck, Marion Röber und Dora Raykova statt.

    Erinnerungen an die Zeit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft prägten am Samstagabend die ökumenische Kirchennacht. In Gronau wirkten damals der katholische Pfarrer Joseph Reukes und sein evangelischer Amtskollege Walter Thiemann. Die beiden befreundeten Geistlichen stellten das politische System immer wieder infrage, predigten Menschlichkeit, ließen sich nicht mundtot machen. Mit Folgen . . .

  • Geschichte

    Di., 30.10.2018

    NRW vereinbart Zusammenarbeit mit US-Holocaust-Museum

    Die Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) spricht im Landtag zu Journalisten.

    Washington/Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen arbeitet bei der Erforschung nationalsozialistischen Unrechts mit dem US-amerikanischen Holocaust Memorial Museum in Washington zusammen. Dabei gehe es um Unterstützung beim Aufbau eines Archivs zur Dokumentation der Verbrechen an Juden und anderen, von den Nationalsozialisten verfolgten Gruppen, erklärte das Kulturministerium am Dienstag in Düsseldorf. Konkret geht es zunächst um Kopien von 72 000 Gestapo-Akten für das Archiv des 1993 gegründeten Museums.

  • Das unbekanntes Schicksal von Gustav Daubenspeck

    Di., 25.09.2018

    Ein Ring als jahrzehntealte Spur

    Gustav Daubenspecks Tochter Heidemarie hält den Ehering ihres Vaters in Händen. Auf der Innenseite befindet sich eine Gravur (r.).

    Im Zwinger verlieren sich seine Spuren, doch dank eines Eherings gibt es nun Anhaltspunkte darüber, was mit dem Münsteraner Gustav Daubenspeck während der Zeit des Zweiten Weltkriegs passierte.

  • Gedenken an Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski

    Mi., 15.08.2018

    Erinnerung an Hinrichtung

    Historiker Christoph Leclaire und Merle Kortmann von der Messdienerschaft Gimbte gedachten nach der Kranzniederlegung den NS-Opfern.

    Am Sonntag trafen sich fast 50 Menschen an der Gedenkstätte in den Bockholter Bergen, um an die beiden polnischen NS-Opfer zu erinnern, die am 14. August 1942 von der Gestapo dort hingerichtet wurden.

  • Landtag

    Mi., 28.02.2018

    «Notrufsäule der Bürger» half viele hundert Mal

    Die Schülerin Bivsi Rana kommt am Flughafen an.

    Bei Ärger mit Behörden können sich Bürger an den Petitionsausschuss des Landtags wenden. Nicht nur im Fall der abgeschobenen Bivsi konnte der Ausschuss zu einem glücklichen Ende beitragen.