IAEO



Alles zur Organisation "IAEO"


  • Hintergrund

    So., 07.07.2019

    Die Kernpunkte des Atomabkommens mit dem Iran

    Jubel in Wien: Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif schwenkt im Juli 2015 einen Entwurf des Atomabkommens, das jetzt bedroht ist.

    Teheran/Wien (dpa) - Nach jahrelangen harten Verhandlungen einigten sich die fünf UN-Vetomächte - die USA, Russland, China, Frankreich, und Großbritannien - sowie Deutschland und der Iran am 14. Juli 2015 in Wien auf ein Abkommen, das Teheran am Bau einer Atombombe hindern sollte. Es stellte die iranische Atomindustrie unter Kontrolle und sagte den Abbau westlicher Wirtschaftssanktionen zu.

  • Konflikte

    So., 07.07.2019

    Atomabkommen mit dem Iran vor neuem Rückschlag

    Teheran (dpa) - Dem Atomabkommen mit dem Iran droht ein neuer, schwerer Rückschlag. Teheran hat angekündigt, heute die Urananreicherung über das erlaubte Limit von 3,67 Prozent hochzufahren und damit gegen eine zentrale Auflage der Vereinbarung zu verstoßen. Dies wäre der zweite Verstoß gegen das Atomabkommen binnen weniger Tage. Zuletzt hatte der Iran die Menge der genehmigten Uranvorräte von 300 Kilogramm überschritten. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Abkommen im vergangenen Jahr und den neuen drastischen US-Wirtschaftssanktionen sieht sich der Iran getäuscht.

  • Iran-Konflikt

    Sa., 06.07.2019

    Ajatollah droht den USA - Mehr Urananreicherung ab Sonntag?

    Ein iranischer Techniker arbeitet in einer Uran-Aufbereitungsanlage in Isfahan.

    Das Atomabkommen mit dem Iran steht auf der Kippe. Das Land will die Urananreicherung wieder hochfahren. In Europa wächst die Sorge vor einer neuen Flüchtlingskrise. Und aus Teheran kommen schrille Töne.

  • Konflikte

    Sa., 06.07.2019

    Iran-Krise: IAEA kommt am 10. Juli zu Sondersitzung zusammen

    Washington (dpa) - In der Iran-Krise kommt der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde am 10. Juli auf Antrag der USA zu einer Sondersitzung zusammen. Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, teilte auf Twitter mit, dabei solle es um die «unerlaubten Nuklearaktivitäten des Irans» gehen. Die Führung in Teheran plant, von Sonntag an die Urananreicherung über das erlaubte Limit von 3,67 Prozent hochzufahren und sein Uran wieder unbegrenzt anzureichern. Dies wäre ein Verstoß gegen eine zentrale Auflage des Wiener Atomabkommens.

  • Trump kontert auf Twitter

    Mi., 03.07.2019

    Atomdeal ade: Ruhani kündigt Urananreicherung im Iran an

    «Wir waren und sind dem Atomdeal hundertprozentig verpflichtet»: Hassan Ruhani.

    Es dürfte das endgültige Aus für den Atomdeal bedeuten: Ab dem Wochenende will der Iran wieder unbegrenzt Uran anreichern. Dem Eskalationskurs hat auch ein Vermittlungstreffen hochrangiger Diplomaten nichts entgegenzusetzen.

  • Streit um Atomprogramm

    Di., 02.07.2019

    US-Präsident Trump warnt Iran: «Sie spielen mit dem Feuer»

    Ein Techniker arbeitet in einer Uran-Aufbereitungsanlage in Isfahan.

    Der Iran hat erstmals gegen die Auflagen des Atomabkommens verstoßen. Die Diplomatie kommt im Moment nicht weiter. Dafür gibt es wieder Drohungen und Warnungen aus Washington. Wie geht es weiter?

  • Konflikte

    Di., 02.07.2019

    Trump warnt Iran: «Sie spielen mit dem Feuer»

    Washington (dpa) - In der Krise mit dem Iran haben die USA die Führung in Teheran eindringlich vor der angedrohten Anreicherung von Uran gewarnt. «Sie wissen, womit sie spielen, und ich denke, sie spielen mit Feuer», sagte US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. US-Außenminister Mike Pompeo forderte den Iran auf, die Anreicherung von Uran zu stoppen. Teheran «nutzt weiterhin sein Atomprogramm, um die Internationale Gemeinschaft zu erpressen und die regionale Sicherheit zu bedrohen», kritisierte Pompeo. Kein Atomabkommen dürfe dem Iran jemals erlauben, Uran anzureichern.

  • Atomenergiebehörde

    Mo., 01.07.2019

    IAEA: Iran hat Obergrenze bei Uran-Vorräten überschritten

    Atomenergiebehörde: IAEA: Iran hat Obergrenze bei Uran-Vorräten überschritten

    Der Schritt war schon vor Tagen erwartet worden. Aus Frust über die aus seiner Sicht enttäuschende Umsetzung des Atomabkommens hat der Iran nun erstmals gegen Auflagen verstoßen.

  • Konflikte

    Mo., 01.07.2019

    Iran hat Obergrenze bei Uran-Vorräten überschritten

    Teheran (dpa) - Der Iran hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde erstmals die Obergrenze seiner niedrigangereicherten Uranvorräte überschritten. Das teilte die IAEA mit. Nach dem Wiener Atomabkommen liegt die vorgeschriebene Obergrenze bei 300 Kilogramm. Das Atomabkommen von 2015 soll dazu dienen, Teheran am Bau einer Atombombe zu hindern.

  • Rettung des Atomabkommens

    Mo., 10.06.2019

    Maas im Iran: Das «Wunder von Teheran» bleibt aus

    Heiko Maas in Teheran: «Die Lage in der Region, in der wir uns hier befinden, ist hochbrisant und sie ist außerordentlich ernst.»

    Es ist die bisher schwierigste Reise von Außenminister Maas. Im Iran versucht er das Atomabkommen zu retten, das seit dem Ausstieg der USA nur noch ein Torso ist. Die Chancen stehen schlecht. Aber Maas will sich nicht vorwerfen lassen, nicht alles versucht zu haben.