Andreas Brendel



Alles zur Person "Andreas Brendel"


  • Kriminalität

    Sa., 14.02.2015

    93-Jähriger wegen Beihilfe zum Mord in Auschwitz angeklagt

    Der 93-Jährige bestreitet Beteiligungen an Tötungen.

    Dortmund (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat gegen einen 93 Jahre alten ehemaligen SS-Mann aus Lage (Kreis Lippe) Anklage wegen Beihilfe zum Mord im Vernichtungslager Auschwitz erhoben. Das bestätigte der Leiter der NRW-Zentralstelle für die Bearbeitung von nationalsozialistischen Massenverbrechen, Oberstaatsanwalt Andreas Brendel, dem in Bielefeld erscheinenden «Westfalen-Blatt» (Samstag). Das Landgericht Detmold müsse jetzt über die Zulassung der Anklage entscheiden.

  • Kriminalität

    Fr., 16.01.2015

    Justiz prüft Anklage gegen mutmaßlichen Auschwitz-Wachmann

    Dortmund (dpa/lnw) - 70 Jahre nach der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz prüft die Justiz in NRW derzeit, ob sie gegen einen mutmaßlichen Wachmann des Lagers Anklage erhebt. Der 93-Jährige aus dem Kreis Lippe steht im Verdacht, über zwei Jahre in Auschwitz eingesetzt gewesen zu sein, sagte am Freitag Oberstaatsanwalt Andreas Brendel in Dortmund.

  • Kriminalität

    Fr., 07.11.2014

    Auschwitz-Ermittlungen in NRW: Nur noch ein Beschuldigter

    Dortmund (dpa/lnw) - Die Justiz in Nordrhein-Westfalen ermittelt nur noch gegen einen früheren mutmaßlichen Wachmann des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz. Das bestätigte Staatsanwalt Andreas Brendel am Freitag in Dortmund auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Von den ursprünglich fünf Beschuldigten in NRW seien zwei verstorben, ein dritter sei verhandlungsunfähig, der vierte sei nachweislich nicht in die «Vernichtungsmaschinerie des Lagers» eingebunden gewesen, sagte Brendel. Das verbleibende Ermittlungsverfahren richtet sich gegen einen über 92-Jährigen aus dem Kreis Lippe. Er stehe im Verdacht, über zwei Jahre als Wachmann im Konzentrationslager eingesetzt gewesen zu sein. Konkrete Beteiligung an Tötungshandlungen bestreite er.

  • Prozesse

    Do., 19.12.2013

    Staatsanwalt fordert in Hagener NS-Prozess lebenslange Haft

    Der 92-jährige Bruins steht vor Gericht. Foto: F. Gambarini/Archiv

    Hagen (dpa/lnw) - Die Staatsanwaltschaft hat im Hagener NS-Prozess eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten gefordert. Der heute 92 Jahre alte Siert Bruins habe als Mitglied der Waffen-SS 1944 in den Niederlanden einen Widerstandskämpfer zusammen mit einem Vorgesetzten heimtückisch ermordet. Beide hätten geschossen oder zumindest einer mit Einwilligung des anderen, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Brendel am Donnerstag in seinem Plädoyer. Die Tat sei später als Erschießen auf der Flucht ausgegeben worden. Der Befehl, den Widerstandskämpfer zu töten, sei von einer höheren Dienststelle gekommen. Eine Befehlsverweigerung sei aber auch damals möglich gewesen und hätte keine schwersten Folgen gehabt, sagte Brendel.

  • Mutmaßliche NS-Verbrecher

    Mo., 16.12.2013

    Der lange Schatten der Geschichte

    Die Staatsanwaltschaft in Dortmund ermittelt gegen vier mutmaßliche NS-Verbrecher. Die Verdächtigen leben alle in Ostwestfalen. Drei von ihnen sollen Aufseher im berüchtigten Konzentrationslager Auschwitz gewesen sein, der vierte soll am Massaker von Oradur-sur-Glane beteiligt gewesen sein.

  • Kriminalität

    Mo., 16.12.2013

    Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei mutmaßliche NS-Verbrecher

    Dortmund (dpa/lnw) - Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Ermittlungen gegen drei mutmaßliche NS-Verbrecher aufgenommen. Ihnen wird Beihilfe zum Mord im Konzentrationslager Auschwitz vorgeworfen. Ursprünglich seien es fünf Fälle in Nordrhein-Westfalen gewesen, die die NS-Fahndungsstelle in Ludwigsburg nach Dortmund weitergeleitet hatte, erklärte Andreas Brendel, Leiter der NRW-Zentralstelle für die Bearbeitung von nationalsozialistischen Massenverbrechen, am Montag in Dortmund. Ein Beschuldigter sei jedoch gestorben, ein zweiter in ein anderes Bundesland gezogen. «Alle Beschuldigten sind bereits über 90 Jahre alt», sagte Brendel. «Wir ermitteln mit dementsprechendem Nachdruck.»

  • Kriminalität

    Mo., 21.10.2013

    Ermittlungen gegen SS-Soldaten wegen Oradour-Massaker vor Abschluss

    Zwei verbrannte Autos stehen am Ort des Massakers, Oradour-sur-Glane. Foto: Y. Valat

    Dortmund (dpa/lnw) - Die Ermittlungen gegen Beteiligte des SS-Massakers von Oradour-sur-Glane stehen vor dem Abschluss. «Ich hoffe im Dezember darüber entscheiden zu können, ob wir Anklage erheben», sagte Oberstaatsanwalt Andreas Brendel der Nachrichtenagentur dpa am Montag. Vor zwei Jahren hatte die Dortmunder Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen sechs ehemalige Angehörige der Waffen-SS-Einheit «Der Führer» aufgenommen. Sie stehen im Verdacht am 10. Juni 1944 an der Ermordung von 642 Menschen in dem kleinen französischen Ort beteiligt gewesen zu sein.

  • Justiz

    Di., 03.09.2013

    Nazi-Jäger: Staatsanwaltschaft Dortmund wartet auf vier Fälle

    Beschuldigte sollen Beihilfe zum Mord geleistet haben. Foto: L. Szymanski/Archiv

    Dortmund (dpa) - Die von der NS-Fahndungsstelle in Ludwigsburg ermittelten vier Fälle mutmaßlicher Nazi-Verbrecher aus Nordrhein-Westfalen sind den Behörden im Land bisher nicht bekannt. Der Leiter der Zentralstelle für nationalsozialistische Massenverbrechen bei der Dortmunder Staatsanwaltschaft hat die Akten noch nicht vorliegen. Oberstaatsanwalt Andreas Brendel: «Es kann auch noch bis zu zwei Wochen dauern, bis wir informiert werden.» Brendel schloss aus, dass er zu den jetzt genannten Fällen, in denen den Beschuldigten Beihilfe zum Mord im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau vorgeworfen wird, bereits ermittel hat. «Soweit ich weiß, wurden in Dortmund bisher noch nie Fälle aus Auschwitz behandelt», sagte Brendel am Dienstag.