Golo Berg



Alles zur Person "Golo Berg"


  • Triumph-Klänge und Themse-Nebel

    Di., 02.01.2018

    Beim Neujahrskonzert im Theater Münster ging es „very british“ zu

    Golo Berg leitete erstmals als Generalmusikdirektor das Neujahrskonzert in Münster. Wieder mit dabei: Götz Alsmann (kl. Bild).

    Auf den Donauwalzer als übliche Zugabe mussten die Gäste der beiden Neujahrskonzerte in Münster diesmal verzichten. Aber das fiel ihnen nicht weiter schwer. Denn Generalmusikdirektor Golo Berg, der in Münster sein erstes Neujahrskonzert zusammen mit Götz Alsmann leitete, hatte in gut zwei Stunden ein derart süffiges Programm unter dem Motiv „Very british“ serviert, dass der 20-minütige Donauwalzer am Ende vermutlich nur gestört oder sogar fad geschmeckt hätte. Dafür durfte das Theaterpublikum im Großen Haus nach dem immerhin gewährten Radetzky-Marsch und dem traumhaften Westminster-Waltz von Robert Farnon noch einmal „Land of Hope and Glory“ aus Edward Elgars „Pomp and Circumstance“ anstimmen, das schon am Eingang des Konzerts stand und so den passenden pathetischen Rahmen für das Neujahrskonzert bildete. An dem hätten die Briten übrigens sicher ihre helle Freude gehabt. Zumal „Wink-Elemente“ ausgeteilt wurden und die im Rhythmus mitschwingenden Union-Jack-Fähnchen an jene jährlichen Veranstaltungen auf der Insel erinnerten, die unter dem Titel „Last Night of the Proms“ auch hierzulande sehr beliebt sind.

  • Theater Münster

    Di., 02.01.2018

    Beim Neujahrskonzert mit Götz Alsmann ging es „very british” zu

    Theater Münster: Beim Neujahrskonzert mit Götz Alsmann ging es „very british” zu

    Münster im Zeichen des Union Jack: Mit britischen Triumph-Klängen und in Musik verwandelten Themse-Nebel wurde im Theater Münster das neue Jahr eingeläutet. Warum in Zeiten des Brexit ausgerechnet „Very british” als Thema des Neujahrskonzerts? Showmaster Götz Alsmann fand eine einfache Erklärung.

  • Für die Brahms-Symphonie spendete das Konzertpublikum in Münster stehend Applaus

    Mi., 15.11.2017

    Golo Bergs endgültiger Ritterschlag in Münster

    Golo Berg und das Sinfonieorchester Münster liegen ganz offensichtlich auf der gleichen Welle..

    Langer, herzlicher Beifall und am Ende Standing Ovations für Golo Berg. Nach einer so schönen und intensiv musizierten Brahms-Symphonie war das nicht nicht nur verständlich, sondern geradezu Pflicht. Mit der ersten Symphonie hatte sich Münsters neuer GMD ein Monument des Repertoires vorgenommen. Hier immer noch die Lunte glimmen und das viel Gehörte ganz frisch erscheinen zu lassen, war begeisternd. Bergs endgültiger Ritterschlag in Münster.

  • Die Opernpremiere „Don Carlo. Ein Requiem“ bot ein weitgehend stimmiges Experiment

    So., 08.10.2017

    Abgesang auf einen Mächtigen

    Don Carlo (Garrie Davislim, l.) zückt das Schwert gegen den eigenen Vater König Philipp (Stephan Klemm). Das geht nicht gut aus.

    Buhrufe fürs Regieteam? Die sind eher selten in Münsters Opernpremieren. Umso bemerkenswerter, dass sie ausgerechnet dem Intendanten Dr. Ulrich Peters und seinen Ausstattern nach Verdis „Don Carlo“ entgegenschallten. Was hatten sie getan?

  • Theater Münster

    Mo., 11.09.2017

    „Spielzeiterwachen“ endet mit „Ob-La-Di, Ob-La-Da“

    Das Spielzeiterwachen hielt eine Szene aus „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ von Tennessee Williams bereit. Im Bild Carola von Seckendorff als „Big Mama“ und Wilhelm Schlotterer als „Big Daddy“.

    Vor 50 Jahren war’s, da fand der heranwachsende Ulrich Peters etwas auf dem Gabentisch, das heute legendär ist: Das „Weiße Album“ der Beatles. Das auch beim Auftakts der Theater-Saison am Samstag für Begeisterung sorgte.

  • Ungewöhnliches Konzertprogramm packend musiziert

    Mi., 06.09.2017

    Mit gleißenden Klangfarben

    Das Sinfonieorchester Münster gab sein erstes Konzert unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Golo Berg. Solistin am Flügel war Anna Vinnitskaya.

    Hell war’s am Dienstag beim ersten Sinfoniekonzert der neuen Saison im Theater Münster. Nicht nur wegen der rundum erneuerten Lampions oben an der Decke. Leuchtend begann auch das Programm, mit dem Dirigent Golo Berg seinen Einstand als Münsters neuer Generalmusikdirektor gab: Sergej Prokof­jews „Symphonie classique“, deren erste Takte des Kopfsatzes jeder kennt, der etwa morgens die Hörfunksendung „Mosaik“ einschaltet. Und was den Start in den Tag erfreulich macht, funktioniert auch bestens als Auftakt in die neue Konzertsaison und eine neue Ära.

  • Golo Bergs erstes Sinfoniekonzert

    Fr., 01.09.2017

    Programm: Prokofiew und Schostakowitsch

    Anna Vinnitskaya

    Münsters neuer Generalmusikdirektor Golo Berg stellt sich im Großen Haus erstmals dem münsterischen Publikum vor.

  • Viele Neue und viel Neues am Theater

    Do., 31.08.2017

    Generalmusikdirektor Golo Berg freut sich auf das erste Sinfoniekonzert

    Der neue Generalmusikdirektor Golo Berg und Generalintendant Dr. Ulrich Peters in der Theaterkasse, die gerade umgebaut wird.

    Das ist Jahr für Jahr ein schönes Bild, wenn sich die „Neuen“ aus vieler Herren Länder im Theater Münster versammeln und der Intendant Aufbruchsstimmung in den Saal – in diesem Fall ins Kleine Haus – trägt. Der erste in der Reihe der knapp 40 Neuangestellten, Generalmusikdirektor Golo Berg, pflanzte sich ganz bescheiden irgendwo in die Mitte der rund 300 Theaterleute und hatte, als Ulrich Peters ihn dann als Ersten auf die Bühne bat, kurze knackige Sätze parat: „Der größte Feind der Kunst ist die Eitelkeit. Die Kunst soll im Mittelpunkt stehen. Das war’s schon!“

  • Saisonbeginn im Theater Münster

    Do., 31.08.2017

    „Ein bisschen wagemutiger“

    Dr. Ulrich Peters, der gestern seine Mitarbeiter im Kleinen Haus begrüßte, freut sich auf die Spielzeit und über seine größte Besucherzahl in der vergangenen Saison.

    Die Marke von 200 000 Besuchern hat das Theater Münster zuletzt zweimal überschritten. So soll es auch in der neuen Spielzeit weitergehen. Vieles ist neu am Theater, das jetzt 40 neue Mitarbeiter begrüßte. Unter ihnen der neue Generalmusikdirektor Golo Berg.

  • Zum letzten Mal dirigiert Fabrizio Ventura ein AaSeerenadenkonzert

    Fr., 07.07.2017

    „Filmmusik fürs innere Auge“

    Das Sinfonieorchester der Stadt Münster nutzt seit Beginn der AaSeerenaden die Möglichkeit, neue Freunde für die Klassische Musik zu gewinnen.

    Der erste Teil der AaSeerenaden mit dem WDR-Funkhausorchester ist verklungen, der zweite, ungleich größere Aufschlag des beliebten Open-Air-Festivals steht am nächsten Wochenende (14.-16. Juli) auf der Aasee-Bühne bevor. Zum letzten Mal wird Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura dann das Orchester vor großer Freilichtbühne dirigieren. Dr. Heiko Winkler, Vorsitzender der „Freunde und Förderer des Sinfonieorchesters Münster e.V.“ zeigt sich im Interview mit unserer Zeitung froh über die Konzertreihe am Aasee und dankt Fabrizio Ventura für zehn Jahre im Dienst des münsterischen Kulturlebens.