Monika Gerharz



Alles zur Person "Monika Gerharz"


  • Zivilschutz-Empfehlung zum Notvorrat

    Mo., 29.08.2016

    Im Notfall gibt es Nudeln in Bier

    Wer so ausgestattet ist, muss sich keine großen Sorgen machen. Doch nicht allen Redaktionsmitglieder hab derart gut Vorsorge betrieben.  

    Die Bundesregierung hat jüngst das Konzept zum Zivilschutz überarbeitet. sie empfiehlt jedem Privathaushalt, für 14 Tage einen Notvorrat vorzuhalten, um bei Naturkatastrophen oder Anschlägen einige Zeit autark überleben zu können. Eine Nachfrage unter Redakteuren dieser Zeitung ergab: Bei den meisten käme schon nach zwei Tagen der Hunger.

  • Kommentar

    Fr., 10.06.2016

    Noch nie waren die Chancen so gut

    Was hat sich doch geändert in den vergangenen zehn Jahren! Damals mussten die Initiatoren von „Greven an die Ems“ um jeden Fahnenmast kämpfen, den sie in der Flussaue aufstellen wollten. Das ist heute ganz anders. Die meisten Fachleute sind mittlerweile der Ansicht, dass Naturschutz am besten funktioniert, wenn man den Menschen an ausgewählten Stellen die Möglichkeit gibt, die Großartigkeit eines naturnahen Flusses zu erleben. Das fördert, mehr als jedes generelle Verbot, die Einsicht, dass andere Gewässerabschnitte aus guten Gründen tabu sein müssen. Und es fördert die Bereitschaft der Steuerzahler, die gewaltigen Summen zu akzeptieren, die es kostet, die Sünden der Vergangenheit, als die Ems in ein Kanalbett gezwungen wurde, wenigstens ein bisschen gut zu machen. Vor diesem Hintergrund stehen viele Zeichen für die neue Initiative von Greven an die Ems, die auf eine dauerhafte Aufwertung der Fläche zielt, auf Grün. Wenn jetzt alle Beteiligten an einem Strang ziehen, dann kann es etwas werden mit dem attraktiven Fluss, der die Stadt nicht teilt, sondern sie verbindet. Monika Gerharz

  • Interview mit KG-Präsident Udo Laufmöller

    Sa., 21.05.2016

    „Die Pünte braucht den Wind der Unterstützung“

    Der neue Präsident der KG Emspünte: Ex-Stadtprinz Udo Laufmöller

    Die KG Emspünte hat einen neuen Präsidenten: Udo Laufmöller, 2015 Stadtprinz, ist Nachfolger von Jo Schreiber. Redakteurin Monika Gerharz sprach mit ihm über die Zukunft von Grevens ältester Karnevalsgesellschaft.

  • Interview mit dem Chef der Abenteuerkiste

    Sa., 30.04.2016

    Thiele wünscht sich Breitensport für Jugendliche

    Sven Thiele, Mitbegründer und Vorstands-Vorsitzender der Grevener Abenteuerkiste.

    Die Abenteuerkiste Greven hat wieder einmal einen Preis bekommen – diesmal den Engagementspreis des Paritätischen NRW, der in diesem Jahr das erste Mal vergeben wurde. Redakteurin Monika Gerharz sprach mit Sven Thiele, dem Vorstands-Vorsitzenden der Abenteuerkiste, über das Erfolgsrezept des Vereins und über neue Wege in der Jugendarbeit.

  • Der Pluspunkt wird gecoacht

    Sa., 14.11.2015

    „Die Alternative wäre: Aufhören“

    Blicken wieder optimistisch in die Zukunft:  Die Pluspunkt-Vorsitzende Gertrud Renz (links) und ihre Vorgängerin im Amt, Hildegard Wilsmann.

    Zehn Jahre gibt es jetzt die Ehrenamts-Agentur Pluspunkt, die Leute mit Lust auf Engagement und Menschen, die Unterstützung brauchen, zusammenbringt. Also alles gut? Keineswegs. Die vier Gründungsmitglieder haben das Gefühl, dass die Sache nicht mehr richtig rund läuft. Darum haben sie sich um ein Stipendium von „Startsocial“ beworben. Vier Monate lang werden sie von einem Wirtschaftsprofi gecoacht. Redakteurin Monika Gerharz sprach mit der Vorsitzenden Gertrud Renz und der Pressereferentin Hildegard Wilsmann über ihre Ziele.

  • Greven

    Di., 03.11.2015

    Dickes Kompliment

    Ein Frequenzbringer, ein großer Supermarkt, so platziert, dass die ganze Innenstadt davon profitiert: Jahrzehntelang hat Greven davon geträumt, man hat verhandelt, geplant – umsonst. Jetzt hat sich der Traum verwirklicht, noch dazu in städtebaulich sehr ansprechender Form. Darum: Ein dickes Kompliment an Stadtplaner, Bauherren, Nutzer und alle anderen Beteiligten! Monika Gerharz

  • Kita-Gründung

    Mo., 26.10.2015

    „Montessoris Ideen stecken an“

    Auf dieser Wiese wird  bald eine Montessori-Kita entstehen. Judith Schepers, Vorsitzende des Elternvereins, ist sicher, dass sie im Sommer betriebsbereit ist.

    Der Countdown läuft: Im November sind die Anmeldungen zu den Kitas. Diesmal ist ein neuer Kandidat dabei: Die Elterninitiative Bambini e.V. Montessori-Kindertagesstätte an der Finkenstraße. Noch ist dort nicht viel mehr zu sehen als eine grüne Wiese. Redakteurin Monika Gerharz sprach mit Judith Schepers, der Vorsitzenden des Elternvereins, darüber, was dort entstehen wird.

  • Welt-Alzheimertag

    Fr., 02.10.2015

    „Man braucht Fantasie“

    Strotzt vor Lebensfreude, obwohl sie täglich mit dem Thema Demenz konfrontiert ist: Brigitte Bettinger.

    Im Gespräch mit Brigitte Bettinger, Mitglied in der Alzheimer Gesellschaft und im LaS-Seniorenbüro, deren Mann dement war, beschäftigt sich Redakteurin Monika Gerharz mit dem Thema Demenz.

  • Greven

    Mi., 12.08.2015

    Josefine hilft allen

    Kurzzeitbetreuung? Ist das nicht ein Modell für Mittelschichtsmänner und -frauen, die es sich leisten können, nur halbtags zu arbeiten? Mag sein. Aber was ist schlecht an einem solchen Lebensmodell, zumal die Betroffenen die gewünschte Betreuung selbst bezahlen? Im Gegenteil. Das Angebot entlastet die Offene Ganztagsgrundschule. Eltern, die den ganzen Tag ein gutes pädagogisches Angebot dringend brauchen, kommen nun eher zum Zug bei der OGS. Josefine hilft, so gesehen, allen. Monika Gerharz

  • Studie: 5,1 Prozent mehr Bürger bis 2030 / Mehr Kinder, deutlich mehr Senioren : Speckgürtel nützt Greven

    Do., 16.07.2015

    Kulturwandel

    Greven verliert junge Erwachsene – und es verliert an Mittelalter. Das ist, neben dem erfreulichen Umstand, dass die Bevölkerung leicht zunimmt, die wichtigste Erkenntnis aus der Bertelsmann-Studie. Und diese Verwerfung hin zu einer immer älteren Bevölkerung wird Folgen haben. Die beschränken sich nicht nur darauf, dass man mehr altersgerechte Wohnungen und eine rollatorgerechte Innenstadt braucht. Das ganze politische und gesellschaftliche Klima wird sich ändern, wenn die Hälfte der Bürger älter ist als 50. In der Politik dominiert schon jetzt die Generation 50 plus, und auch Grevens kulturelle Vorzeige-Projekte KI, Beatclub und Greven-Grass werden nicht von 30-Jährigen getragen. Das ist kein Problem – wenn daneben Geld und Ideen bleiben für die jüngere Generation. Denn wenn es nicht gelingt, die Stadt langfristig für diese Altersgruppe interessant zu machen, dann erwischt der Bevölkerungsrückgang mit all seinen Problemen irgendwann auch Greven. Das ist so sicher wie der Tod.                 Monika Gerharz