Ralf Wohlleben



Alles zur Person "Ralf Wohlleben"


  • Prozesse

    Mi., 04.10.2017

    NSU-Prozess bis 24. Oktober unterbrochen

    München (dpa) - Erbitterter juristischer Streit und eine Serie neuer Befangenheitsanträge halten den NSU-Prozess weiter auf: Nach drei Wochen Verhandlungspause stellten die Verteidiger der Mitangeklagten Ralf Wohlleben und André E. heute weitere derartige Anträge. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl setzte am Ende mehrere Prozesstage ab - fortgesetzt wird das Verfahren erst am 24. Oktober.

  • Verhandlungstermine gestrichen

    Di., 19.09.2017

    NSU-Prozess verzögert sich wegen neuer Befangenheitsanträge

    Der Angeklagte Andre E. sitzt neben seinem Anwalt im Gerichtsaal in München.

    Der Mammutprozess startete vor vier Jahren, jetzt gibt es eine weitere Verzögerung: Wegen zwei neuer Befangenheitsanträge werden beim NSU-Prozess Verhandlungstage ausgesetzt.

  • Streit um Haftbefehl

    Do., 14.09.2017

    Neuer Befangenheitsantrag bringt NSU-Prozess ins Stocken

    Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München neben ihrem Anwalt Mathias Grasel.

    Das Plädoyer der Bundesanwaltschaft im NSU-Prozess ist beendet, ein dritter Angeklagter sitzt in U-Haft. Am Donnerstag sollten nun die ersten Nebenkläger das Wort bekommen. Doch es kommt ganz anders.

  • Münchner Oberlandesgericht

    Mi., 13.09.2017

    NSU-Prozess: Gericht erlässt Haftbefehl gegen André E.

    Im NSU-Prozess muss nun ein dritter Angeklagter in Untersuchungshaft.

    Bis zum Plädoyer der Bundesanwaltschaft war er ein freier Mann. Doch auf der Zielgerade des NSU-Prozesses muss neben Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben nun auch ein dritter Angeklagter in Untersuchungshaft.

  • Prozesse

    Di., 12.09.2017

    Bundesanwaltschaft: Höchststrafe für Zschäpe gefordert

    München (dpa) - Nach mehr als vier Jahren NSU-Prozess fordert die Bundesanwaltschaft die Höchststrafe für die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe: lebenslange Haft, Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und anschließende Sicherungsverwahrung. Das sagte Bundesanwalt Herbert Diemer beim Anklage-Plädoyer vor dem Münchner Oberlandesgericht. Auch für die vier Mitangeklagten verlangte die Bundesanwaltschaft teils hohe Haftstrafen: unter anderem 12 Jahre für den mutmaßlichen Waffenbeschaffer Ralf Wohlleben, aber auch für den Mitangeklagten André E.

  • NSU-Prozess

    Di., 12.09.2017

    Bundesanwaltschaft fordert Höchststrafe für Zschäpe

    Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt neben ihrem Anwalt Mathias Grasel im Gericht.

    Der NSU-Prozess läuft seit 2013, allein das Anklage-Plädoyer dauerte mehrere Tage. Jetzt ist klar: Die Bundesanwaltschaft will für Beate Zschäpe die Höchststrafe, wie erwartet. Umso überraschender: Einer der vier Mitangeklagten wird im Gerichtssaal in Gewahrsam genommen.

  • Analyse

    Di., 12.09.2017

    Mit allen Mitteln: Anklage will lebenslang für Zschäpe

    Die Ankläger: Bundesanwalt Herbert Diemer, Oberstaatsanwältin Anette Greger und Bundesanwalt Jochen Weingarten (v.l.) im Gerichtssaal.

    In ihrem Plädoyer argumentiert die Bundesanwaltschaft auch mit Beweisen, die sie eigentlich aus dem NSU-Prozess heraushalten wollte. Genau die erlauben es der Anklage jetzt aber, hohe Strafen für Zschäpe & Co. zu fordern.

  • Prozesse

    Di., 12.09.2017

    NSU-Prozess: Gericht prüft Haftbefehl gegen E. - Prozess unterbrochen

    München (dpa) - Im NSU-Prozess hat das Oberlandesgericht den Mitangeklagten André E. in Gewahrsam nehmen lassen. Bis morgen will das Gericht den gegen E. beantragten Haftbefehl prüfen. Das gab der Vorsitzende Richter bekannt. Der Bundesanwalt hatte zuvor eine überraschend hohe Haftstrafe von zwölf Jahren für E. gefordert. E. soll Beihilfe zum Bombenanschlag des «Nationalsozialistischen Untergrunds» auf ein Lebensmittelgeschäft in Köln geleistet haben. Anders als die Hauptangeklagte Beate Zschäpe und der mutmaßliche Waffenbeschaffer Ralf Wohlleben sitzt E. nicht in Untersuchungshaft.

  • Hintergrund

    Di., 12.09.2017

    Im Zeitraffer: Zentrale Verhandlungstage des NSU-Prozesses

    Der Bundesanwalt Herbert Diemer, Oberstaatsanwältin Anette Greger und Bundesanwalt Jochen Weingarten im Gerichtssaal in München.

    München (dpa) - Oft war es eine zähe Suche nach der Wahrheit im Münchner NSU-Prozess. Einige Verhandlungstage bleiben in Erinnerung:

  • Plädoyer

    Di., 01.08.2017

    NSU-Helfer sollen Mordwaffe mit Schalldämpfer besorgt haben

    Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt im Verhandlungssaal im Oberlandesgericht in München zwischen ihren Anwälten Hermann Borchert (l) und Mathias Grasel.

    Heute wird der Schlussvortrag der Anklage fortgesetzt - und dann für vier Wochen unterbrochen. Nach den Ferien soll das Plädoyer weitergehen.