Atommüll



Alles zum Schlagwort "Atommüll"


  • Atom

    Mi., 09.08.2017

    Keine Lösung für Jülicher Atommüll in Sicht

    Im Forschungs-Zentrum Jülich lagern Castorenbehälter.

    Jülich (dpa/lnw) - Für die Brennelemente aus dem früheren Forschungsreaktor Jülich in einem Zwischenlager ist noch immer keine Lösung in Sicht. «Eine Prognose, wann mit einer Räumung begonnen werden kann, ist nicht möglich», sagte ein Sprecher der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) der Deutschen Presse-Agentur. Das NRW-Wirtschaftsministerium hatte 2014 als atomrechtliche Aufsichtsbehörde angeordnet, das Lager in Jülich unverzüglich zu räumen, weil die Erdbebensicherheit nicht nachgewiesen werden konnte. Die hochstrahlenden Brennelemente aus dem 1988 abgeschalteten Atomversuchsreaktor lagern auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich in 152 Castoren.

  • Weitere Risiken beim Staat

    Mo., 03.07.2017

    Atomkonzerne überweisen 24 Milliarden Euro für Endlagerung

    Castorenbehälter im Forschungszentrum Jülich. Deutschlands Atomkonzerne zahlen zusammen rund 24 Milliarden Euro in einen staatlichen Entsorgungsfonds.

    Selbst für Deutschlands Atomkonzerne ist es eine gewaltige Summe: 24 Milliarden Euro haben sie an den deutschen Staat überwiesen. Dieser übernimmt dafür die Verantwortung für die Endlagerung des Atommülls.

  • Atomkraft

    Mi., 28.06.2017

    Transport von Atommüll auf Neckar hat begonnen

    Obrigheim (dpa) - Der umstrittene erste Transport von Atommüll auf einem Fluss in Deutschland hat unter erhöhtem Polizeischutz begonnen. Am Morgen legte am stillgelegten Kernkraftwerk Obrigheim in Baden-Württemberg ein Spezialschiff mit drei Castoren ab, wie der Energieversorger EnBW mitteilte. Die Behälter mit verbrauchten Brennelementen sind für ein Zwischenlager in Neckarwestheim bestimmt. Gegner haben Proteste angekündigt. EnBW plant insgesamt fünf Fahrten mit je drei Castoren von Obrigheim.

  • Atomkraft

    Mi., 28.06.2017

    Castor-Spezialschiff in Obrigheim vollständig beladen

    Obrigheim (dpa) - Ein Spezialschiff mit Atommüll liegt am Neckar-Ufer vor dem Kraftwerk Obrigheim zur Abfahrt ins Zwischenlager bereit. In der Nacht war der Schubverband mit drei Castorbehältern beladen worden. In den Castoren befindet sich unter anderem Plutonium. Sie sollen ins 50 Kilometer entfernte Zwischenlager in Neckarwestheim bei Heilbronn gebracht werden. Wann der Transport ablegt und wie lange er dauern wird, ist offen. Atomkraftgegner haben umfangreiche Proteste angekündigt.

  • Atomkraft

    Mi., 28.06.2017

    Lagerung von Atommüll rückt näher

    Ein Castorbehälter wird zu einem Transportschiff transportiert.

    Am Zwischenlager in Neckarwestheim wird hoch radioaktiver Atommüll aus Obrigheim erwartet. Ist der umstrittene Transport bereits am Mittwoch geplant - erstmals in Deutschland per Schiff? Gegner haben Proteste angekündigt.

  • Atomkraft

    Mi., 28.06.2017

    Beladung der Castor-Spezialschiffe in Obrigheim angelaufen

    Obrigheim (dpa) - Die Beladung eines Spezialschiffs mit Castorbehältern voll hoch radioaktivem Atommüll am Kernkraftwerk Obrigheim in Baden-Württemberg hat begonnen. Die Einsatzkräfte luden den ersten von insgesamt drei Behältern mit ausgedienten Brennelementen aus dem Kraftwerk auf den Schubverband am Neckar-Ufer. Nie zuvor sind in Deutschland Castor-Behälter mit ausgedienten Brennelementen auf einem Fluss transportiert worden. Der Flusstransport soll möglicherweise schon heute ablegen und den Atommüll zum Zwischenlager in Neckarwestheim bringen.

  • Castorbehälter auf dem Neckar

    Mo., 26.06.2017

    Schiff für Atommüll-Transport steht in Obrigheim bereit

    Das Schiff ist auf dem Weg zum stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim. Dort sollen Castor-Behälter mit hoch radioaktivem Abfall auf das Schiff geladen und in ein Zwischenlager am Kernkraftwerk Neckarwestheim gebracht werden.

    Atommüll soll erstmals in Deutschland auf einem Fluss transportiert werden. Um die ausgedienten Brennelemente abzuholen, legt ein Schiff von der Polizei gesichert in Obrigheim an. Gegner formieren sich zum Protest.

  • Atomkraft

    Di., 20.06.2017

    Gericht erlaubt Atommüll auf dem Neckar

    Berlin (dpa) - Im Streit um den geplanten Transport von Atommüll auf dem Neckar hat das Verwaltungsgericht Berlin einen Eilantrag der baden-württembergischen Gemeinde Neckarwestheim abgelehnt. Die Justiz erlaubte die Beförderung. Damit können 342 Brennelemente nun per Schiff in Castoren vom stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim zum etwa 50 Kilometer entfernten Zwischenlager Neckarwestheim gebracht werden. Es wäre der erste Transport von Atommüll auf einem deutschen Binnengewässer.

  • Urenco

    Mi., 31.05.2017

    Uranmüll aus Gronau könnte enorme Auswirkungen auf Endlagersuche haben

    Die Halle der Urenco, in der künftig Uranoxid eingelagert werden soll.

    Ist das Uranoxid, das in einer Halle auf dem Gelände der Urananreicherungsanlage in Gronau gelagert werden soll, hoch radioaktiver Atommüll oder nicht? Wenn ja, dann könnte das Auswirkungen auf die Suche nach einem Endlager haben. Davon geht zumindest der Noch-Landtagsabgeordnete Hanns-Jörg Rohwedder (Piraten) aus, der eine Kleine Anfrag an die Landesregierung gestellt hat.

  • Atom

    Fr., 31.03.2017

    Endlager-Suche in Deutschland kann beginnen

    Berlin (dpa) - Der Neustart für die Suche nach einem deutschen Endlager für hoch radioaktiven Atommüll hat die letzte Hürde genommen. Der Bundesrat nahm das Gesetz an, das die Regeln für die Auswahl eines Standorts festlegt. Bis 2031 sollen Experten und Politik eine Stelle finden, an der der Atommüll aus Reaktoren eine Million Jahre lang unterirdisch und möglichst sicher lagern kann. Grundsätzlich kommt jeder Ort in Deutschland in Frage.