Bürgerkriegsland



Alles zum Schlagwort "Bürgerkriegsland"


  • Konflikte

    Do., 02.01.2020

    Libyen: Türkisches Parlament berät über Truppenentsendung

    Ankara (dpa) - Das türkische Parlament berät heute über eine Entsendung von Truppen in das Bürgerkriegsland Libyen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will sich damit für ein Jahr die Erlaubnis für eine Militärintervention holen. Eine Zustimmung gilt als sicher: Erdogans AKP hat in der Regierungsallianz mit der MHP eine Mehrheit in der türkischen Nationalversammlung. Die Türkei unterstützt in Libyen die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch in Tripolis. Russland und andere Staaten unterstützen dagegen die Truppen des Generals Chalifa Haftar.

  • Konflikte

    Di., 31.12.2019

    Arabische Liga warnt vor ausländischer Einmischung in Libyen

    Kairo (dpa) - Die Arabische Liga hat vor einer internationalen Einmischung in den Konflikt in Libyen gewarnt. Dadurch könnten ausländische Terrorkämpfer in das nordafrikanische Bürgerkriegsland gelangen. Nach einer Dringlichkeitssitzung in Kairo warnte der Rat der Arabischen Liga in einer Resolution vor den Folgen einer militärischen Eskalation für die Nachbarstaaten. Am Donnerstag will das türkische Parlament darüber entscheiden, ob türkische Truppen zur Unterstützung der Regierung in das Bürgerkriegsland geschickt werden sollen.

  • Konflikte

    Sa., 28.12.2019

    Haftars Truppen: Rücken auf Tripolis vor

    Bengasi (dpa) - Im Bürgerkriegsland Libyen sind Truppen des mächtigen Generals Chalifa Haftar nach eigenen Angaben bis auf zehn Kilometer auf das Zentrum der Hauptstadt Tripolis vorgerückt. Das ölreiche Land war nach dem Sturz von Muammar al-Gaddafi 2011 ins Chaos gestürzt. Haftar kämpft gegen die von den Vereinten Nationen anerkannte Regierung in Tripolis. Haftars Armee beherrscht weite Teile im Osten und Süden des Landes und hatte im April eine Offensive begonnen. Auf seiner Seite stehen unter anderem Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate. Auch Russland soll ihn unterstützen.

  • Konflikte

    Do., 24.10.2019

    Syrische Kurden werfen Türkei Bruch der Waffenruhe vor

    Damaskus (dpa) - Syriens Kurden werfen der Türkei einen Bruch der Waffenruhe im Norden des Bürgerkriegslandes vor. Die türkische Armee und ihre lokalen syrischen Verbündeten hätten drei Orte in der Nähe der Stadt Al-Hassaka angegriffen, erklärte ein Sprecher der von der Kurdenmiliz YPG angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte über Twitter. Auch die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete von Kämpfen in dieser Region. Am Mittwochabend seien SDF-Kräfte mit protürkischen syrischen Rebellen zusammengestoßen.

  • Erdogan, Putin und Ruhani

    Mo., 16.09.2019

    Syrien-Gipfel in Ankara - und keine Lösung für Idlib

    Irans Präsident Ruhani neben Gastgeber Erdogan und seinem russischen Amtskollegen Putin.

    Die Türkei, Russland und der Iran ringen um eine Lösung für das Bürgerkriegsland Syrien. Einen Plan, um eine neue Flüchtlingskrise zu vermeiden, gibt es jedoch nicht. Erdogan warnt vor einer «Tragödie».

  • UN-Vermittler mahnt

    Mo., 02.09.2019

    Bis zu 130 Tote nach Luftangriff im Jemen

    In den Trümmern eines Gefangenenlagers wird nach verschütteten Leichen gesucht. Nach Angaben der Huthi-Rebellen wurden bei einem Luftangriff im Jemen mindestens 130 Menschen getötet.

    Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition fliegt im Bürgerkriegsland Jemen regelmäßig Angriffe. Dabei sterben immer wieder Zivilisten. Diesmal könnte es besonders viele Opfer gegeben haben.

  • Konflikte

    So., 07.07.2019

    USA wollen deutsche Bodentruppen in Syrien

    Berlin (dpa) - Die USA fordern deutsche Bodentruppen für den Einsatz gegen die Terrororganisation Islamischer Staat im Bürgerkriegsland Syrien. Der US-Sonderbeauftragte für Syrien und die Anti-IS-Koalition, James Jeffrey, hat die Bundesregierung darum gebeten, die von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte im Nordosten des Landes mit Ausbildern, Logistikern und technischen Hilfskräften der Bundeswehr zu unterstützen. «Wir wollen von Deutschland Bodentruppen, um unsere Soldaten teilweise zu ersetzen», sagte Jeffrey der dpa und der «Welt am Sonntag».

  • Hunger

    Fr., 21.06.2019

    Welternährungsprogramm stoppt Hilfe in Jemen teilweise

    Genf (dpa) - Weil Nahrungsmittel im Bürgerkriegsland Jemen immer wieder abgezweigt und den Bedürftigsten vorenthalten werden, stoppt das UN-Welternährungsprogramm die Versorgung teilweise. Betroffen seien zunächst 850 000 Einwohner der Hauptstadt Sanaa, teilte das WFP in Genf mit. Unterernährte Kinder sowie schwangere und stillende Frauen würden weiter versorgt. Verhandlungen in Sanaa über die Einführung von Überwachungssystemen, die sicherstellen sollen, dass die Nahrung die Bedürftigsten erreicht, seien bislang gescheitert.

  • Konflikte

    Sa., 11.05.2019

    Jemen: Huthi-Rebellen melden Rückzug aus Hafenstadt

    Sanaa (dpa) - Im Bürgerkriegsland Jemen haben die schiitischen Huthi-Rebellen nach eigenen Angaben mit dem vereinbarten Abzug aus der strategisch wichtigen Hafenstadt Hudaida begonnen. Unter Beobachtung der UN sei auch der Truppenabzug aus den Häfen Salif und Ras Isa eingeleitet worden, sagte ein hochrangiger Huthi-Vertreter der dpa. Damit werde die vereinbarte Waffenruhe umgesetzt. Ein Regierungsbeamter zweifelte an der Gültigkeit des Rückzugs. Wenn ein solcher Abzug ohne die Aufsicht durch Vereinte Nationen, Regierung und der Huthis stattfinden sollte, sei dies nicht ausreichend.

  • Konflikte

    Mo., 22.04.2019

    1000 Menschen verlassen Flüchtlingslager in Syrien

    Damaskus (dpa) - Mehr als 1000 Syrer haben ein Flüchtlingslager im Süden des Bürgerkriegslandes verlassen. Dort herrscht seit Monaten extreme Not. Die Menschen würden aus dem Lager an der Grenze zu Jordanien in Gebiete im Zentrum des Landes gebracht, die von der Regierung kontrolliert werden, berichteten Aktivisten. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros Ocha haben damit in den vergangenen Wochen mehr als 4300 Menschen das Lager verlassen. Laut Aktivisten leben dort noch rund 30 000 Flüchtlinge. Diese wollten in die von Rebellen beherrschte Region um die Stadt Idlib im Nordwesten gebracht werden.