Erstaufführung



Alles zum Schlagwort "Erstaufführung"


  • Erstaufführung von Corneilles „Extravagantem Liebhaber“

    Mi., 25.02.2015

    Zelten, zechen, zaudern, zocken

    Getanzt wird beim „Extravaganten Liebhaber“ auch (v.l.): Johanna Marx und Dennis Laubenthal.

    Sie sprechen über ihre Liebesab- und -ansichten, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Angélique etwa, die – ganz „Old School“ – an die große Liebe glauben will. Oder Phylis, die es gar nicht einsieht, sich festzulegen. Oder der „Extravagante Liebhaber“, der Don-Giovanni-mäßig über die sexuelle Freiheit doziert – um in der nächsten Sekunde Zweifel daran anzumelden. Letztere Figur ist es, die dem Stück den Titel gibt, das am Freitag im Kleinen Haus des Theaters seine deutsche Erstaufführung feiert: Der klassische Dramatiker Pierre Corneille schrieb es – im Jahr 1634!

  • Schwülstiges Erlösungsdrama

    Di., 03.02.2015

    Oper „Sigurd“ erlebt in Erfurt späte deutsche Erstaufführung

    Im goldenen Boot: Ilia Papandreou als Brunehild und Marc Heller als fränkischer Held Sigurd.

    Gunther lügt, als er vorgibt, Brunehild vom brennenden Felsen und damit aus der Verbannung befreit zu haben. Denn in Wahrheit war es der tapfere Sigurd. Aber das kommt erst viel später ans Tageslicht. Und so gehen Gunther und Brunehild erst einmal zielgerichtet auf ihre Ehe zu.

  • Theater zeigt „Licht unter Tage“ von Tennessee Williams

    Mi., 14.01.2015

    Auf der Suche nach Glück

    Die Geschichte einer Bergarbeiter-Familie erzählt das Tennessee-Williams-Stück „Licht unter Tage“, das als europäische Erstaufführung zu sehen ist.

    Wenn am Freitag das Stück „Licht unter Tage“ im Kleinen Haus Premiere hat, ist das eine europäische Erstaufführung. Ein Stück des berühmten Tennessee Williams, das in Europa noch nie gespielt wurde: Wie kann das sein?

  • Von Bergarbeitern und Dorfrichtern

    Di., 06.01.2015

    Erstaufführungen, Entdeckungen: Der Jahresbeginn bietet spannende Theaterpremieren

    Im Drama „Frühlingsstürme“ von Tennessee Williams brillierten Florian Steffens und Maike Jüttendonk.

    So schön die Feiertage und der Jahreswechsel auch immer sein mögen: Theater-Freaks sind froh, dass es im neuen Jahr endlich wieder mit den Premieren losgeht. Und dabei sind durchaus Entdeckungen zu machen. Wir haben uns aus den Ankündigungen der münsterischen Bühnen und einiger Nachbarn eine Auswahl herausgepickt. ► „Licht unter Tage“ : Das Schauspiel des Theaters Münster kann in der kommenden Woche mit einer europäischen Erstaufführung auftrumpfen: Tennessee Williams’ Stück „Licht unter Tage“ kommt am 16. Januar im Kleinen Haus auf die Bühne – inszeniert von Frank Behnke, der damit an seine Erstaufführung der „Frühlingsstürme“ anknüpft. Es geht um eine Arbeitersiedlung in Alabama zur Zeit der Großen Depression: „Bram hat sein Leben lang im Bergbau geschuftet und sich dabei Gesundheit und Existenz ruiniert. Söhne und Enkel arbeiten ebenfalls unter Tage. Allein die Mütter kämpfen darum, ihren Kindern neue, individuelle Lebensperspektiven zu ermöglichen. Doch dann kommt es zum Streik ...“ ► „Männerhort “: Ungleich heiterer geht es in der ersten Premiere des Wolfgang-Borchert-Theaters im neuen Jahr zu: Kristof Magnussons Komödie „Männerhort“ kommt am 22. Januar heraus: „Auf der Flucht vor ihren shoppingsüchtigen Frauen haben Helmut, Eroll und Lars sich im Keller eines Einkaufszentrums ein geheimes Lager eingerichtet. Hier können sie sich endlich entspannen und ganz sie selbst sein: Mit Bier, Fußball und echten Männergesprächen ...“ Monika Hess-Zanger inszeniert das Stück des deutsch-isländischen Autors. ► „Joseph Süß“ : Münsters Musiktheater startet auch mit einer Herausforderung ins neue Jahr: „Joseph Süß“ heißt die Oper von Detlev Glanert, die in Kooperation mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz München und dem Theater Erfurt produziert wird. In der münsterschen Erstaufführung (am 7. Februar) geht es um den jüdischen Finanzmann Joseph Süß, über den Lion Feuchtwanger den Roman „Jud Süß“ schrieb – von den Nazis zunächst verboten, dann aber als Vorlage für einen antisemitischen Film verwendet. Komponist Detlev Glanert rollt in seiner 1999 uraufgeführten Oper den historischen Fall noch einmal neu auf. Die musikalische Leitung hat Thorsten Schmid-Kapfenburg, Regie führt Guy Montavon. ► „Das hat man nun davon“ : Eine Entdeckung ganz anderer Art serviert, seiner thematischen Ausrichtung entsprechend, das Boulevardtheater Münster am 13. März: In der Regie von Angelika Ober präsentiert es „Das hat man nun davon“ von Wilhelm Lichtenberg, bearbeitet von Heinz Erhardt, der selbst 600 Mal den Finanzbeamten Willi Winzig spielte. Dieser liebenswerte Kerl hat schon seit Jahren aus Mitleid Mahnungen, Steuerstrafen und Zahlungsbefehle in irgendwelchen alten Ordnern verschwinden lassen, um den Betroffenen zu helfen. „Wie es der Zufall will, wird er bei einer dieser Aktionen von seinem Chef Doleschall erwischt. Und das auch noch eine Woche vor seiner Pensionierung! Doleschall droht ihm mit einem Disziplinarverfahren.“ ► „Der zerbrochne Krug“ : Im selben Monat, am 26. März, hat eine weitere Komödie Premiere, die allerdings von einem ansonsten sehr ernsten Autor stammt: Das Wolfgang-Borchert-Theater spielt Heinrich von Kleists Klassiker „Der zerbrochne Krug“ mit Meinhard Zanger in der Rolle des Dorfrichters. ► „In Eremo“ : Freunde des Tanztheaters müssen sich bis zum 2. Mai gedulden, ehe sie die erste Neuproduktion des Jahres 2015 sehen können: „In Eremo“ nennt Hans Henning Paar seinen „Tanzabend über die Wüste“. Im Kleinen Haus schildert er sie als Landschaft der Extreme, die den Menschen an seine Grenzen führt.

  • Film

    So., 04.01.2015

    Nur deutsche Erstaufführungen beim Max Ophüls Preis

    Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als eins der wichtigsten für den deutschen Nachwuchsfilm. Foto: Oliver Dietze

    Saarbrücken (dpa) - Alle 16 Spielfilme im Wettbewerb des 36. Nachwuchsfestivals Max Ophüls Preis (MOP) werden erstmals in Deutschland gezeigt.

  • Film

    Fr., 02.01.2015

    Reitz' «Heimat»-Epos digital restauriert

    Der Filmregisseur Edgar Reitz hat mit seinem «Heimat»-Epos ein «Jahrhundertwerk» geschaffen. Foto: Olaf Schepers

    Mainz (dpa) - Gut 30 Jahre nach der Erstaufführung wird im Februar in Mainz eine neue digitale Fassung des ersten Teils des «Heimat»-Epos von Regisseur Edgar Reitz gezeigt. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) würdigte am Freitag den im Hunsrück spielenden Zyklus als Jahrhundertwerk.

  • Mahler, Mozart, Böwering

    Sa., 15.11.2014

    Erstaufführung in St. Agatha

    Eine Erstaufführungen erwartet die Besucher des Konzerts am Totensonntag (23. November) in der Eper Agatha-Kirche.

  • Deutsche Erstaufführung von Lisa D'Amour

    Sa., 15.11.2014

    Dämonen hinter Glücks-Fassaden

    Schauspiel von Lisa D'Amour. Foto: Oliver Berg

    Münster - Mary hat scheinbar alles im Griff. Haus und Garten sehen proper aus, als Rechtsanwaltsgehilfin hat sie eine gute Stellung, und Ehemann Ben nutzt den Verlust seines Jobs, um sich als Finanzberater selbstständig zu machen. Wäre da nicht die lästige Warze am Fuß, die beim Auftreten so weh tun kann...

  • Theater Münster zeigt Erstaufführung von „Detroit“

    Do., 13.11.2014

    Lieber ehrlich am Ende als scheinbar gut drauf

    Der Albtraum vom sozialen Abstieg: In „Detroit“ trifft ein offen gescheitertes Paar auf eine bürgerliche Fassade – (v. l.) Carola von Seckendorff, Julia Stefanie Möller und Christoph Rinke.

    Was dem Amerikaner das „Vom Tellerwäscher zum Millionär“, ist dem Deutschen sein Goethe: „Wer immer strebend sich bemüht.“ Doch die Versprechen der Leistungsgesellschaft haben Risse bekommen. „Wenn du dich anstrengst, kannst du gut und sicher leben – das gilt nicht mehr“, findet Caro Thum. Und mit ihr Lisa D’Amour. Das Schauspiel „Detroit“ der US-Amerikanerin wird nach Erfolgen in New York und London als deutsche Erstaufführung nun von Thum fürs Theater Münster inszeniert.

  • Reuter-Trio spielt Modernes und eine münsterische Erstaufführung in der St.-Nikolaus-Kirche

    Di., 23.09.2014

    Rosen für den „schmatzenden“ Bossa Nova

    Rosen für Tirza Seifert-Reuter (2.v.l.), Stefan Reuter und Martina Pahl

    Wer gerne Harfenklänge hört, dazu eine füllende Querflöte und Orgel, gern etwas Seltenes und Originelles, der war am Sonntagnachmittag gut aufgehoben in der Kirche St. Nikolaus. Dort konzertierten Tirza Seifert-Reuter (Harfe) Martina Pahl (Querflöte) und Stefan Reuter (Orgel) mit Werken von Telemann, Boccherini, Liszt, Alain und Reuter. Schon Georg Friedrich Telemanns Konzert a-moll wird selten aufgeführt, Luigi Boccherinis Sonate in C, hier von Querflöte und Harfe gespielt, ist durch des Komponisten Wirken am spanischen Hof nicht so vertraut.