Familiennachzug



Alles zum Schlagwort "Familiennachzug"


  • Bundesregierung

    Mi., 09.05.2018

    Kabinett bringt Neuregelung zum Familiennachzug auf den Weg

    Berlin (dpa) - Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sollen ab August wieder Angehörige nach Deutschland nachholen dürfen. Eine entsprechende Änderung im Aufenthaltsgesetz verabschiedete das Bundeskabinett in Berlin. Pro Monat sollen aber nur 1000 Angehörige einreisen dürfen. Bei den Beratungen dazu im Bundestag dürfte es reichlich Gegenwind von der Opposition geben. Grüne und Linke finden die Regelung zu hartherzig. Die AfD will den Familiennachzug für Flüchtlinge abschaffen.

  • Migration

    Mi., 09.05.2018

    Familiennachzug: Mindestens 26 000 Angehörige wollen kommen

    Berlin (dpa) - Knapp drei Monate vor dem geplanten Inkrafttreten der gesetzlichen Regelungen zum Familiennachzug für Flüchtlinge haben bereits 26 000 Angehörige Terminanfragen an Deutschlands Auslandsvertretungen gerichtet, um ihre entsprechenden Visa-Anträge einzureichen. Das berichtet die «Rheinische Post» unter Berufung auf eine ihr vorliegende Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage. Das Bundeskabinett will heute eine Gesetzesnovelle auf den Weg bringen, wonach ab August monatlich bis zu 1000 Angehörige zu subsidiär Schutzberechtigten nachziehen dürfen.

  • Bundesregierung

    Mi., 09.05.2018

    Kabinett: Klagerechte für Verbraucher und Familiennachzug

    Berlin (dpa) - Verbraucher sollen neue Klagemöglichkeiten bekommen - für Fälle mit vielen Betroffenen wie etwa bei der VW-Abgas-Affäre. Das Bundeskabinett will dafür heute die sogenannte Musterfeststellungsklage auf den Weg bringen. Verbraucher sollen dadurch Anspruch auf Schadenersatz bekommen können, ohne dass sie selbst einen Prozess gegen ein Unternehmen anstrengen müssen. Die Auseinandersetzung vor Gericht sollen Verbraucherschützer übernehmen. Ein weiterer Gesetzentwurf, den das Kabinett beschließen will, betrifft den Familiennachzug von Flüchtlingen.

  • In GroKo droht Streit

    Di., 08.05.2018

    Familiennachzug für Gefährder? Unmut in der Union

    In der Großen Koalition bahnt sich ein neuer Streit über den Familiennachzug an.

    Wer darf ausländische Angehörige zu sich nach Deutschland holen? Menschen, denen die Behörden Terrorakte zutrauen, soll das ausdrücklich versagt werden. Allerdings sind Ausnahmen geplant - und das sorgt für Ärger.

  • Migration

    Di., 08.05.2018

    Unmut in Union über möglichen Familiennachzug für Gefährder

    Berlin (dpa) - Auch kurz vor der Verabschiedung im Bundeskabinett bleibt die geplante Neuregelung beim Familiennachzug von Flüchtlingen zwischen Union und SPD umstritten. «Die Bundesjustizministerin hat darauf bestanden, eine Ausnahmeregelung für Gefährder in den Gesetzentwurf aufzunehmen», beklagte der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Frieser. Wenn das Bundeskabinett die Neuregelung wie geplant an diesem Mittwoch beschließt, ist der Bundestag am Zug. Dabei sollen Gefährder zwar grundsätzlich keine Angehörigen nachholen dürfen. Davon sollen aber Ausnahmen möglich sein.

  • Bund plant Kontingentlösung

    Sa., 05.05.2018

    Kirchen und Verbände: Regeln für Familiennachzug zu streng

    Flüchtlingsfamilie vor einem Asylwohnheim im brandenburgsichen Eisenhüttenstadt.

    Seit März 2016 gibt es für bestimmte Flüchtlinge keinen Anspruch auf Familiennachzug mehr. Union und SPD planen nun eine Kontingentlösung von 1000 Angehörigen im Monat. Dagegen regt sich Protest.

  • Migration

    Sa., 05.05.2018

    Kirchen: Neue Regeln für Familiennachzug sind zu streng

    Berlin (dpa) - Kirchen und mehrere Verbände halten die geplante Neuregelung des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus für zu streng. Der Gesetzentwurf schaffe keinen angemessenen Ausgleich zwischen der Aufnahmefähigkeit von Staat und Gesellschaft und den Interessen der Flüchtlinge, heißt es vom Rat der Evangelischen Kirche und dem Kommissariat der deutschen Bischöfe. Der Entwurf sieht vor, dass Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz ab August wieder Ehepartner und minderjährige Kinder nachholen dürfen. Allerdings sollen pro Monat nur 1000 Angehörige einreisen dürfen.

  • Migration

    Mi., 02.05.2018

    Familiennachzugs-Kompromiss: 5000 Angehörige in fünf Monaten

    Berlin (dpa) - Union und SPD haben im Streit um Details zum  Familiennachzug von Flüchtlingen mit nur eingeschränktem Schutz eine Kompromissformel gefunden. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl, erklärte, falls die Zielmarke von 1000 Angehörigen pro Monat in den ersten fünf Monaten nicht erreicht werden sollte, werde eine Übertragung auf den kommenden Monat möglich sein. Der Kompromiss sieht den Angaben zufolge außerdem vor, dass die Entscheidung darüber, welche Flüchtlinge zuerst ihre Angehörigen zu sich holen dürfen, in Deutschland beim Bundesverwaltungsamt liegt.

  • Deutlich weniger Syrer

    Sa., 21.04.2018

    Bericht: Familiennachzug im ersten Quartal 2018 rückläufig

    Deutlich weniger Syrer: Bericht: Familiennachzug im ersten Quartal 2018 rückläufig

    Um kaum ein Thema wurde in den Koalitionsverhandlungen so hart gerungen wie um den Familiennachzug von Flüchtlingen. Nun stellt sich heraus: Die Zahl der Familienzusammenführungen sinkt von selbst.

  • Migration

    Sa., 21.04.2018

    Familiennachzug im ersten 2018 laut Bericht rückläufig

    Berlin (dpa) - Der Familiennachzug von Ausländern nach Deutschland hat nach einem Zeitungsbericht im ersten Quartal 2018 abgenommen - der aus Syrien sogar deutlich. So habe sich die Zahl der Familienzusammenführungen von syrischen Staatsangehörigen im Vergleich zum Vorjahresquartal in etwa halbiert, schreibt die «Heilbronner Stimme» unter Berufung auf Kreise des Auswärtigen Amtes. Einen Anspruch auf Familiennachzug haben derzeit nur anerkannte Asylsuchende.