Missbrauchsskandal



Alles zum Schlagwort "Missbrauchsskandal"


  • Polizei

    Mi., 13.11.2019

    Lügde-Skandal: Polizisten aus Ruhestand zurückgebeten

    Aktenordner tragen die Aufschrift "Lügde" auf einem Tisch liegend im Landgericht Detmold.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Das NRW-Innenministerium will Polizisten vorübergehend aus dem Ruhestand zurückholen, um die gewaltigen Aktenberge zum Missbrauchsskandal von Lügde zu bearbeiten. Es geht darum, die Akten für den Untersuchungsausschuss des Landtags zu anonymisieren. Das Innenministerium hatte dazu Polizeibeamte angeschrieben, die in den vergangenen vier Jahren pensioniert worden waren. «Der Rücklauf war erfreulich groß», sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums am Mittwoch. Man werde die rund 20 benötigten Stellen absehbar mit diesen Freiwilligen besetzen können. Die «Bild» hatte zuvor über das Thema berichtet.

  • Missbrauchsskandal in Lügde

    Do., 07.11.2019

    Opferschutz bremst U-Ausschuss

    Missbrauchsskandal in Lügde: Opferschutz bremst U-Ausschuss

    Es wirkt wie ein Affront. Der Untersuchungsausschuss des Landtags zum massenhaften Kindesmissbrauch in Lügde kann mit der Aufklärung nicht beginnen, weil Datenschutz und Opferschutz derzeit die Arbeit mit den Akten blockieren

  • Landtag

    Di., 05.11.2019

    Landtag will Kinderschutzkommission einsetzen

    Der Nordrhein-Westfälische Landtag in Düsseldorf.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Als Konsequenz aus zahlreichen Missbrauchsskandalen in Nordrhein-Westfalen will der Landtag eine Kinderschutzkommission einsetzen. Das Gremium soll konkrete Vorschläge für den besseren Schutz von Kindern erarbeiten und dem Parlament jährlich Bericht erstatten. Die Rechte der Kinder sollen damit politisch gestärkt werden. Über den gemeinsamen Antrag von CDU, FDP, SPD und Grünen solle der Landtag kommende Woche abstimmen, teilten die Fraktionen am Dienstag mit. Vorbild ist eine bereits 1988 eingesetzte Kinderkommission des Bundestags.

  • Polizei

    Di., 15.10.2019

    Innenminister stellt Datenspeicher-Spürnasen vor

    Herbert Reul, Innenminister von Nordrhein-Westfalen (CDU), spricht im Landtag.

    Im Polizei- und Missbrauchsskandal von Lügde half ein Diensthund aus Sachsen mit besonders trainiertem Näschen für Datenträger, versteckte Beweismittel zu finden. Jetzt hat die NRW-Polizei selbst Hunde mit dieser besonderen Schnüffel-Kompetenz ausgebildet.

  • Brisant

    Mo., 23.09.2019

    Ozon-Film «Gelobt sei Gott» über Missbrauchsopfer

    Alexandre Guérin (Melvil Poupaud, l) verbringt Zeit mit seiner Tochter.

    Berlin (dpa) - Seit Jahren erschüttert ein Missbrauchsskandal um den inzwischen verurteilten Priester Bernard Preynat die katholische Kirche in Frankreich.

  • Preisgekrönter Berlinale-Film

    Mo., 23.09.2019

    «Gelobt sei Gott»: Ozon verfilmt Missbrauch in der Kirche

    François Debord (Denis Ménochet (vorne, v.l.n.r.), Gilles Perret (Éric Caravaca), Emmanuel Thomassin (Swann Arlaud) und Alexandre Guérin (Melvil Poupaud) wurden als Kinder von dem Priester Bernard Preynat missbraucht.

    Ein Missbrauchsskandal erschüttert die katholische Kirche in Frankreich. Die Opfer sorgen für Konsequenzen. Die Verfilmung anhand realer Ereignisse lässt auch Star-Regisseur François Ozon die Macht der Kirche ahnen.

  • Scharfe Kritik aus Rom

    Fr., 13.09.2019

    Deutsche Katholiken auf Konfrontationskurs mit dem Papst

    Zwei Frauen der Initiative Maria 2.0 werben vor dem Freiburger Münster für «Weiheämter auch für Frauen».

    Nach dem Missbrauchsskandal will sich die katholische Kirche in Deutschland reformieren. Doch jetzt funkt der Vatikan dazwischen - mit einer sehr klaren Botschaft.

  • Kirche

    Mi., 04.09.2019

    Warnung vor Kirchenspaltung und kritisiert Reformprozess

    Kardinal Rainer Maria Woelki, Kölner Erzbischof, leitet den Gottesdienst.

    Nach dem Missbrauchsskandal will sich die katholische Kirche in Deutschland reformieren. Jugendverbände fordern die Gleichstellung von Frauen und die Segnung homosexueller Paare. Der konservative Kardinal Woelki dagegen befürchtet Schlimmes.

  • Leute

    Mo., 19.08.2019

    Prinz Andrew streitet Verwicklung in Epstein-Skandal ab

    London (dpa) - Der britische Prinz Andrew hat eine Verwicklung in den Missbrauchsskandal um den kürzlich gestorbenen US-Milliardär Jeffrey Epstein von sich gewiesen. «Seine Königliche Hoheit verurteilt die Ausbeutung eines jeden Menschen und die Unterstellung, er würde solches Verhalten dulden, daran teilnehmen oder dazu animieren, ist abscheulich», teilte der Buckingham-Palast mit. Kurz zuvor hatte die britische Boulevardzeitung «Daily Mail» ein Video veröffentlicht, das Andrew angeblich in dem New Yorker Anwesen Epsteins im Jahr 2010 zeigt.

  • Kriminalität

    Mo., 22.07.2019

    Althusmann fordert «drastische Strafen» für Kindesmissbrauch

    Hannover (dpa/lni) - CDU-Landeschef Bernd Althusmann will angesichts des Missbrauchsskandals von Lügde einen engeren Austausch der Behörden gegen Kindesmissbrauch erreichen. «Wir müssen die Netzwerke zwischen Jugendämtern, Ärzten und Strafverfolgungsbehörden zum Schutz unserer Kinder deutlich verstärken», sagte Althusmann am Montag. «Für Täter und Mittäter müssen drastische Strafen verhängt werden, nur so können abschreckende Signale nach außen erreicht werden.» Es müsse geprüft werden, ob es auch Änderungen im Strafgesetzbuch brauche. Die CDU will das Thema im August auf einem Landesparteitag beraten.