Satiremagazin



Alles zum Schlagwort "Satiremagazin"


  • Terrorismus

    So., 18.01.2015

    Zehn Tote in Niger bei Protesten gegen Mohammed-Karikatur

    Niamey (dpa) - Bei Protesten gegen die jüngste Mohammed-Karikatur im Satiremagazin «Charlie Hebdo» sind nach offiziellen Angaben im zentralafrikanischen Niger bislang mindestens zehn Menschen gestorben. Fünf kamen gestern in der Hauptstadt Niamey ums Leben, wie Präsident Mahamadou Issoufou in einer Rede an die Nation mitteilte. Weitere fünf Menschen seien am Freitag in der südlichen Stadt Zinder getötet worden. Die Gewalt richtete sich gegen die Mohammed-Karikatur auf dem jüngsten Titelblatt von «Charlie Hebdo». Die Bevölkerung des Wüstenstaates Niger ist überwiegend muslimisch.

  • Medien

    Sa., 17.01.2015

    Iranische Zeitung wegen Sympathie mit «Charlie Hebdo» geschlossen

    Teheran (dpa) - Nach nur drei Wochen ist eine neue Tageszeitung im Iran verboten worden, weil sie Sympathie mit dem Satiremagazin «Charlie Hebdo» anklingen ließ. Das Blatt hatte am Dienstag ein Bild des Schauspielers George Clooney bei der Golden-Globe-Preisverleihung gedruckt und ihn mit den Worten «Auch ich bin Charlie» zitiert. Die Schließung der reformorientierten Zeitung wurde von Herausgeber bestätigt. Iran hatte den Anschlag auf «Charlie Hebdo» verurteilt, aber auch die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten.

  • Terrorismus

    Sa., 17.01.2015

    «Charlie Hebdo» in Deutschland in Minutenschnelle ausverkauft

    Kenny Rebenstock (l.) und Nico Hirte hatten in Berlin seit Mitternacht vor der Bahnhofsbuchhandlung gestanden, um um 5 Uhr morgens die beiden einzigen Exemplare zu ergattern. Foto: Maurizio Gambarini

    Berlin (dpa) - Run auf «Charlie Hebdo» auch in Deutschland: Zehn Tage nach den Terroranschlägen von Paris ist die erste Ausgabe des französischen Satiremagazins hierzulande erschienen - und war wie in anderen europäischen Ländern binnen Minuten ausverkauft.

  • Terrorismus

    Sa., 17.01.2015

    Terrorist von Paris anonym in Reims beigesetzt

    Paris (dpa) - Einer der Terroristen von Paris ist anonym beigesetzt worden. Der ältere Bruder der beiden Islamisten, die das Satiremagazin «Charlie Hebdo» überfallen hatten, sei in Reims begraben worden. Das bestätigte die Verwaltung der nordöstlich von Paris gelegenen Stadt am Samstag. Der Mann habe zwei Jahre in dem Ort gewohnt, deswegen habe die Beerdigung dort nicht verweigert werden können, hieß es. Mit der anonymen Beisetzung solle verhindert werden, dass der Ort zu einer Pilgerstätte für Fanatiker wird.

  • Terrorismus

    Sa., 17.01.2015

    Terrorist von Paris anonym beigesetzt

    Paris (dpa) - Einer der Terroristen von Paris ist anonym beigesetzt worden. Saïd Kouachi, älterer Bruder der beiden Islamisten, die das Satiremagazin «Charlie Hebdo» überfallen hatten, sei gestern in Reims begraben worden. Das bestätigte die Verwaltung der nordöstlich von Paris gelegenen Stadt. Bei den Anschlägen und Geiselnahmen hatten die Terroristen in der vergangenen Woche 17 Menschen getötet. Kouachi habe zwei Jahre in dem Ort gewohnt. Mit der Beisetzung in einem anonymen Grab solle verhindert werden, dass der Ort zu einer Pilgerstätte für Fanatiker werde.

  • Terrorismus

    Sa., 17.01.2015

    Ansturm auf «Charlie Hebdo» in Deutschland

    Berlin (dpa) - Run auf «Charlie Hebdo» in Deutschland: Die erste Ausgabe des französischen Satiremagazins nach dem Terroranschlag von Paris war in Berlin, Hamburg, Stuttgart und anderen Städten binnen Minuten ausverkauft. Auf der Jagd nach dem begehrten Heft wurden die meisten Interessierten am frühen Morgen enttäuscht. Die Kioske und Geschäfte waren nur mit einer extrem limitierten Stückzahl beliefert worden, andere bekamen gar keine Exemplare. Vor einer Buchhandlung im Berliner Hauptbahnhof warteten gegen 05.00 Uhr etwa 100 Menschen, um ein Heft zu kaufen. Doch nur die ersten beiden bekamen ein Exemplar.

  • Terrorismus

    Sa., 17.01.2015

    «Charlie Hebdo» in deutschen Läden

    Berlin (dpa) - Die erste Ausgabe des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo» nach dem Terroranschlag von Paris ist seit dem Morgen auch in Deutschland im Handel. Vor einem Buch- und Zeitschriftengeschäft im Berliner Hauptbahnhof warteten gegen 05.00 Uhr etwa 100 Menschen, um bei Ladenöffnung ein Heft zu kaufen. Doch lediglich die ersten beiden in der Reihe hatten Glück: in dem Geschäft standen nur zwei Exemplare zum Verkauf. Die Stückzahlen in deutschen Großstädten sind sehr begrenzt, weil der Ansturm auf die Hefte in Frankreich gewaltig war.

  • Terrorismus

    Fr., 16.01.2015

    Muslime bekennen sich am Springer-Haus zu Pressefreiheit

    Berlin (dpa) - Vor dem Berliner Springer-Haus haben rund 50 Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaft Ditib für Meinungs- und Pressefreiheit demonstriert. Landesvize Süleyman S. Kücük verurteilte den Terroranschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Paris. «Wir dürfen solchen Angriffen auf unsere Werte nicht nur mit Worten begegnen», sagte er. «Wir müssen als Religionsgemeinschaft deutlich machen, dass wir uns mit unserem Glauben und unseren Gemeinden für die Freiheiten und das Leben eines Jeden einsetzen.»

  • Auch Ferrières sagt: „Je suis Charlie“

    Fr., 16.01.2015

    Saerbecks französische Partnergemeinde gedenkt der Opfer des Terroranschlags von Paris

    Die Terrorakte gegen die Pariser Redaktion des Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und einen jüdischen Supermarkt in Paris haben auch in Saerbecks französischer Partnergemeinde Ferrières einen Schock und große Betroffenheit ausgelöst.

  • Terrorismus

    Fr., 16.01.2015

    Moscheegemeinden schicken Mahnwachen zu Verlagen und Sendern

    Köln (dpa) - Moscheegemeinden veranstalten heute vor Redaktionen in Deutschland Mahnwachen nach dem islamistischen Anschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Paris. Organisiert werden die Kundgebungen nach den Freitagsgebeten von der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion, Ditib. Mahnwachen gibt es unter anderem beim ZDF in Mainz, bei RTL in Köln, bei Springer in Berlin und vor der «Zeit»- und der «Spiegel»-Redaktion in Hamburg.