Steinkohlebergbau



Alles zum Schlagwort "Steinkohlebergbau"


  • Zechenschließung

    Do., 04.12.2014

    Keine 32 Millionen Euro für Ibbenbüren

    Die Zeche Ibbenbüren wird 2018 geschlossen. Bürgermeister Heinz Steingröver (SPD) wünscht sich Hilfen vom Land.

    Das Opel-Werk in Bochum produziert nicht mehr. Über 30 Millionen Euro sollen jetzt vom Land NRW in die Ruhrgebietsstadt fließen. In Ibbenbüren würde man sich über solche Förderzusagen auch sehr freuen: Im Jahr 2018 endet dort endgültig der Steinkohlebergbau.

  • RAG-Stiftung will Ewigkeitslasten zahlen

    Do., 05.06.2014

    Kohleausstieg soll Bürger nichts kosten

    Werner Müller

    Wenn 2018 das Bergwerk Ibbenbüren schließt und der Steinkohlebergbau in NRW endet, steht das Land vor Folgelasten von rund 18 Milliarden Euro. Die Steuerzahler werde das nicht belasten, verspricht Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung. Sie muss das Vermögen aufbauen, um die Ewigkeitslasten des Bergbaus zu tragen. Dazu gehört das Abpumpen von Grundwasser. „Die Stiftungslösung funktioniert“, sagte der ehemalige Bundeswirtschaftsminister am Mittwoch bei der Vorstellung der Jahresbilanz in Essen.

  • Prozesse

    Do., 05.12.2013

    Belästigung durch Bergbau: Rheinberger fordert 1300 Euro

    Rheinberg (dpa/lnw) - Klirrendes Geschirr und schlaflose Nächte, weil der Boden bebt: Wegen Belästigung durch den Steinkohlebergbau fordert ein Mann aus Rheinberg (Kreis Wesel) 1300 Euro Entschädigung von der RAG. Am Donnerstag verhandelte das Amtsgericht Rheinberg den Fall. Die Entscheidung soll im Februar fallen, wie die Gerichtsdirektorin sagte. Zum ersten Mal in NRW werde gerichtlich über die nicht-materiellen Folgeschäden von Bergbau verhandelt, sagte Ulrich Behrens von der Schutzgemeinschaft Bergbaubetroffener, die den Kläger begleitet. Sollte er Erfolg haben, könnten weitere Betroffene Ansprüche geltend machen.

  • NRW

    Fr., 01.03.2013

    3,5 Prozent mehr für Bergleute

    Herne/Hannover (dpa) - Die rund 17 000 Beschäftigten im deutschen Steinkohlebergbau erhalten vom 1. April an 3,5 Prozent mehr Geld. Außerdem haben Gewerkschaften und Arbeitgeber eine Einmalzahlung von 630 Euro vereinbart, wie die IG Bergbau, Chemie, Energie am Freitag in Hannover mitteilte. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2014. Die Tarifpartner hatten sich in der zweiten Verhandlungsrunde in Herne geeinigt.

  • NRW

    Fr., 21.12.2012

    Bergbau schließt weitere Zeche auf dem Weg zum Kohleausstieg

    NRW : Bergbau schließt weitere Zeche auf dem Weg zum Kohleausstieg

    Kamp-Lintfort (dpa/lnw) - Der deutsche Steinkohlebergbau hat einen weiteren Schritt zum endgültigen Ausstieg im Jahr 2018 getan. Im Bergwerk West in Kamp-Lintfort am Niederrhein ging am Freitagvormittag die letzte Schicht zu Ende. Von den 2500 Bergleuten wechseln 1600 auf die verbleibenden drei Zechen im Ruhrgebiet und im Münsterland, Hunderte gehen in den Vorruhestand. Im Sommer hatte bereits das letzte Bergwerk im Saarland die Förderung eingestellt. Zum Jahreswechsel beschäftigt die RAG AG jetzt noch rund 18 000 Bergleute über und unter Tage. Der Ausstieg geht auf einen Beschluss des Bundestages aus dem Jahr 2007 zurück. Weil die deutsche Steinkohle mit Weltmarktpreisen nicht konkurrieren kann, muss sie mit Milliarden aus Steuergeldern subventioniert werden.

  • NRW

    Di., 20.11.2012

    Gewerkschaft will deutliches Tarifplus für Steinkohlebergbau

    Herne/Hannover (dpa/lnw) - Die Gewerkschaft IG BCE verlangt für die rund 18 000 Beschäftigten im deutschen Steinkohlebergbau deutlich mehr Geld. Bei einer Sitzung in Herne beschloss die Tarifkommission am Dienstag, mit der Forderung nach einer «kräftigen Erhöhung» der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in die Tarifrunde 2013 zu gehen. Eine konkrete Zahl wurde noch nicht genannt. Zusätzlich zu einem Inflationsausgleich müssten die Mitarbeiter aber ein spürbares Plus bei den realen Einkommen erhalten. Mit den Arbeitgebern soll ab Februar verhandelt werden. Der deutsche Steinkohlebergbau läuft Ende 2018 aus. Ende dieses Jahres schließt mit der Zeche West in Kamp-Lintfort (Niederrhein) die viertletzte deutsche Steinkohlegrube.

  • NRW

    Fr., 02.11.2012

    Ex-Wirtschaftsminister Müller wird Chef der Kohlestiftung

    NRW : Ex-Wirtschaftsminister Müller wird Chef der Kohlestiftung

    Essen (dpa) - Der frühere Bundeswirtschaftsminister Werner Müller wird Chef der RAG-Stiftung zur Abwicklung des deutschen Steinkohlebergbaus. Das Kuratorium der Stiftung wählte den 66-Jährigen am Freitag in Berlin zum Nachfolger von Wilhelm Bonse-Geuking (71), wie die Stiftung mitteilte. Müller hatte von 1998 bis 2002 als Parteiloser der Regierung von Gerhard Schröder angehört und dort unter anderem den Atomkonsens ausgehandelt. Neuer Vorsitzender des Kuratoriums wird der frühere RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann (60). Die Kohlestiftung ist Mehrheitseigentümerin des Essener Spezialchemiekonzerns Evonik. Aus ihren Einnahmen soll sie die Milliardenkosten für die sogenannten Ewigkeitslasten des Bergbaus finanzieren.

  • NRW

    Fr., 02.11.2012

    RAG-Stiftungskuratorium berät über Chefposten

    NRW : RAG-Stiftungskuratorium berät über Chefposten

    Berlin (dpa/lnw) - Dem langen Gerangel um den Spitzenposten bei der RAG-Stiftung könnte heute ein Ende gesetzt werden. Das Kuratorium der Stiftung zur Abwicklung des deutschen Steinkohlebergbaus berät in Berlin über die Personalie. Anscheinend soll der frühere Bundeswirtschaftsminister Werner Müller im zweiten Anlauf Chef werden. Die CDU hat ihren Widerstand gegen den 66-Jährigen aufgegeben. «Der Name Müller wird am Freitag festgeklopft», hatte Saar-Ministerpräsidentin und Kuratoriumsmitglied Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in der «Süddeutschen Zeitung» angekündigt.

  • Wirtschaft

    Mi., 31.10.2012

    Werner Müller soll Ausstieg aus Kohlebergbau leiten

    Wirtschaft : Werner Müller soll Ausstieg aus Kohlebergbau leiten

    München (dpa) - Der frühere Bundeswirtschaftsminister Werner Müller soll im zweiten Anlauf Chef der RAG-Stiftung zur Abwicklung des deutschen Steinkohlebergbaus werden. Die CDU hat ihren Widerstand gegen den 66-Jährigen aufgegeben.

  • NRW

    Di., 28.08.2012

    RAG bleibt auch nach 2018 aktiv - 1000 Mitarbeiter

    Bottrop (dpa/lnw) - Auch nach dem planmäßigen Auslaufen des deutschen Steinkohlebergbaus Ende 2018 will der Bergbaubetreiber RAG aktiv bleiben. Das Unternehmen werde 2019 voraussichtlich noch rund 1000 Mitarbeiter beschäftigen, kündigte RAG-Chef Bernd Tönjes am Dienstag in Bottrop an. Derzeit sind noch etwa 20 000 Menschen bei der RAG beschäftigt. Das Unternehmen betreibt noch vier Bergwerke, die alle planmäßig auslaufen werden. Im laufenden Jahr erhält die RAG Subventionen von rund zwei Milliarden Euro, die künftig heruntergefahren werden.