Bund-Verlag



Alles zur Organisation "Bund-Verlag"


  • Gerichtsurteil

    Mo., 25.09.2017

    Jugendsünde ist kein K.-o.-Kriterium für Polizeidienst

    Eine Ausbildung bei der Polizei ist unter Umständen auch für Menschen möglich, gegen die in Jugendjahren ermittelt wurde.

    Eine Straftat im Jugendalter muss kein Ausschlusskriterium sein, um später eine Ausbildung bei der Polizei zu beginnen. Elementar ist dabei, wie schwerwiegend das Vergehen gewesen ist.

  • Wartzeit oder Pause?

    Do., 07.09.2017

    Taxiunternehmer darf Fahrer nicht per Signaltaste überwachen

    Manche Taxifahrer informieren ihren Arbeitgeber per Signalknopf ob sie auf Kunden warten oder Pause machen.

    Entspricht das Überwachen von Taxifahrern durch einen Signalknopf dem Bundesdatenschutzgesetz? Mit dieser Frage befasste sich das Arbeitsgericht Berlin und kam zu einem arbeitnehmerfreundlichen Urteil.

  • Vertrauliche Informationen

    Mi., 30.08.2017

    Was die Geheimhaltungspflicht für Betriebsräte bedeutet

    Wenn sich Betriebsratmitglieder nicht an die Verschwiegenheitspflicht halten, müssen sie mit Ausschluss und Schadenersatzforderungen rechnen.

    Betriebsräte wissen oft mehr über interne Angelegenheiten im Unternehmen als andere Beschäftigte. Was müssen sie dabei für sich behalten? Und was passiert, wenn sie gegen die Geheimhaltungspflicht verstoßen?

  • Urteil aus Rheinland-Pfalz

    Mi., 26.07.2017

    Kündigung erst nach Bekanntgabe von Stilllegung

    Urteil aus Rheinland-Pfalz : Kündigung erst nach Bekanntgabe von Stilllegung

    Für eine betriebsbedingte Kündigung gibt es hohe Hürden. Wird ein Betrieb stillgelegt, ist sie allerdings erlaubt - nur wann? Wie ein Urteil zeigt, muss der Arbeitgeber mit der Kündigung nicht warten, bis in der Firma tatsächlich die Lichter ausgehen.

  • Vorwurf Arbeitszeitbetrug

    Do., 20.07.2017

    Verfrühte Pause ist noch kein Kündigungsgrund

    Eine Nichteinhaltung der Pausenzeiten, ist nicht zwingend als Arbeitszeitbetrug zu werten.

    Verfrühte oder verlängerte Pausenzeiten kommen beim Chef nicht gut an. Arbeitnehmer, die vorzeitig ihre Arbeit unterbrechen, müssen jedoch nicht sofort mit einer Kündigung rechnen.

  • Arbeitsschutz beachten

    Mo., 03.07.2017

    Mitbestimmung bei Bildschirmarbeit eingeschränkt

    Das Arbeitsschutzgesetz sieht vor, dass die Bildschirme, die ein Arbeitgeber am Arbeitsplatz einrichtet, nicht die Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtigen dürfen.

    Richtet der Arbeitgeber Arbeitsplätze mit Bildschirmen ein, muss er darauf achten, dass sie gesundheitsgerecht sind. Dazu gehört, dass die Qualität der Bildschirme und die Ergonomie passen. Der Betriebsrat darf mitbestimmen - innerhalb gewisser Grenzen.

  • Urteil

    Mi., 15.02.2017

    Ironie hat im Arbeitszeugnis nichts zu suchen

    Urteil : Ironie hat im Arbeitszeugnis nichts zu suchen

    Ein Arbeitnehmer schlägt seinem Chef einen Text für ein Abschlusszeugnis vor. Der setzt bei allen positiven Formulierungen noch eins drauf. Aus einer «sehr guten Auffassungsgabe» wird eine «extrem gute Auffassungsgabe». Ist das zulässig?

  • Arbeitszeiten

    Mi., 14.12.2016

    Betriebsrat muss dem Dienstplan zustimmen

    Dienstpläne sind mitbestimmungspflichtig. Der Arbeitgeber darf dem Betriebsrat dahingehend keine Frist setzen.

    Der Arbeitgeber stellt den Dienstplan für den nächsten Monat vor und lässt Mitarbeiter auch danach arbeiten. Doch der Betriebsrat hat sich zu dem Dienstplan gar nicht geäußert. Gilt das Schweigen der Mitarbeitervertretung dann als Zustimmung?

  • Internet-Post mit Folgen

    Mo., 05.12.2016

    Beleidigung des Chefs mit Emoticons rechtfertigt Abmahnung

    Internet-Post mit Folgen : Beleidigung des Chefs mit Emoticons rechtfertigt Abmahnung

    Arbeitnehmer sollten es sich zweimal überlegen, bevor sie in einem sozialen Netzwerk ihren Chef mit Hilfe von Emoticons beleidigen. Denn wenn es herauskommt, kann ein solches Verhalten zur Abmahnung durch den Arbeitgeber führen - und im schlimmsten Fall sogar zur Kündigung.

  • Arbeitsrecht

    Di., 27.09.2016

    Hohe Hürden für Verdachtskündigung

    Arbeitgeber können Arbeitnehmern bei schwerwiegenden Fällen auf Verdachtsgrundlage kündigen. Dann muss aber eine mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit bestehen.

    In schwerwiegenden Fällen kann der Arbeitgeber auch wegen Verdacht kündigen. Die Hürden dafür sind aber extrem hoch.