Bundesärztekammer



Alles zur Organisation "Bundesärztekammer"


  • Beispielloses BGH-Urteil

    Di., 02.04.2019

    Kein Schadenersatz für künstlich hinausgezögerten Tod

    Die schwierige Frage, ob Ärzte für künstlich verlängertes Leiden am Lebensende finanziell geradestehen müssen, beschäftigte den Bundesgerichtshof.

    Ein dementer Mann liegt die letzten Jahre bewegungsunfähig im Bett, nur eine Magensonde zögert den Tod hinaus. Der Arzt habe ihn sinnlos leiden lassen, meint der Sohn - und strengt einen beispiellosen Schmerzensgeld-Prozess an. Aber der BGH will nicht Gott spielen.

  • Verfahren eingeleitet

    Fr., 22.03.2019

    Bluttest auf Down-Syndrom als Kassenleistung steht bevor

    Bluttest zur Feststellung von Trisomie 21 Derzeit entscheiden sich etwa zehn Prozent der Frauen, die mit einem Kind mit Down-Syndrom schwanger sind, für das Baby. 90 Prozent der Kinder kommen nicht zur Welt.

    Berlin (dpa) - Bei Risikoschwangerschaften könnten Ungeborene künftig auf Kosten der Krankenkassen per Bluttest auf Down-Syndrom untersucht werden.

  • Ärzte

    Mi., 06.03.2019

    Bundesärztekammer: Wenker will als erste Frau an die Spitze

    Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen und Fachärztin für Innere Medizin, gestikuliert während eines dpa-Gespräches.

    Die langjährige Präsidentin der niedersächsischen Ärztekammer hat ihre Kandidatur für das hohe Amt in Berlin bekanntgegeben. Vizepräsidentin der Bundesärztekammer ist sie bereits.

  • Ärzte

    Fr., 01.03.2019

    Gewalt gegen Ärzte und Praxisteams nimmt zu

    Stuttgart (dpa) - Ärzte und Praxisteams in Deutschland sehen sich wachsender Gewalt ausgesetzt. Laut der Bundesärztekammer nehmen Ärzte deutlich wahr, dass die Aggressivität gegenüber ihrer Berufsgruppe und anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen zunehme. Immer öfter herrsche in den Arztpraxen ein zunehmend rauer Umgangston an den Anmeldungen und offene Rücksichtslosigkeit, heißt es. Bei den Ärztekammern der Länder werden Deeskalationskurse, Sicherheitstrainings und Kommunikationskurse für Mediziner angeboten.

  • Gesundheit

    Di., 19.02.2019

    Ärzte gegen Verkauf von Suizid-Mitteln für Schwerkranke

    Berlin (dpa) - Die Bundesärztekammer lehnt Neuregelungen ab, die Schwerkranken den Kauf von Medikamenten zur Selbsttötung ermöglichen. «Ärzte leisten Hilfe beim Sterben, aber nicht zum Sterben», heißt es in der Stellungnahme für eine Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags an diesem Mittwoch. Es dürfe keine Option für Ärzte sein, in schwierigen und hoffnungslosen Situationen eine aktive Tötung zu empfehlen oder daran mitzuwirken. Das Bundesverwaltungsgericht hatte 2017 entschieden, dass es für Sterbewillige in Extremfällen einen Zugang zu einer tödlichen Dosis Betäubungsmittel geben könne.

  • Umstrittener Paragraf 219a

    Di., 29.01.2019

    Nach Kompromiss weiter Streit um Infos zu Abtreibungen

    Werbung für Abtreibungen bleibt verboten - aber die Informationen für Frauen, die ungewollt schwanger geworden sind, sollen verbessert werden. Darauf hat sich die Bundesregierung verständigt.

    Nach langem Ringen ist eine Lösung in der Koalition da: Werbung für Abtreibungen bleibt verboten, Frauen sollen aber auch im Internet einfacher Infos dazu finden. Das reicht Kritikern bei weitem nicht.

  • Paragraf 219a ergänzt

    Di., 29.01.2019

    Wird die Suche nach Infos über Abtreibung jetzt einfacher?

    Nach dem Gesetzentwurf dürfen Ärzte und Klinken öffentlich - zum Beispiel auf der eigenen Internetseite - darüber informieren, dass sie Schwangerschaftsabbrüche vornehmen.

    Wer ungewollt schwanger wird, fühlte sich oft ziemlich allein gelassen. Mühsam hat sich die Koalition jetzt auf bessere Informationen für Betroffene geeinigt. Doch der Entwurf stellt auch klar, was Ärzte keinesfalls dürfen.

  • Bundesregierung

    Di., 29.01.2019

    Nach Kompromiss weiter Streit um Informationen zu Abtreibungen

    Berlin (dpa) - Der Streit um leichtere Informationsmöglichkeiten über Abtreibungen geht trotz einer mühsam gefundenen Einigung in der Bundesregierung weiter. Die Bundesärztekammer sprach von einem «tragfähigen Kompromiss», der Rechtssicherheit schaffe. Dagegen kam von der Gießener Frauenärztin Kristina Hänel, die wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche verurteilt worden war, scharfe Kritik an den vorgesehenen Ergänzungen des sogenannten Werbeverbots. Auch die Opposition forderte eine völlige Streichung des Paragrafen 219a.

  • Ohne Trauschein

    Fr., 25.01.2019

    So gibt es im Notfall Auskunft vom Arzt

    Um im Notfall Informationen zum Gesundheitszustand des Patienten zu erfahren, ist der Partner mit einer Patientenverfügung und einer zusätzliche Vorsorgevollmacht auf der sicheren Seite.

    Für viele ist es der Alptraum schlechthin: Ein geliebter Mensch liegt nach einem Notfall im Krankenhaus. Nichts wünscht man sich jetzt sehnlicher als endlich zu wissen, wie es weitergeht. Doch der Arzt schweigt. Wen darf er über den Zustand des Patienten informieren?

  • Kassen für mehr Sprechstunden

    Do., 13.12.2018

    Ärzte kritisieren Spahns Terminservice-Gesetz scharf

    Sie hat einen Termin: Patientin in einer Praxis in Hannover.

    Ärzte sollen mehr Sprechzeiten anbieten, damit Kassenpatienten schneller einen Termin bekommen. Unter anderem damit will Gesundheitsminister Spahn eine bessere Versorgung erreichen. Ob das klappt? Aus Sicht der Bundesärztekammer ist es der falsche Weg.