Bundesverteidigungsministerium



Alles zur Organisation "Bundesverteidigungsministerium"


  • Justiz

    Di., 12.06.2018

    Anklage: Staatsgeheimnisse in Rüstungsunternehmen entdeckt

    Die Bundesanwaltschaft.

    Karlsruhe/Düsseldorf (dpa/lnw) - Als Staatsgeheimnisse eingestufte Unterlagen des Bundesverteidigungsministeriums sind an Beschäftigte der Rüstungsindustrie gelangt. Die Bundesanwaltschaft erhob deswegen nun Anklage gegen drei Verdächtige. Sie seien 38, 54 und 59 Jahre alt. Zwei von ihnen werde Verrat von Staatsgeheimnissen, einem das Auskundschaften derselben vorgeworfen, teilte die Behörde am Dienstag in Karlsruhe mit. Der Prozess gegen die Männer soll am Düsseldorfer Oberlandesgericht stattfinden.

  • Schiffbau

    Fr., 08.06.2018

    IG Metall: Im Marineschiffbau droht Desaster

    Ein Containerschiff ist in Kiel auf dem Werftgelände der Howaldtswerke Deutsche Werft (HDW) zu sehen.

    Hamburg/Essen (dpa) - Nach Berichten über einen möglichen Verkauf der Thyssenkrupp-Werften hat die IG Metall Küste die Bundesregierung und die Unternehmen attackiert. «Sie tragen die Verantwortung für das drohende Desaster», sagte Bezirksleiter Meinhard Geiken am Freitag in Hamburg. «Ausgelöst wurde das Ganze durch das Bundesverteidigungsministerium, das mit der europaweiten Ausschreibung des Milliardenauftrags MKS 180 das Aus des Marineschiffbaus in Deutschland billigend in Kauf nimmt.»

  • Justiz

    Mo., 29.01.2018

    Zwei Männer wegen Weitergabe von Geheimplänen festgenommen

    Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet.

    Karlsruhe (dpa) - Wegen der Weitergabe von geheimen Haushaltsplänen des Bundesverteidigungsministeriums vor gut zwei Jahren an einen Mitarbeiter einer Rüstungsfirma sind zwei Männer verhaftet worden. Wie die Bundesanwaltschaft am Montag in Karlsruhe mitteilte, besteht gegen einen 54-jährigen Beschäftigten einer Explosivstofffirma und einen 59-jährigen früheren Niederlassungsleiter eines in Süddeutschland ansässigen Rüstungsunternehmens der «dringende Verdacht des Offenbarens von Staatsgeheimnissen».

  • Waffen

    Fr., 05.01.2018

    Vernichtung von Chemikalien für C-Waffen aus Libyen beendet

    Munster (dpa) - Rund 500 Tonnen giftiger Chemikalien aus Libyen sind in einer Entsorgungsanlage in der Lüneburger Heide vernichtet worden. Dabei ging es um Ausgangsstoffe für die Herstellung chemischer Waffen. Der Abschluss der Arbeiten soll am 11. Januar mit einem Festakt auf dem Firmengelände gefeiert werden, wie das Auswärtige Amt und das Bundesverteidigungsministerium mitteilten. Die Chemikalien waren im September 2016 von der libyschen Hafenstadt Misrata über Bremen zur Geka gebracht worden.

  • 187 Verdachtsfälle

    So., 19.11.2017

    Mehr Fälle von sexuellen Übergriffen bei Bundeswehr gemeldet

    187 Verdachtsfälle: Mehr Fälle von sexuellen Übergriffen bei Bundeswehr gemeldet

    Gibt es immer mehr sexuelle Belästigung in der Bundeswehr, oder werden solche Fälle nur öfter angezeigt als früher? Das Bundesverteidigungsministerium geht von Letzterem aus und sieht das als ein positives Zeichen.

  • Bundeswehr

    Mo., 23.10.2017

    Zeitung: 200 rechtsextreme Bundeswehrsoldaten seit 2008

    Laut einem Zeitungsbericht stufte der MAD seit 2008 rund 200 Soldaten als rechtsextrem ein.

    Berlin (dpa) - Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat einem Zeitungsbericht zufolge seit 2008 rund 200 Bundeswehrsoldaten als rechtsextrem eingestuft.

  • Verteidigung

    Mo., 23.10.2017

    Zeitung: 200 rechtsextreme Bundeswehrsoldaten seit 2008

    Berlin (dpa) - Der Militärische Abschirmdienst hat seit 2008 rund 200 Bundeswehrsoldaten als rechtsextrem eingestuft. Die Zahl geht nach einem Bericht der «Mitteldeutschen Zeitung» aus einer Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor. Deren Sprecherin Irene Mihalic, sprach in der Zeitung von einer bedenklichen Größenordnung. «Wenn der Präsident des MAD noch in der Anhörung von zirka acht festgestellten Nazis pro Jahr spricht, zeigt sich jedoch noch eine hohe analytische Unsicherheit bei dem Thema», sagte sie. Der MAD sieht dort keinen grundsätzlichen Anstieg von rechtsextremen Tendenzenr.

  • Verteidigung

    Do., 19.10.2017

    Ermittlungen gegen von der Leyens Staatssekretär

    Bonn (dpa) - Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Gerd Hoofe. Man habe ein förmliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt eingeleitet, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Hoofe gilt als enger Vertrauter von Ministerin Ursula von der Leyen. Er soll der Anzeige zufolge disziplinarrechtliche Ermittlungen behindert haben. Dabei geht es um zwei Soldatinnen, die einen Vorgesetzten der Nötigung beschuldigt hatten.

  • Verteidigung

    Do., 19.10.2017

    Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Staatssekretär

    Gerd Hoofe sitzt zwischen Ursula von der Leyen und Volker Wieker.

    Bonn (dpa) - Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Gerd Hoofe. Man habe ein förmliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt eingeleitet, ein Anfangsverdacht sei gegeben, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Hintergrund ist die Strafanzeige eines Offiziers aus dem Sommer. Hoofe gilt als enger Vertrauter von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU). Zunächst hatte die «Welt» über den Fall berichtet.

  • Konflikte

    Mi., 04.10.2017

    Tornado-Flieger der Bundeswehr kommen in Jordanien an

    Berlin (dpa) - Der Umzug der Bundeswehr vom türkischen Incirlik nach Jordanien ist abgeschlossen. Vier Tornado-Aufklärungsflugzeuge seien auf dem Stützpunkt Al-Asrak gelandet, teilte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums mit. In den kommenden Tagen sollen sie ihre Einsatzflüge im Kampf gegen den Islamischen Staat wieder aufnehmen. Die Bundeswehr war vom türkischen Stützpunkt Incirlik abgezogen, weil die türkische Regierung Bundestagsabgeordneten immer wieder den Besuch bei den Soldaten verweigert hatte.