Gartenstadt



Alles zur Organisation "Gartenstadt"


  • Gewitter an Pfingsten

    Di., 10.06.2014

    Pfadfinder retten sich vor Unwetter in Sporthalle

    Schwere Gewitterfronten überquerten das Münsterland am Wochenende. Am Montagabend stürzten nach vorläufigen Informationen der Polizei zahlreiche Bäume um, der Zugverkehr sei vielerorts zum Erliegen gekommen. Bereits am Pfingstsonntag war unter anderem ein Pfadfinderlager von Sturm und Starkregen betroffen.

  • Ein Viertel im Grünen

    Do., 22.05.2014

    Die Gartenstadt Reckenfeld in den Blöcken A und B

    Zuerst wollen die beiden älteren Menschen gar nicht reden. Doch dann platzt es förmlich aus ihnen heraus. „Natürlich wohnen wir gerne hier, das ist doch das reinste Paradies hier“, sagen die beiden. Ihren richtigen Namen möchten sie nicht in der Zeitung lesen. Vielleicht deshalb, weil sie dann doch ein bisschen schimpfen. Nicht auf das Leben in den Blöcken A und B, die zusammen den Wahlkreis 18 bilden. Nein, die diversen Autofahrer gehen ihnen ganz gehörig auf die Nerven.

  • Wahlbezirk 11: Geist/Pluggendorf

    Do., 08.05.2014

    Viel Grün und kein Südbad

    Wohnviertel mit Gartencharakter:  der Wahlbezirk 11 Geist/Pluggendorf im Schatten des Wasserturms.

    Er hat etwas von einer Gartenstadt. Der Wahlbezirk 11 Geist/Pluggendorf besticht vor allem durch sein gerade jetzt üppiges Grün. Dank Zentrumsnähe und ordentlicher Infrastruktur hat sich im Schatten des Wasserturms ein Viertel von hohem Wohnwert gebildet.

  • Tourismus

    Fr., 21.03.2014

    Senfgelbe Siedlung im Grünen: Dresden-Hellerau ist wie gemalt

    Grüne Sprossenfenster in gelben Häuschen: Der Denkmalschutz nimmt die einheitliche Farbgestaltung der Gebäude in Hellerau sehr ernst. Foto: Johanna Uchtmann

    Dresden (dpa/tmn) - Viel Natur, ausreichend Jobs, ein Kulturangebot und ein Hauch Dörflichkeit: All das sollte die Gartenstadt Hellerau bei Dresden nach den Plänen ihres Gründers den Bewohnern bieten. Mehr als 100 Jahre später gelingt ihr das immer noch.

  • Peter Bergmann übernimmt Spielplatz-Patenschaft

    Mi., 05.02.2014

    Buddeln am Grünen Grund

    Peter Bergmann freut sich über den Baubeginn für den neuen Spielplatz am Grünen Grund. Er möchte die Patenschaft für das Gelände übernehmen und sucht weitere Paten.

    Pünklich zur Eröffnung der Freiluftsaison im März/April soll er fertig sein – der neue Spielplatz am Grünen Grund. Der alte hatte längst seine Schuldigkeit getan und war alles andere als attraktiv für Kinder. Peter Bergmann möchte die Patenschaft für den Platz übernehmen.

  • Notfälle

    Mo., 18.11.2013

    Weltkriegsbomben in Köln und Dortmund entschärft

    Köln/Dortmund (dpa/lnw) - Nach dem Fund von Weltkriegsbomben mussten in Köln und Dortmund am Montag zahlreiche Menschen ihre Wohnungen verlassen. Allein in der Domstadt waren von der Evakuierung im Stadtteil Ostheim etwa 250 Menschen betroffen, wie ein Sprecher des städtischen Ordnungsamtes sagte. Eine Grundschule diente während der Entschärfung am Abend als Anlaufstelle. In Dortmund wurden fast zeitgleich zwei Blindgänger im Stadtteil Gartenstadt entschärft. Wie viele Menschen dort betroffen waren, war unklar. In der Turnhalle einer Schule, die für betroffene Anwohner geöffnet wurde, fanden sich nach Angaben der Kommune jedoch nur relativ wenige Menschen ein. Viele seien offenbar bei Freunden oder Verwandten untergekommen, um die Entschärfung abzuwarten, hieß es.

  • Die Gründung des Gronauer Bauvereins vor 120 Jahren, Teil 2

    So., 03.11.2013

    Eine Gartenstadt für Textilarbeiter

    Das Prinzip des kostengünstigen Hausbaus im Bauverein  beruhte auf dem der Serienproduktion. Viele Häuser wurden aus einer Hand entworfen und von einer Firma gebaut. Die Planzeichnungsmontage zeigt das frühe, ab 1896 verwendete „Normalhaus“ und einen neueren Typ, wie er im „Bauverein II“ ab der Jahrhundertwende realisiert wurde.

    Nachdem sich der Gronauer Bauverein auf Veranlassung durch den Amtmann August Hahn 1893 konstituiert hatte, wurde Anfang 1894 unverzüglich mit dem ersten Siedlungsprojekt begonnen. Das Gebiet lag im heutigen nordöstlichen Schenkel zwischen der Vereinsstraße und der Ochtruper Straße, wo der Bauverein für 2100 Mark ein fast zwei Hektar großes (somit eine Fläche von zirka 100 mal 200 Meter umfassendes) Grundstück erwarb. Dieses wurde in 18 Bauplätze zu je zirka 800 Quadratmeter unterteilt und der Bau von zunächst sechs Häusern beschlossen. Die Baukosten betrugen je nach Größe und Ausstattung des Gebäudes einschließlich des Grunderwerbs zwischen 6400 Mark für ein Doppelhaus und 2700 Mark für die einfachste Ausführung. Das waren dann auch die Kosten, die über ein geeignetes Finanzierungsmodell auf die Arbeiter übertragen werden sollten, wobei das jährliche Durchschnittseinkommen 1894 noch bei etwa 700 Mark lag.

  • Die Gründung des Gronauer Bauvereins vor 120 Jahren, Teil 2 : Eine Gartenstadt für Textilarbeiter

    So., 03.11.2013

    Für Menschen, „gesund an Leib und Seele“

     

    Die Planung und die Realisierung des Bauvereins II war zu Beginn des 20. Jahrhunderts das ehrgeizigste Siedlungsbauprojekt auf dem Gebiet der Stadt Gronau. Vorbild und Ideengeber für dieses, später auch für angrenzende Siedlungsgebiete war die deutsche Gartenstadtbewegung, die sich zu der Zeit vor allem an kleinere Städte richtete. Sie propagierte einen neuen Stadttypus, der den unkontrolliert wachsenden Großstädten eine ländlich strukturierte Alternative gegenüberstellte. Im Mittelpunkt stand der eigene Garten, der als materielle und geistige Lebensader insbesondere der Arbeiterfamilie den Aufbau einer gesunden Agrar- und Industriegesellschaft ermöglichen sollte. Eine Mustersiedlung dieser Art war die Gartensiedlung „Gronauerwald“ bzw. „Gronauer Waldsiedlung“ bei Bergisch Gladbach (Bilder rechts unten). Zwar hatte dieser Ort trotz seines Namens nichts mit unserer Stadt Gronau zu tun, bemerkenswert ist aber die Tatsache, dass sich der Nachfolger August Hahns, Bürgermeister Hagedorn, 1908 nachweislich dort umgeschaut und sich vor Ort mit dem Architekten der Siedlung, Ludwig Bopp, beraten hatte. Die Rüenberger Straße (Bild oben links, heute August-Hahn-Straße) mit ihrer enormen Breite von 20 Metern und ihrem Allee-Charakter, die großzügig bemessenen Gärten und auch der englische Stil in der späteren Bauphase des Vereins lassen die Einflüsse des Gartenstadtprinzips deutlich erkennen. Als Mitglied der Deutschen Gartenstadt-Gesellschaft wurde Gronau 1909 von dieser als „besonders charakteristisches Beispiel für die baugenossenschaftliche Durchführung eines gartenstadtähnlichen Gedankens“ dargestellt. Das Konzept wurde später auf die angrenzenden Siedlungen England und Hindenburg übertragen. Letzterer, Paul von Hindenburg wurde von der Gartenstadtbewegung gerne aus einer seiner Verfügungen (17. Juni 1918) zitiert: „Volkswohlstand besteht nicht in einer kleinen Zahl von Großkapitalisten, sondern einer möglichst großen Zahl leistungsfähiger, heimfester und heimfroher Staatsbürger, die dem Staat das liefern, was er in allererster Linie braucht: Menschen, gesund an Leib und Seele.“

  • Lengericher Gartentage

    Mi., 05.06.2013

    Wer öffnet Besuchern sein Grundstück?

    Auch Gartenzwerge können sich mit Steinen gut anfreunden.

    Zu den Lengericher Gartengarten gehört der Tag der offenen Gärten. Daran soll sich auch 2014 nichts ändern. Die Organisatoren suchen aber noch Bürger, die ihre Gärten dem Publikum präsentieren möchten.

  • NRW

    Mo., 26.11.2012

    Gauck setzt NRW-Besuch in Bottrop fort

    Bottrop (dpa/lnw) - Bundespräsident Joachim Gauck hat am Nachmittag seinen Besuch in Nordrhein-Westfalen in Bottrop fortgesetzt. Das Staatsoberhaupt war zu Gast beim Klimaprojekt «Innovation City». Zusammen mit Ministerpräsidentin Hannolere Kraft (SPD) ließ sich Gauch über die Ziele informieren und trug sich anschließend ins Goldene Buch der Stadt Bottrop ein. In der Gartenstadt Welheim besuchte Gauck die Familie des Justizbeamten Marco Kronenberg. Das Haus der Familie liegt in einer ehemaligen Zechensiedlung und wurde für das Klimaprojekt saniert.