Gestapo



Alles zur Organisation "Gestapo"


  • 75. Todestag der Geschwister Scholl

    Do., 22.02.2018

    Nottulnerin hat Widerstand der „Weißen Rose“ hautnah miterlebt

    Hans und Sophie Scholl sind am 22. Februar vor 75 Jahren zum Tode verurteilt und am selben Tag hingerichtet worden. Das Flugblatt ist ein Dokument ihres Widerstandes.

    Den heldenhaften Widerstand der Geschwister Scholl gegen das Nazi-Regime dokumentiert ein Flugblatt – die Nottulnerin Marietheres Wübken hat ein Original davon.

  • Buchempfehlung

    Fr., 09.02.2018

    Anne Franks Tagebuch

    Buchempfehlung: Anne Franks Tagebuch

    Die Notizen von Anne Frank sind vielen Schülern nur aus dem Geschichtsunterricht bekannt. Aber werden sie auch tatsächlich noch gelesen? Sarah Reckels ist der Meinung, dass die Tagebuchnotizen von Anne Frank immer noch zu empfehlen sind. Sie bieten einen genauen Einblick in den Alltag jüdischer Familien zur Zeit des Nationalsozialismus. Im Falle der Franks bedeutete dieser, sich zu Acht in einem kleinen Hinterhof in Amsterdam zu verstecken. So versuchten sie der Deportation durch die Gestapo zu entgehen.

  • Themenabend im Stadtarchiv

    Di., 24.10.2017

    „Verbotener Umgang“ kostete das Leben

    Zwangsarbeiter Franciszek Banaś wurde von den Nazis ermordet. Mit obskuren Begründungen.

  • Themenabend im Stadtarchiv

    Mo., 23.10.2017

    „Verbotener Umgang“ kostete das Leben

    Hatte nur ein kurzes Leben: der am 14. August 1942 ermordete Zwangsarbeiter Franciszek Banaś in der Uniform der polnischen Kavallerie (undatiert).

    Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski wurden am 14. August 1942 in den Bockholter Bergen durch die Gestapo hingerichtet. Das Verbrechen der jungen Polen: „Verbotener Umgang“, in diesem Fall eine Liebesbeziehung mit deutschen Frauen. Den Lebensweg der Männer, ihren gewaltsamen Tod und die Hintergründe hat der Historiker Christoph Leclaire recherchiert. Er stellt das Schicksal der Zwangsarbeiter beim Themenabend im Stadtarchiv am Donnerstag vor.

  • Postkarte mit Geschichte

    Fr., 29.09.2017

    Mit Latein Gestapo ausgespielt?

    Der Text auf der Postkarte ist in lateinischer Sprache geschrieben – als Schutz gegen die Gestapo?Das Portal der Pfarrkirche bietet sich dem Besucher auch mehr als 70 Jahre später noch fast identisch dar. Die Häuserzeile am Lappenbrink hingegen hat sich leicht verändert.      

    Für die einen ist es nur eine alte Postkarte. Für die anderen ein historisches Dokument, das viel über die Zeitgeschichte verrät. So erging es dem Sassenberger Rolf Hartmann, als er auf eine Schwarz-Weiß-Postkarte von 1943 mit einer Abbildung der Innenstadt stieß. Er forschte nach.

  • Gedenkfeier

    Di., 15.08.2017

    Ausgegrenzt und hingerichtet

    Etwas 60 Menschen kamen zur Gedenkfeier in die Bockholter Berge.

    Am 14. August 1942 wurden die zwei Polen Franciszek Banaś (28) und Wacław Ceglewski (21) in den Bockholter Bergen in der Nähe des Schifffahrter Damms hingerichtet. Die Gestapo Münster führte damals die Hinrichtung wegen des angeblich „verbotenen Umgangs“ mit deutschen Frauen durch. Eine etwa halbstündige Gedenkfeier, organisiert von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten/innen Kreisvereinigung Münster (VVN-BDA), sollte an den 75. Jahrestag der grauenvollen Hinrichtung erinnern.

  • Hinrichtung wegen einer verbotenen Liebe

    Di., 08.08.2017

    Gedenken an polnische Nazi-Opfer

    Franciszek Banaś  wurde in Greven gehenkt.

    Vor 75 Jahren wurden zwei junge Polen hingerichtet. Ihr „Verbrechen“: Die Liebe zu deutschen Frauen. Jetzt wird ihrer gedacht.

  • Mit Originalität und Tiefgang

    Sa., 22.07.2017

    Report aus der Hölle: «Paradies» über Gräuel der Nazi-Zeit

    Der SS-Mann Helmuth (Christian Clauss) hat sich in die Exil-Russin Olga verliebt.

    Es gab schon viele Spielfilme über den Terror der deutschen Nazis. Selten zuvor jedoch wurde darüber im Kino derart eindringlich und fern von Klischees erzählt wie in «Paradies». In Venedig gab es dafür einen Preis.

  • «Poetischer Chronist der DDR»

    Di., 04.04.2017

    Ein Jahrhundertroman von Christoph Hein: «Trutz»

    Der Schriftsteller Christoph Hein Gilt seit seinem Buch «Landnahme» (2004) als «poetischer Chronist der DDR».

    Christoph Hein gehört seit seiner DDR-Novelle «Der fremde Freund» zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellern. Mit «Trutz» erkundet er ein Jahrhundert des Grauens.

  • Interview zur Studie

    Sa., 01.04.2017

    Münsters Stadtverwaltung in der NS-Zeit

    Erforschen die Rolle der münsterischen Stadtverwaltung im Nationalsozialismus (v.l.): Annika Hartmann, Prof. Dr. Thomas Großbölting, Philipp Erdmann und Markus Goldbeck.

    Seit 2014 untersuchen drei Wissenschaftler der Universität die Rolle der münsterischen Stadtverwaltung im Nationalsozialismus. Mittlerweile befinden sie sich mit ihren Recherchen auf der Zielgeraden, Anfang 2018 soll der Abschlussbericht erscheinen. Mit Annika Hartmann, Markus Goldbeck und Philipp Erdmann sowie Thomas Großbölting, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der WWU, sprach unser Redakteur Martin Kalitschke.