Spiegel Online



Alles zur Organisation "Spiegel Online"


  • Extremismus

    Mo., 24.06.2019

    Stephan E. bei Nazi-Treffen: Behörden gehen von Verwechslung aus

    Kassel (dpa) - Der Tatverdächtige im Mordfall Lübcke war möglicherweise doch nicht im März auf einem Neonazi-Treffen in Sachsen. Behörden in Hessen gehen nach dpa-Informationen von einer Verwechslung aus. Das ARD-Magazin «Monitor» hatte berichtet, dass Stephan E. an einem Neonazi-Treffen in Mücka teilgenommen haben soll. Dort soll er dem Bericht zufolge zusammen mit Mitgliedern der Neonazigruppen «Combat 18» und «Brigade 8» fotografiert worden sein. Zuerst hatte «Spiegel Online» über die mögliche Verwechslung berichtet. Der Kasseler Regierungspräsident Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni auf der Terrasse seines Wohnhauses niedergeschossen worden.

  • Parteien

    Mo., 24.06.2019

    SPD plant vorgezogene Wahl ihres Vorsitzes

    Berlin (dpa) - Die SPD erwägt, ihren neuen Parteivorsitz früher als geplant zu wählen. Im Vorstand wurde diskutiert, den für Dezember angesetzten Bundesparteitag auf den 17. bis 19. November vorzuziehen, hieß es am Rande der Sitzung. «Spiegel Online» hatte zuerst darüber berichtet. Dann solle es auch möglich sein, eine Doppelspitze zu wählen. Es könnten Zweierteams oder Einzelpersonen antreten, hieß es. Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles will der SPD-Vorstand heute das Verfahren zur Wahl des künftigen Vorsitzes festlegen.

  • Nicht marktbeherrschend

    Mo., 24.06.2019

    Apple wehrt sich vor EU-Kommission gegen Spotify-Vorwürfe

    Apple setzt sich gegen den Vorwurf von Spotify zur Wehr, man verlange von den Kunden des Streamingdienstes überhöhte Provisionen.

    In der Musik-Streaming-Branche wird mit harten Bandagen gekämpft. Marktführer Spotify wirft Apple vor, sich mit einem eigenen Dienst Apple Music einen «unfairen Vorteil» verschafft zu haben. Der iPhone-Konzern kontert mit dem Vorwurf der Zahlentrickserei.

  • Free-TV-Angebot

    Di., 18.06.2019

    ProSieben startet seine Streaming-Plattform Joyn

    Fahri Yardim (l) und Christian Ulmen bringen die dritte Staffel von «Jerks» an den Start.

    Erwächst da eine Konkurrenz zu Netflix, Amazon Prime und Co.? ProSieben startet eine neue Streaming-Plattform, die den Namen Joyn trägt. Zum Start gibt es die dritte Staffel von «Jerks» - Previews und Originals sollen zukünftig aber nur im kostenpflichtigen Abo zu sehen sein.

  • Fußball

    Fr., 31.05.2019

    Anklage gegen Schalke-Fan wegen versuchten Mordes

    Essen (dpa) - Nach einer brutalen Attacke während der Champions-League-Partie gegen Manchester City hat die Staatsanwaltschaft Essen Anklage gegen drei Anhänger des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 erhoben. Dem Hauptbeschuldigten wird versuchter Mord vorgeworfen, den beiden anderen mutmaßlichen Tätern gefährliche Körperverletzung. Das Landgericht Essen bestätigte am Freitag den Eingang der Anklageschrift, die auch bereits der Verteidigung der Beschuldigten zugestellt worden ist. Zuvor hatte das Nachrichtenportal «Spiegel Online» berichtet.

  • Staatsanwaltschaft

    Di., 14.05.2019

    Aufnahmeritual in Handball-Akademie: Ermittlungen laufen

    An der Nachwuchsakademie der SG Flensburg-Handewitt soll es zu einem gewaltsamen Aufnahmeritual gekommen sein.

    Flensburg (dpa) - Nach Berichten über ein gewaltsames Aufnahmeritual in der Nachwuchsakademie des deutschen Handball-Meisters SG Flensburg-Handewitt ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

  • Weitere Untersuchungen laufen

    Di., 16.04.2019

    AfD muss wegen Spenden 400.000 Euro Strafe zahlen

    Die AfD muss wegen illegaler Spenden unter anderem an Parteichef Jörg Meuthen 400.000 Euro Strafe zahlen.

    Die AfD hat es kommen sehen und stattliche Rücklagen gebildet. Nun hat sie es Schwarz auf Weiß: Die Rechtspopulisten sollen wegen illegaler Parteispenden mehr als 400.000 Euro Strafe zahlen. Doch es könnte vielleicht sogar noch dicker kommen.

  • Kriminalität

    Mo., 15.04.2019

    Schüsse auf Auto von Deniz Naki: Ermittlungen eingestellt

    Deniz Naki ruft mit einer Hand am Mund zu einem Mitspieler.

    Aachen (dpa) - Nach Schüssen auf das Auto des deutsch-türkischen Fußballers Deniz Naki im Januar 2018 hat die Aachener Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Ein Täter sei nicht ermittelt worden, sagte Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts am Montag. Die Waffe habe über die sichergestellten Projektile nicht identifiziert werden können. «Es gab keine Hinweise für eine politisch motivierte Tat. Das Motiv der Tat ist nach Abschluss der Ermittlungen weiterhin unbekannt. Es ist nicht aufzuklären derzeit», sagte Schlenkermann-Pitts. «Spiegel Online» hatte zuvor über die Einstellung der Ermittlungen berichtet.

  • Jemen-Kriegspartei

    Fr., 12.04.2019

    Bund genehmigt Rüstungsexport für Saudi-Arabien

    Ein Artillerieortungsradar COBRA (Counter Battery Radar) steht in der Alb-Kaserne.

    Das ging schnell: Die vor zwei Wochen beschlossene Lockerung des Rüstungsexportstopps für Saudi-Arabien zeigt schon Wirkung. In einem Einzelfall darf wieder geliefert werden. Aber noch eine andere Exportgenehmigung sorgt für Empörung.

  • Jeder soll entscheiden

    Fr., 29.03.2019

    Abgeordnete für neue Organspende-Regeln

    Ein Transplantationsmediziner hält in der Pathologie des Südstadt-Klinikums ein Herz in den Händen.

    Mehr als 9000 Schwerkranke warten auf ein lebensrettendes Spenderorgan. Doch viele Menschen erklären sich nicht zur Spende bereit. Nun nimmt die Debatte über neue Regeln Fahrt auf.