Hermann Wallmann



Alles zur Person "Hermann Wallmann"


  • Gedenkveranstaltung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 1. August 1914

    Di., 24.06.2014

    Zwischen Lyrik und Schlachtfeld

    Stellten sich den Fragen und Nachfragen von Michael Jürgs (M.): Winnie Nachtwei, Ruprecht Polenz, Dr. Elisabeth Raiser und Professor Dr. Richard Bessel (v.l.).

    An den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren erinnerte die Stadt Münster am Montag in einer Gedenkveranstaltung im Rathaus.

  • „Das Wie ist nicht das Warum“

    Do., 03.04.2014

    Margriet de Moor las beim Literaturverein aus neuem Roman „Mélodie d’amour“

    Der Roman „Mélodie d’amour“ von Margriet de Moor ist erst vor vier Wochen auf Deutsch erschienen, doch Gastgeber Hermann Wallmann war schon tief in das Textgewebe eingedrungen. Er bekannte, dass de Moor zu jenen Autorinnen gehöre, die er gleich am Erscheinungstag lese. So gab er seine Leseeindrücke wieder und versuchte, die 72-Jährige zu einigen Statements zu Motiven und Strukturen zu bewegen.

  • Herkunftsschmerz als Triebfeder

    Do., 06.03.2014

    Sigrid Löffler präsentiert in Münster literarische „Weltensammler“

    Sigrid Löffler befasst sich in ihrem neuen Buch mit Literatur aus vielen Winkeln der Welt. Aus diesem Buch las sie jetzt in Münster vor.

    Erst vor Kurzem hat es der Schriftsteller Maxim Biller im deutschen Blätterwald rauschen lassen. Seine These: Die angebliche Langeweile der deutschen Gegenwartsliteratur müsse durchbrochen werden – und dazu seien die Migranten prädestiniert. Natürlich sprach Hermann Wallmann vom Literaturverein seinen Gast Sigrid Löffler darauf an. „Ich möchte mich über Biller ausschweigen“, erwiderte Löffler.

  • Lesung aus Arno-Schmidt-Roman

    Fr., 07.02.2014

    Stimmen aus dem „Kaff“

    Vor einhundert Jahren, am 18. Januar 1914, wurde der Romancier Arno Schmidt in Hamburg geboren. Aus diesem Anlass hatte der Literaturverein Münster zu einer Lesung aus dessen Roman „Kaff auch Mare Crisium“ eingeladen, der Ende 1960 erschien. Gelesen wurde von Schmidt-Herausgeber Bernd Rauschenbach, von Jan Philipp Reemtsma, der der Schmidt-Stiftung vorsteht, und von Joachim Kersten, der unlängst das Buch „Arno Schmidt in Hamburg“ herausgab.

  • Hoffnung an die Wand gebracht

    Do., 21.11.2013

    „Fliegende Wörter“ werden 20 Jahre alt

    Kalendergeburtstagsfeier (v. l.): Hiltrud Herbst, Andrea Grewe und Hermann Wallmann

    „Die Frau die / die Kalender bringt / gibt mir den Mut zurück / den wieder ich verloren hab / die Frau bedeutet Glück. Die Garantie fürs nächste Jahr / hab ich nun in der Hand / ich häng schwarz auf weiß und wahr / die Hoffnung an die Wand.“ Gelb, schwarz und weiß ist das Layout um dieses Gedicht von Sabine Lange. So sieht das erste Wochenblatt der „Fliegende Wörter“ aus, die mit der Ausgabe 2014 ihr 20-Jähriges mit dem Literaturverein am Mittwoch im Theatertreff begingen.

  • Erika Manns Jägermeister

    Do., 24.10.2013

    Hans Pleschinski wandelt auf den Spuren des Literatur-Nobelpreisträgers

    Auf Einladung des Literaturvereins las der Münchener Autor Hans Pleschinski in der Stadtbücherei aus seinem Roman „Königsallee“, der schon wenige Monate nach Erscheinen in der fünften Auflage vorliegt und im September die renommierte Bücherliste des SWF anführte. Der Erfolg dürfte nicht allein der Fabulierkunst des Autors zu verdanken sein, sondern auch seinem Gegenstand: eine Episode aus dem Leben des Großschriftstellers Thomas Mann, ein Jahr vor seinem Tod 1954.

  • Ausgezeichnete Werke

    Di., 23.07.2013

    Autorenwettbewerb der Westfälischen Reihe

    Preisverleihung im Medienhaus Aschendorff: (v.l.n.r.) Verena Stümpel, Dr. Norbert Tiemann, Margarete Seiffert, Frauke Schnell, Wilhelm Thöring, Petra Homann-Uekötter und Herrmann Wallmann

    Vier Wochen lang hatten Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, ihre Werke in den Kategorien Roman, Biografie und Kinder- & Jugendliteratur für den Autorenwettbewerb der Westfälischen Reihe einzureichen. Über 100 Autoren haben die Chance genutzt – die drei Gewinner wurden jetzt im Medienhaus Aschendorff zur Preisverleihung empfangen.

  • Faszinierende Lesungen beim Lyrikertreffen in Münster

    So., 26.05.2013

    Virtuose Stilisten am Werk

    Wang Jiaxin und Wolfgang Kubin (l.) bei ihrer Lesung im Kleinen Haus. Wang hatte sich anlässlich seines Münster-Besuchs engagiert mit Annette von Droste-Hülshoff beschäftigt.

    Ein Chinese in Münster. Auf Wang Jiaxin mag der Prinzipalmarkt wohl nicht so exotisch wirken wie für uns die Verbotene Stadt  in Peking. Aber das Rüschhaus will der Dichter, der zu den großen lyrischen Stimmen Chinas zählt, vor der Abreise unbedingt noch besuchen. Denn bevor er zum Lyrikertreffen kam, hat er Annette von Droste-Hülshoff gelesen – auf Chinesisch zwar, aber immerhin. Und er war danach sicher, einer überragenden Dichterin gelauscht zu haben, die mit Emily Dickinson vergleichbar sei.

  • Lyrikertreffen mit großen Namen: Derek Walcott, Wolfgang Kubin und Durs Grünbein

    Mi., 10.04.2013

    Zwei Chinesen und ein Nobelpreisträger

    Lyrik macht lustig (v. l.): Kulturamtsleiterin Frauke Schnell, Hermann Wallmann als künstlerischer Leiter und Kulturdezernentin Andrea Hanke stellten das Programm vor.

    Hermann Wallmann hat neulich in der Zeitung einen Reisebericht über Münster gelesen, in dem es nur noch um den Tatort ging. Das hat den Vorsitzenden des Literaturvereins zu einem ebenso tiefsinnigen wie drastischen Vergleich verleitet: „Der Münster-Tatort steht in der Tradition des Dreißigjährigen Krieges, das Lyrikertreffen in der Tradition des Westfälischen Friedens.“

  • Die Aneignung der Stadt

    Di., 09.04.2013

    Dragan Velikić beim „Phäaken-Gespräch“

    Dragan Velikić  ist am Freitag zu Gast beim Literaturverein in der Stadtbücherei.

    Der Titel des Festivals – „Literaturland Westfalen“ – wäre ein ausgrenzender Begriff, wenn damit nicht auch eine Öffnung nach außen verbunden wäre. Für diese Öffnung stehen die „Phäaken-Gespräche“, die der „Reflexion des eigenen Standorts mittels literarischer Gäste“ dienen. Zu einem solchen Gespräch lädt der Literaturverein ein. Am Freitag wird im Lesesaal der Stadtbücherei der serbische Romancier, Essayist, Journalist und ehemalige Botschafter in Österreich Dragan Velikić Auszüge aus seinen Werken präsentieren. Ein Gespräch mit dem Autor führen Alida Bremer und Hermann Wallmann.