Ralf Wohlleben



Alles zur Person "Ralf Wohlleben"


  • Prozesse

    Mo., 31.07.2017

    Bundesanwalt: Vorwürfe gegen NSU-Mitangeklagte bestätigt

    München (dpa) - Im NSU-Prozess sieht die Bundesanwaltschaft den Vorwurf der Beihilfe zum Mord gegen die beiden Angeklagten Ralf Wohlleben und Carsten S. «in vollem Umfang bestätigt». Das sagte Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten vor dem Münchner Oberlandesgericht. Inzwischen steht fest, dass die Bundesanwaltschaft ihr Plädoyer erst nach der Sommerpause des Gerichts beenden wird. Nach Überzeugung der Ankläger steht fest, dass Wohlleben und S. Anfang 2000 eine Waffe mit Schalldämpfer für die mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe besorgt haben.

  • Ceska-Pistole im Fokus

    Mo., 31.07.2017

    Anklage sieht Vorwürfe gegen NSU-Mitangeklagte bestätigt

    Mit der Ceska 83 sollen die NSU-Rechtsterroristen neun Menschen türkischer und griechischer Herkunft erschossen haben.

    Drei Tage lang drehte sich das Anklage-Plädoyer im NSU-Prozess fast nur um Beate Zschäpe. Nun sind die mitangeklagten mutmaßlichen Helfer dran. Die Bundesanwaltschaft wird aber so schnell nicht fertig.

  • Im Zeitraffer

    Di., 25.07.2017

    Zentrale Verhandlungstage des NSU-Prozesses

    Bundesanwalt Herbert Diemer (l-r), Oberstaatsanwältin Anette Greger und Bundesanwalt Jochen Weingarten im Oberlandesgericht München.

    München (dpa) - Oft war es eine zähe Suche nach der Wahrheit im Münchner NSU-Prozess. Einige Verhandlungstage bleiben in Erinnerung:

  • Oberlandesgericht München

    Di., 25.07.2017

    Der NSU-Prozess in Zahlen

    Die Hauptangeklagten Beate Zschäpe sitzt im Oberlandesgericht in München zwischen ihren Anwälten.

    München (dpa) - Seit dem 6. Mai 2013 läuft der NSU-Prozess am Oberlandesgericht München. Einige Zahlen zu dem Mammutverfahren:

  • Prozesse

    Di., 25.07.2017

    NSU-Plädoyers verzögern sich weiter

    München (dpa) - Die Plädoyers im NSU-Prozess verzögern sich weiter. Das Münchner Oberlandesgericht lehnte erneut den Wunsch einer Reihe von Verteidigern ab, den Schlussvortrag der Bundesanwaltschaft auf Tonband aufzuzeichnen. Zudem wies das Gericht die Forderung zurück, das Plädoyer alternativ mitstenografieren oder das Redemanuskript der Ankläger an die Verfahrensbeteiligten aushändigen zu lassen. Die Anwälte der Hauptangeklagten Beate Zschäpe und des Mitangeklagten Ralf Wohlleben beantragten daraufhin eine Unterbrechung, um über einen möglichen Befangenheitsantrag gegen das Gericht zu beraten.

  • Prozesse

    Mi., 19.07.2017

    Beginn der Plädoyers im NSU-Prozess verzögert sich weiter

    München (dpa) - Der Beginn der Plädoyers im Münchner NSU-Prozess verzögert sich weiter. Auf Antrag der Verteidiger der beiden Angeklagten Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben unterbrach das Gericht die Verhandlung für weitere zwei Stunden bis 14.00 Uhr - zur Vorbereitung «prozessualer Anträge». Ob es sich dabei um neue Befangenheitsanträge handelte, blieb zunächst offen. Anlass für das neue juristische Hickhack: Das Gericht lehnte am Morgen die Anträge sämtlicher Verteidiger ab, den Schlussvortrag der Bundesanwaltschaft auf Tonband aufzuzeichnen. Darauf wollen die Anwälte nun reagieren.

  • Terrorismus

    So., 21.05.2017

    «Tribunal NSU-Komplex auflösen» kritisiert Merkel

    Angela Merkel (CDU).

    Köln (dpa) - Antirassistische Initiativen machen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für das gesellschaftliche Umfeld mitverantwortlich, in dem der rechtsextremistische NSU seine Mordserie ausführen konnte. Als Bundesjugendministerin habe Merkel Anfang der 1990er Jahre die Sozialarbeit mit rechten Jugendlichen zu unkritisch gefördert, prangerte das «Tribunal NSU-Komplex auflösen» am Samstag in Köln an.

  • Prozesse

    Di., 20.12.2016

    NSU-Prozess wird mit Gutachten über Zschäpe fortgesetzt

    München (dpa) – Im NSU-Prozess wird der psychiatrische Gutachter Henning Saß von heute an sein Gutachten über die Angeklagte Beate Zschäpe vortragen. Darin geht es um die Frage von Zschäpes Schuldfähigkeit und auch darum, ob das Gericht zusätzlich zu einer Haftstrafe eine Sicherungsverwahrung über sie verhängen kann. Das Gutachten des Mediziners gilt als letztes Beweismittel, das das Gericht für sein Urteil benötigt. Allerdings haben die Verteidiger des Mitangeklagten Ralf Wohlleben und mehrere Nebenkläger auch danach noch weitere Beweisanträge in Aussicht gestellt. 

  • Im Zeitraffer

    Do., 29.09.2016

    Zentrale Verhandlungstage in drei Jahren NSU-Prozess

    München (dpa) - Oft ist es eine zähe Suche nach der Wahrheit im Münchner NSU-Prozess. Dreieinhalb Jahre dauert er inzwischen schon. Einige der mehr als 300 Verhandlungstage bleiben in Erinnerung:

  • Prozesse

    Do., 30.06.2016

    NSU-Waffe: Verteidiger nehmen BKA-Ermittler in die Mangel

    NSU-Tatwaffe Ceska 83.

    München (dpa) - Die Verteidiger des mutmaßlichen Terrorhelfers Ralf Wohlleben haben im NSU-Prozess versucht, die Glaubwürdigkeit eines BKA-Ermittlers zu erschüttern. Der Beamte hatte mehrmals den ebenfalls mitangeklagten Carsten S. vernommen.