Synagoge



Alles zum Schlagwort "Synagoge"


  • Kriminalität

    Do., 02.08.2018

    Fenster von Synagoge in Gelsenkirchen beschädigt

    Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Unbekannte haben in der Altstadt von Gelsenkirchen das Fenster einer Synagoge beschädigt. Die Alarmanlage des Gebäudes löste am Mittwochabend einen Polizeieinsatz aus, der oder die Täter waren beim Eintreffen der Beamten aber bereits verschwunden. Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Scheibe mit einem Stein eingeworfen wurde. Über die genauen Hintergründe war zunächst nichts bekannt.

  • Auf den Spuren jüdischen Lebens

    Mo., 23.07.2018

    Besuch in Enschede und Haaksbergen

    Ein Blick von der Frauenempore in das Innere der Synagoge in Haaksbergen. So wird auch der Innenraum der alten Synagoge in Epe an der Wilhelmstraße ausgesehen haben. Leider existieren davon weder Fotos noch Zeichnungen. Der Vorsitzende der Stichting Synagoge Haaksbergen, Bart ten Bruggencate, zeigte den Besuchern die alten Thora-Rollen, deren Schriftzeichen handschriftlich in mühevoller Kleinarbeit auf Pergament aufgebracht worden waren (kl. Foto).

    In noch vorhandenen Synagogen in der niederländischen Nachbarregion informierten sich jetzt Vorstandsmitglieder des Förderkreises Alte Synagoge und Mitarbeiter der Stadt über das Judentum, den jüdischen Glauben und die Architektur der Gebäude sowie die zukünftige Ausgestaltung der alten Synagoge Epe.

  • Die Alte Synagoge Epe wird in die Denkmalliste eingetragen

    Sa., 02.06.2018

    Ein Konzept muss her – und Geld

    Die Eintragung in die Denkmalliste der Stadt ist ein erster Schritt auf dem Weg, die Alte Synagoge in Epe wieder zu Ehren kommen zu lassen.

    Für gläubige Juden ist und bleibt das Gebäude an der Wilhelmstraße 5 in Epe ein heiliger Ort. Es war eine Synagoge und wird es ihrem religiösen Verständnis nach auf ewig bleiben. Auch nach den Schändungen in der Reichspogromnacht am 9. November 1938, auch nach der Zweckentfremdung als Feuerwehrhaus.

  • Ehemalige Synagoge in Epe bauhistorisch untersucht

    Mi., 30.05.2018

    Geschichte Schicht für Schicht

    Dr. Michael Huyer an der freigelegten Mikwe. Gut zu erkennen ist, dass es zwei Bauphasen gegeben hat.

    Das so unscheinbar wirkende Gebäude an der Wilhelmstraße 5 birgt Geschichte: 1907 als Synagoge erbaut, wurde das Gotteshaus in der Reichspogromnacht 1938 wie fast alle Synagogen in Deutschland geschändet. Das Eper Synagogengebäude, vor allem der Dachstuhl, wurde durch Brandstiftung beschädigt. „Bezeichnend“ findet Dr. Michael Huyer, Referatsleiter beim Amt für Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, „dass das Gebäude anschließend zu einem Feuerwehrhaus umgebaut wurde.“

  • Untersuchungsergebnisse werden heute im Ausschuss vorgestellt

    Di., 29.05.2018

    Synagoge soll Denkmal werden

    Die ehemalige Mikwe, das rituelle Bad der Synagoge, wurde bei den Untersuchungen des LWL freigelegt.

    Die ehemalige Synagoge in Epe soll unter Denkmalschutz gestellt werden. Im Ausschuss für Bauen, Planen und Denkmalschutz wird Dr. Michael Huyer vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe am heutigen Dienstag ab 18 Uhr die Dokumentation der bisherigen Untersuchungen vorstellen. Fachleute hatten bauhistorische Untersuchungen und Grabungen in der ehemaligen Synagoge durchgeführt, um zu dokumentieren, ob und in welchem Umfang bauliche Relikte jüdischen Lebens vorhanden sind, die ergänzend zu den sichtbaren Spuren eine Eintragung in die Denkmalliste rechtfertigen, heißt es in der Vorlage. Auch wenn die Dokumentation erst heute offiziell vorgestellt wird, könne schon jetzt festgestellt werden, dass die Untersuchungsergebnisse den Denkmalwert des Gebäudes belegten.

  • Empfang in der Jüdischen Gemeinde

    Fr., 11.05.2018

    „Nie wieder Antisemitismus zulassen“

    Der jüdische Gemeindevorsteher Sharon Fehr (l.) begrüßte am Donnerstagabend in der Synagoge Kardinal Reinhard Marx (M.) und Bischof Felix Genn.

    Hoher Besuch in der Synagoge: Kardinal Marx und Bischof Genn kamen am Donnerstagabend zu einem Empfang der Jüdischen Gemeinde – und appellierten, nie wieder Antisemitismus in Deutschland zuzulassen. Zuvor fand eine christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier statt.

  • Zahl der Abbrecher groß

    Di., 03.04.2018

    Bewerberrekord bei der Polizei

    Der Nachwuchs steht bereit: Junge Polizisten bei der Ernennungsfeier des Bachelorstudiengangs für den gehobenen Polizeivollzugsdienst.

    Sie bewachen Fußballfans und Synagogen, begleiten Demonstrationen und werden gerufen, wenn Einbrecher zuschlagen. Zudem wächst der Berg an Überstunden für die Polizei - und es droht die Pensionswelle. Da buhlt die Polizei um Bewerber - und macht sich selbst Konkurrenz.

  • Förderkreis Alte Synagoge in den Niederlanden

    Fr., 30.03.2018

    Spurensuche bei den Nachbarn

    Vor der ehemaligen Synagoge Borculo, die vom niederländischen Staat zum „Rijksmonument“ (Denkmal) erklärt wurde, stellten sich die Besucher aus Gronau sich mit dem Vorstand der Stiftung Synagoge Borculo zur Gruppenaufnahme auf. Links im Bild: Der Vorsitzende des Förderkreises Alte Synagoge Epe, Heinz Krabbe.

    Der Förderkreis Alte Synagoge Epe besuchte jetzt die Synagoge im niederländischen Borculo – und erhielt dort wertvolle Ideen für die Arbeit in Epe.

  • Musica Sacra in der Synagoge

    Mi., 28.03.2018

    Interkulturelle Mehrstimmigkeit

    Das Ensemble „Profeti della Quinta“ bestritt das „Musica Sacra“-Konzert in der Synagoge.

    Er war der erste jüdische Komponist, dessen Werke in gedruckter Form greifbar waren: Salomone Rossi, um 1570 geboren und im Wesentlichen in Mantua und Venedig wirkend. Für die meisten Zuhörer am Dienstag beim „Musica Sacra“-Konzert in der Synagoge dürfte die Begegnung mit Rossis Vokalmusik völliges Neuland gewesen sein.

  • Kulinarischer Matzemarkt in der Enscheder Synagoge

    Di., 27.03.2018

    Jahrhundertealte jüdische Tradition

    In der Enscheder Synagoge gibt es viele Informationen über jüdisches Leben und religiöse Bräuche. Von heute an findet dort der Matzemarkt statt.

    Matze, das traditionelle jüdische Passahbrot, steht im Mittelpunkt eines Kulinarischen Marktes in der Synagoge von Enschede. Vom heutigen Dienstag bis Freitag dieser Woche sowie am Ostermontag werden schmackhafte Gerichte aus der jüdischen Osterküche angeboten, so etwa Hühnersuppe mit Matzebällchen, Matzekuchen und viele andere herzhafte und süße Speisen.