Königsberg



Alles zum Ort "Königsberg"


  • Sabine Schüler über Ostpreußen

    Fr., 24.10.2014

    Von der alten Heimat beseelte Pfarrerstochter

    Sabine Schüler nahm ihre Zuhörer mit auf eine spannende Reise durch Ostpreußen und seine Geschichte. Sie selbst flüchtete im Zweiten Weltkrieg.

    Als Krähenbeißer bezeichnete man früher jene die Fischer, die eingefangene Krähen mit einem Biss in die Schädeldecke töteten. Genau das taten die Fischer in Ostpreußen, wie Sabine Schüler erzählte und damit die Zuhörer bei ihrer traditionellen Herbstlesung im Speicher des Bispinghofes ein wenig schockierte. „Die Fischer der Kurischen Nehrung fingen die wandernden Krähen im Herbst beim Vogelzug, indem sie sie mit gefesselten Vögeln oder mit in Schnaps eingelegten Fischabfällen anlockten.“ Die gerupften Krähen mit abgehackten Füßen wurden dann auf dem Fischmarkt verkauft. Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein galten die sogenannten „Nehrungstauben“ als Delikatesse.

  • Sabine Schüler über Ostpreußen

    Fr., 24.10.2014

    Von der alten Heimat beseelte Pfarrerstochter

    Sabine Schüler nahm ihre Zuhörer mit auf eine spannende Reise durch Ostpreußen und seine Geschichte. Sie selbst flüchtete im Zweiten Weltkrieg.

    Als Krähenbeißer bezeichnete man früher jene die Fischer, die eingefangene Krähen mit einem Biss in die Schädeldecke töteten. Genau das taten die Fischer in Ostpreußen, wie Sabine Schüler erzählte und damit die Zuhörer bei ihrer traditionellen Herbstlesung im Speicher des Bispinghofes ein wenig schockierte. „Die Fischer der Kurischen Nehrung fingen die wandernden Krähen im Herbst beim Vogelzug, indem sie sie mit gefesselten Vögeln oder mit in Schnaps eingelegten Fischabfällen anlockten.“ Die gerupften Krähen mit abgehackten Füßen wurden dann auf dem Fischmarkt verkauft. Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein galten die sogenannten „Nehrungstauben“ als Delikatesse.

  • Kolpingsfamilie und „Königsberghilfe“ ziehen nach zehn Jahren positives Resümee

    Di., 21.10.2014

    Dank an Ehrenamtliche

    Christian Hüser berichtete über die vielen Hilfslieferungen.

    Zehn Jahre sind es inzwischen her, dass die Kolpingsfamilie und Mitglieder anderer Seppenrader Gruppierungen und Privatpersonen die „Königsberghilfe“ bzw. „Kaliningradsammlung“ ins Leben gerufen haben. Den Organisatoren der „Königsberghilfe“, an der Spitze Brigitte Bootsmann, Claudia Hüser und ihr Ehemann Christian, der auch gleichzeitig Vorsitzender der Kolpingfamilie ist, war es ein Anliegen, die zahlreichen Helfer zu einem Dankabend einzuladen, der jetzt im Don-Bosco-Haus stattfand.

  • Ausstellung im Heimathaus

    Fr., 06.06.2014

    Epe und der Erste Weltkrieg

    Die Arbeitsgruppe des Heimatvereins Epe, die die Ausstellung „Eperaner und der Erste Weltkrieg“ vorbereiten. Wilhelm Kemper, Rudolf Nacke, Maria Schulze Dinkelborg, Anne Siegers und Franz Klönne.

    Gerhard Benning war der erste Eperaner, der im Ersten Weltkrieg an der Front sein Leben ließ. Er fiel am 6. September 1914, nur wenige Wochen nach Kriegsbeginn.

  • Textiler waren Siedler der ersten Stunde

    Di., 13.05.2014

    Minnebuschsiedlung und einige Ausläufer-Straßen bilden gemeinsam den Wahlbezirk 12

    Textil-Arbeiter der Firma Schründer waren in den 1950er Jahren die ersten, die sich in der Siedlung niederließen. Ihre Straße bekam einen eigenen Namen: Schründerring. Anfang der 1960er Jahre folgten weitere Bauwillige, die die Minnebuschsiedlung wachsen ließen. Nicht selten kamen sie aus eben jenen Orten, die den Straßen die Namen liehen: Allenstein, Königsberg, Breslau, Danzig. So genannte Vertriebene – aber auch Grevener auf der Suche nach günstigem Bauland – bildeten die Bewohnerschaft der ersten Stunde.

  • Gerhard Lepkojus wirbt für Hilfstransport nach Königsberg

    Di., 25.02.2014

    „Die Armut ist riesig“

    Gerhard Lepkojus (hinten stehend, rechts) stellte im Seniorenzentrum am See die Hilfsaktion des DRK für Kaliningrad vor und warb um Spenden.

    Fernab vom Karneval gibt es auch noch andere, womöglich wichtigere Themen: die Armut in Königsberg zum Beispiel, die Gerhard Lepkojus lindern helfen will.

  • Kunst

    Mo., 30.12.2013

    Weitere NS-Raubkunst in Bundestag-Beständen entdeckt

    Der Bundesadler an einem Gebäude im Berliner Regierungsviertel. Foto: Jens Kalaene

    Berlin (dpa) - Der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages hat einem Medienbericht zufolge in Parlamentsbeständen weitere NS-Raubkunst entdeckt. Dies bestätigte ein Sprecher von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) der «Bild»-Zeitung.

  • Zum Thema

    Mo., 23.12.2013

    Jin Ling: Zigaretten für den Schwarzmarkt

    „Jin Ling“ ist eine Zigarettenmarke der „Baltischen Tabakfabrik“. Vorrangig werden diese Zigaretten in Kaliningrad (dem früheren Königsberg) und weiteren osteuropäischen Orten produziert und im Wesentlichen nach Deutschland sowie nach Großbritannien durch Schmuggel exportiert. Die Marke ist in der Europäischen Union lediglich auf dem Schwarzmarkt erhältlich, stand 2009 aber dennoch auf der Liste der meistgerauchten Zigaretten in Deutschland auf Platz neun. Eine Stange „Jin Ling“ (200 Stück) gibt es in Deutschland teilweise für unter 20 Euro, der Schachtelpreis liegt bei zwei Euro oder weniger. Beim Hersteller liegt der Einkaufspreis für eine Stange bei zirka zwei Euro. Schätzungen zufolge gelangen jährlich mindestens fünf Milliarden Zigaretten dieser Marke in die Europäische Union.( Quelle: wikipedia,de )

  • Aulakonzert

    Mo., 09.12.2013

    40 Opernrollen im Repertoire

    Die Staatsphilharmonie Kaliningrad (Königsberg) unter der Leitung seines Chefdirigenten Arcadi Feldmann gastiert am Sonntag, 22. Dezember, um 20 Uhr im Ballenlager des Kulturzentrums Greven im dritten Aulakonzert mit einer Operngala.

  • Münsters wilder Denker

    Mo., 26.08.2013

    Johann Georg Hamann starb als Wegbereiter des „Sturm und Drang“ im Haus am Bült

     

    Die Kutsche wartete schon vor der Tür des Hauses an der Ecke Alter Fischmarkt und Totengasse, heute Bült. Sie sollte ihn über Düsseldorf und Weimar, wo er Jacobi und Herder besuchen wollte, zurück nach Königsberg bringen. Doch Johann Georg Hamann, der berühmte Schriftsteller aus Ostpreußen, schaffte die Heimfahrt nicht mehr: am 21. Juni 1788 starb der „Magus im Norden“ 58-jährig in Münster. Dr. Susanne Schulte von der Gesellschaft zur Förderung Westfälischer Kulturarbeit (GWK) erinnert aus Anlass der Magus-Tage Münster an den bedeutenden Denker, der heute vor 283 Jahren geboren wurde: