ROG



Alles zur Organisation "ROG"


  • Explosionen in Afghanistan

    Mo., 30.04.2018

    Journalisten unter Dutzenden Opfern bei Anschlägen in Kabul

    Sicherheitskräfte und Zivilisten rennen während einer Explosion in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Ein Selbstmordattentäter soll auf einem Motorrad eine erste Detonation ausgelöst haben.

    Eine Serie von Anschlägen erschüttert Afghanistan. In Kabul werden auch neun Journalisten getötet, die über einen Anschlag berichten wollten. Anderswo trifft es Kinder, einen Polizeichef und einen BBC-Reporter. Ein dunkler Tag auch für die Pressefreiheit.

  • Konflikte

    Do., 26.04.2018

    Prozess gegen Mesale Tolu in Istanbul wird fortgesetzt

    Istanbul (dpa) - Sieben Monate nach der Entlassung von Mesale Tolu aus türkischer Untersuchungshaft wird der Prozess gegen die deutsche Journalistin und Übersetzerin heute fortgesetzt. Tolu äußerte zuvor die Hoffnung, dass das Gericht ihr die Ausreise erlauben werde. Ein Urteil des Gerichts in Istanbul in dem Verfahren wegen Terrorvorwürfen wird noch nicht erwartet. Reporter ohne Grenzen forderte die türkische Justiz auf, «das Ausreiseverbot gegen Tolu aufzuheben und die konstruierten Vorwürfe gegen die Journalistin endlich fallenzulassen».

  • Prozess wird fortgesetzt

    Mi., 25.04.2018

    Deutsche Journalistin Tolu hofft auf Ausreise aus der Türkei

    Die ehemals in der Türkei inhaftierte Deutsche Mesale Tolu steht an der Anlegestelle in Karaköy. Der Journalistin und Übersetzerin droht weiterhin Gefängnis.

    Die deutsche Journalistin Mesale Tolu ist nicht mehr in U-Haft, darf die Türkei aber nicht verlassen. Reporter ohne Grenzen nennt Tolu eine «eine politische Geisel der türkischen Regierung».

  • Kritik an «Mafia-Sultanat»

    Sa., 10.03.2018

    Zwei «Cumhuriyet»-Journalisten in der Türkei freigelassen

    Der türkische Journalist und Regierungskritiker Ahmet Sik.

    Überraschend können in der Türkei zwei Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung «Cumhuriyet» das Gefängnis verlassen - nach mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft. Einer von ihnen übt kurz darauf erneut Kritik an der türkischen Regierung.

  • Kriminalität

    Mi., 20.12.2017

    Mexikanischer Journalist bei Weihnachtsfeier erschossen

    Mexiko Stadt (dpa) - Ein mexikanischer Journalist ist auf der Weihnachtsfeier in der Schule seines Sohnes erschossen worden. Behörden zufolge stürmten Unbekannte die Schule im Bundesstaat Veracruz und schossen vor Kindern und Eltern auf den Mann. Veracruz gilt als einer der gefährlichsten Bundesstaaten für Journalisten. Reporter ohne Grenzen zufolge wurden vor dem aktuellen Fall in Mexiko im vergangenen Jahr elf Journalisten getötet.

  • Konflikte

    Di., 07.11.2017

    ROG: Journalisten in Afghanistan nirgendwo sicher

    Berlin (dpa) - Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat den IS-Angriff auf den TV-Sender Schamschad in der afghanischen Hauptstadt Kabul aufs Schärfste verurteilt. «Dieser feige Angriff zielte direkt auf das Menschenrecht aller afghanischen Bürger, sich frei zu informieren», sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. «Dieser Anschlag in der Hauptstadt zeigt, dass Medienschaffende nirgends im Land sicher sind.» Die afghanische Regierung müsse Journalisten besser schützen. «Es darf den Extremisten nicht gelingen, Afghanistans Medien zum Schweigen zu bringen», so Mihr.

  • Konflikte

    Mo., 24.07.2017

    «Cumhuriyet»-Prozess hat begonnen - internationale Kritik

    Istanbul (dpa) - Mehr als 250 Tage nach ihrer Inhaftierung hat in Istanbul der Prozess gegen Mitarbeiter der regierungskritischen türkischen Zeitung «Cumhuriyet» begonnen. Der Auftakt in Istanbul wurde von internationaler Kritik begleitet. Reporter ohne Grenzen nannte die Vorwürfe gegen die 17 Angeklagten «absurd». Die ersten Angeklagten wiesen jede Schuld zurück. «Erfunden» nannte einer die Terrorvorwürfe und fügte hinzu: «Journalismus ist kein Verbrechen.»

  • Pressefreiheit

    Mo., 24.07.2017

    «Cumhuriyet»-Prozess in Istanbul hat begonnen

    Ausgabe der Cumhuriyet vor dem Verlagsgebäude in Istanbul. 17 Mitarbeiter der regierungskritischen türkischen Zeitung müssen sich vor Gericht wegen Terrorunterstützung verantworten.

    Seit Monaten sitzen Mitarbeiter der türkischen Zeitung «Cumhuriyet» in U-Haft. Nun wird ihnen der Prozess gemacht - wegen Terrorunterstützung. Reporter ohne Grenzen sieht darin inzwischen einen «Standardvorwurf gegen alle, die kritisch berichten».

  • Konflikte

    Mo., 24.07.2017

    Reporter ohne Grenzen: «Cumhuriyet»-Anklage ist «absurd»

    Istanbul (dpa) - Vor Beginn des Prozesses gegen 17 Mitarbeiter der türkischen Zeitung «Cumhuriyet» hat Reporter ohne Grenzen die Terrorvorwürfe gegen die Angeklagten als «absurd» bezeichnet. Geschäftsführer Christian Mihr sagte der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul, der Prozess richte sich nicht nur gegen die Angeklagten und die regierungskritische Zeitung, sondern gegen die Pressefreiheit insgesamt. Kritische Journalisten stunden unter enormem Druck, weil jeder damit rechnen müsse, morgen der Nächste zu sein, der im Gefängnis lande aufgrund absurder und nicht zu haltender Vorwürfe.

  • Expertenanhörung im Bundestag

    Mo., 19.06.2017

    Kritik an Gesetzentwurf gegen Hasskommentare im Netz

    Heiko Maas vergangene Woche bei einer DGB-Tagung in Berlin. Ein Gesetzentwurf des Bundesjustizministers zur Bekämpfung von Hasskommentaren stößt bei Experten auf Kritik.

    Noch kurz vor der nächsten Bundestagswahl will Heiko Maas ein Gesetz zur Bekämpfung von strafbaren Kommentaren im Internet durchsetzen. Bei einer Expertenanhörung im Bundestag überwogen allerdings die kritischen Stimmen.