Pharmakonzern



Alles zum Schlagwort "Pharmakonzern"


  • Agrar

    Fr., 26.04.2019

    Ohrfeige für Bayer-Chef: Keine Entlastung durch Aktionäre

    Agrar: Ohrfeige für Bayer-Chef: Keine Entlastung durch Aktionäre

    Bonn (dpa) - Die Aktionäre von Bayer haben der Führungsspitze des Agrarchemie- und Pharmakonzerns das Misstrauen ausgesprochen. Auf der Hauptversammlung am Freitag in Bonn stimmten 55,5 Prozent des anwesenden Grundkapitals gegen eine Entlastung. Das ist ein herber Rückschlag für Konzernchef Werner Baumann: 2018 war der Vorstand noch mit rund 97 Prozent entlastet worden. Das Votum hat zwar keine direkten Folgen, darf aber als schallende Ohrfeige für den Vorstand verstanden werden.

  • Agrar

    Fr., 26.04.2019

    Hauptversammlung: Bayer-Chef stellt sich Kritikern

    Leverkusen (dpa) - Mit scharfer Kritik von Umweltschützern und Großaktionären muss die Chefetage von Bayer heute rechnen. Der Agrarchemie- und Pharmakonzern lädt zur Hauptversammlung in Bonn. Ein Thema dürfte Glyphosat sein - angebliche Krebsgefahr des Unkrautvernichters hatte den Börsenwert des Konzerns seit vergangenem Sommer einbrechen lassen. Damals erlitt das von Bayer gekaufte Unternehmen Monsanto eine Gerichtsschlappe in den USA, eine zweite Niederlage folgte später. Möglicherweise muss Bayer hohen Schadenersatz zahlen.

  • Agrar

    Do., 25.04.2019

    Zahl der Glyphosat-Klagen gegen Bayer steigt weiter

    Das Bayer-Kreuz hängt an der Fassade eines Werksgebäudes von Bayer.

    Leverkusen (dpa) - Die Zahl der Klagen gegen den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter ist weiter gestiegen. Bis zum 11. April seien Klagen von rund 13 400 Klägern zugestellt worden, teilte Bayer am Donnerstag in Leverkusen mit. Das sind rund 2200 mehr als Ende Januar.

  • Pharma

    Do., 11.04.2019

    Boehringer schließt Investitionen für Inhalationsgerät ab

    Ein Mann geht an der hell erleuchteten Unternehmenszentrale des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim vorbei.

    Ingelheim (dpa/lrs) - Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat seine Millionen-Investitionen in die Produktionskapazitäten für ein weltweit vertriebenes Inhalationsgerät abgeschlossen. Insgesamt seien in den vergangenen zwei Jahren 105 Millionen Euro in die Standorte Ingelheim und Dortmund geflossen, sagte die neue Deutschland-Chefin des Unternehmens, Sabine Nikolaus, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. 78 Millionen Euro steckte Boehringer demnach in eine neue Montagelinie für das Gerät in Dortmund, 27 Millionen unter anderen in Maschinen sowie eine weitere Verpackungslinie in Ingelheim.

  • Agrar

    Mi., 27.03.2019

    Glyphosat-Prozess: Bayer soll 80 Millionen Dollar zahlen

    San Francisco (dpa) - Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat in den USA einen weiteren wichtigen Prozess um angeblich krebserregende Produkte der Tochter Monsanto verloren. Eine Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco urteilte, dass Monsanto für Krebsrisiken des Unkrautvernichtungsmittels Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat haftbar ist. Bayer muss dem Kläger Edwin Hardeman Schadenersatz in Gesamthöhe von 80,3 Millionen Dollar zahlen. Bayer zeigte sich in einer Stellungnahme enttäuscht.

  • Agrar

    Di., 19.03.2019

    Glyphosat-Streit: US-Jury entscheidet gegen Bayer

    San Francisco (dpa) - Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat in den USA einen wichtigen Teilprozess um angebliche Krebsrisiken von Produkten der Tochter Monsanto verloren. Eine Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand einstimmig, dass das Unkrautvernichtungsmittel Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman gewesen ist. In der nächsten Phase soll nun geklärt werden, ob Monsanto über Risiken hinwegtäuschte und wie hoch der mögliche Schadenersatz ausfallen könnte.

  • Notfälle

    Di., 08.01.2019

    Pulver Bayer-Werk ausgetreten: Bahnstrecke gesperrt

    Wuppertal (dpa/lnw) - Ein Feuerwehreinsatz im Wuppertaler Werk des Pharmakonzerns Bayer hat am Dienstag zeitweise den Zugverkehr auf der vielbefahrenen Wupperstrecke gestört. Die am Werk vorbeiführende Bahnstrecke wurde am Mittag rund eine Stunde lang für Fern- und Regionalzüge sowie S-Bahnen gesperrt, wie ein Bahnsprecher sagte. In einem Lagergebäude war ein pulverförmiges Zwischenprodukt aus der Medikamentenproduktion freigesetzt worden. Nach der Prüfung des Stoffes sei die Sperrung der Bahnstrecke aufgehoben worden, teilte die Feuerwehr mit. Der Stoff werde von eine Fachfirma entsorgt. Gefahr für Anwohner und Passanten habe nicht bestanden. Auch eine Umweltgefährdung gebe es nicht.

  • 12.000 Stellen gestrichen

    Mi., 05.12.2018

    Bayer-Personal soll bei Jobabbau bis März Klarheit haben

    Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer will mehr als jede zehnte Stelle weltweit streichen.

    Der Pharmakonzern Bayer will massiv Personal abbauen. In Deutschland soll das sozialverträglich geschehen. Wer 57 ist und schon lange dabei, kann mit attraktiven Vorruhestandsregelungen rechnen, sagt der Betriebsrat.

  • Gesundheit

    Mo., 13.08.2018

    Bayer muss wegen Verhütungsspirale mit Sammelklage rechnen

    Das Logo des Bayer-Konzerns.

    Melbourne (dpa) - Wegen möglicher Gesundheitsschäden durch die Verhütungsspirale Essure muss der Pharmakonzern Bayer in Australien mit einer Sammelklage rechnen. Die Anwaltskanzlei Slater and Gordon aus Melbourne kündigte am Montag an, dass sie gegen das Leverkusener Unternehmen juristisch vorgehen will. Die Klage soll nach Angaben der Anwältin Ebony Birchall bis zum Jahresende eingereicht werden. Nach Schätzungen sind in Australien etwa 5000 Frauen betroffen.

  • Agrar

    Mo., 13.08.2018

    Bayer-Aktien fallen: Sorgen vor Risiko nach Glyphosat-Urteil

    Ein Logo hängt vor einem Werk von Bayer.

    Frankfurt/Main (dpa) - Aus Furcht vor finanziellen Lasten durch Glyphosat-Prozesse in den USA ziehen einige Bayer-Investoren wohl die Reißleine. Die Papiere des Agrarchemie- und Pharmakonzerns brachen zum Handelsstart am Montag um rund zehn Prozent auf 83,86 Euro ein. Das war der tiefste Stand seit Mai 2016.