Rettungsschiff



Alles zum Schlagwort "Rettungsschiff"


  • Migration

    Di., 20.08.2019

    Lage auf spanischem Rettungsschiff «außer Kontrolle»

    Rom (dpa) - Die Lage auf dem spanischen Rettungsschiff «Open Arms» gerät außer Kontrolle. Mehrere Migranten sprangen heute ins Wasser und versuchten, die italienische Insel Lampedusa schwimmend zu erreichen. Neun Menschen seien ins Meer gesprungen, twitterte die Hilfsorganisation Proactiva Open Arms. Die Besatzung und die italienische Küstenwache versuchten, sie in Sicherheit zu bringen. Die Nachrichtenagentur Ansa berichtet, einige Migranten seien von der Küstenwache. Das Schiff ist seit fast drei Wochen auf dem Meer unterwegs und hatte zuletzt noch etwa 90 Menschen an Bord.

  • Reaktion auf Notlage an Bord

    Mo., 19.08.2019

    Spanien bietet «Open Arms» Balearen als sicheren Hafen an

    Die «Open Arms» wartet vor der Küste Lampedusas auf eine Lösung für die 107 Migranten an Bord.

    Spanien ist wütend auf Italien und die Seenotretter von Proactiva Open Arms. Die wiederum sind wütend auf Spanien, Italien und die EU. Das neue Gerangel um ein Rettungsschiff mit Migranten kennt nur Verlierer. Deutet sich nun eine Lösung an?

  • Migration

    Mo., 19.08.2019

    Spanien bietet «Open Arms» Mallorca als sicheren Hafen an

    Madrid (dpa) - Die spanische Regierung hat dem Rettungsschiff «Open Arms» im Ringen um eine Lösung für die 107 Migranten an Bord offenbar Mallorca als sicheren Hafen angeboten. Die spanische NGO Proactiva Open Arms hatte ein Angebot, den andalusischen Hafen Algeciras anzusteuern, mit der Begründung zurückgewiesen, die Lage an Bord sei zu prekär, um weitere fünf Tage auf See zu verbringen. Die Balearischen Inseln liegen etwas näher an der derzeitigen Position des Schiffs. Mallorca und Menorca seien die nächstliegenden spanischen Anlaufstellen.

  • Migration

    So., 18.08.2019

    Frankreich sagt Aufnahme von 40 Menschen der «Open Arms» zu

    Paris (dpa) - Frankreich will 40 der vom spanischen Rettungsschiff «Open Arms» geretteten Menschen aufnehmen. Allerdings müssten es Flüchtlinge sein oder Menschen, die «internationalen Schutz» benötigten, berichtet AFP. Die Nachrichtenagentur beruft sich auf das Innenministerium in Paris. Das Schiff liegt seit Donnerstag wenige Hundert Meter vor der italienischen Insel Lampedusa, darf aber weiterhin nicht anlegen. An Bord befanden sich am Sonntag noch 107 der ursprünglich fast 160 Menschen, die die private Hilfsorganisation Proactiva Open Arms aus dem Mittelmeer gerettet hatte.

  • Migration

    So., 18.08.2019

    Lage auf dem Rettungsschiff «Open Arms» eskaliert

    Madrid (dpa) - Die dramatische Lage auf dem spanischen Rettungsschiff «Open Arms» ist nach zweieinhalb Wochen auf hoher See eskaliert. Verzweifelte Migranten sprangen heute ins Meer - offenbar um zu versuchen, die nahe gelegene italienische Insel Lampedusa schwimmend zu erreichen. Spanien hatte zuvor der «Open Arms» offiziell Algeciras in Andalusien als sicheren Hafen angeboten. Jedoch würde die Fahrt erneut mehrere Tage auf hoher See für die erschöpften Migranten bedeuten. Die Regierung in Madrid kritisierte den italienischen Innenminister Matteo Salvini wegen dessen unerbittlicher Haltung.

  • Migration

    So., 18.08.2019

    Spanien bietet «Open Arms» sicheren Hafen an

    Madrid (dpa) - Nach zweieinhalb Wochen auf See hat Spanien dem Rettungsschiff «Open Arms» offiziell Algeciras in Andalusien als sicheren Hafen angeboten. «Ich habe veranlasst, dass der Hafen von Algeciras für den Empfang der #OpenArms aktiviert werden soll», twitterte der sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez. Spanien handele immer in humanitären Notfällen. Nachdem 27 unbegleitete Minderjährige auf der italienischen Insel Lampedusa von Bord durften, harren noch 107 Migranten auf dem Schiff aus. Augenzeugen schildern die Situation an Bord als angespannt.

  • Drama um Rettungsschiff

    Sa., 17.08.2019

    Salvini lässt Minderjährige von Bord der «Open Arms»

    Das Rettungsschiff «Open Arms» vor der Küste von Lampedusa.

    Der Kapitän der «Open Arms» spricht von einer tickenden Zeitbombe. Die Migranten auf dem Rettungsschiff verlieren nach 17 Tagen Irrfahrt und mit Lampedusa vor Augen langsam die Nerven. Nun ließ Innenminister Salvini 27 Minderjährige an Land - gegen seinen Willen.

  • Migration

    Sa., 17.08.2019

    Salvini lässt Minderjährige von Bord der «Open Arms»

    Madrid (dpa) - Im Streit um einen Hafen für das spanische Rettungsschiff «Open Arms» mit mehr als 130 geretteten Migranten an Bord hat Italiens Innenminister Matteo Salvini nun etwas eingelenkt. Er werde erlauben, dass Minderjährige auf dem vor Italiens Insel Lampedusa ausharrenden Schiff an Land gehen dürfen, teilte Salvini mit. «Gegen meinen Willen», wie er schrieb, und auch nur, weil ihn Ministerpräsident Giuseppe Conte darum gebeten habe. 27 nicht begleitete Minderjährige auf der «Open Arms» dürften von Bord, twitterte die Hilfsorganisation Proactiva Open Arms.

  • Neues Mandat?

    Fr., 16.08.2019

    Deutschland für staatliche Rettungsmission im Mittelmeer

    Die deutsche Fregatte «Augsburg».

    Auf dem Mittelmeer werden Migranten derzeit nur von privaten Rettungsschiffen aufgenommen - weil in der EU Streit über die Verteilung der Flüchtlinge herrscht. Könnte es bald trotzdem wieder staatliche Einsätze geben?

  • Migration

    Fr., 16.08.2019

    Mehrere Migranten dürfen «Open Arms» verlassen

    Rom (dpa) - Mehrere Migranten haben das Rettungsschiff «Open Arms» der Hilfsorganisation Proactiva Open Arms nach Tagen auf dem Meer verlassen dürfen. Fünf Menschen dürften wegen psychologischer Probleme von Bord und auf die italienische Insel Lampedusa, twitterte die spanische Organisation. Den Angaben zufolge konnten mit ihnen vier Angehörige ebenfalls an Land gehen. Auf Bildern war zu sehen, wie die Migranten das Schiff am Abend verließen. Der Rest der mehr als 130 Migranten darf allerdings immer noch nicht anlanden.