Soleimanus



Alles zum Schlagwort "Soleimanus"


  • Konflikte

    So., 05.01.2020

    Maas kündigt Gespräche mit Iran an: Eskalation entgegenwirken

    Berlin (dpa) - Nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Luftangriff hat Bundesaußenminister Heiko Maas direkte Gespräche auch mit dem Iran angekündigt. «Wir werden in den kommenden Tagen alle Hebel in Bewegung setzen, um einer weiteren Eskalation der Lage entgegenzuarbeiten - in den Vereinten Nationen, der EU und im Dialog mit unseren Partnern in der Region, auch im Gespräch mit dem Iran», sagte er der «Bild am Sonntag». Er stehe in engem Kontakt mit seinen britischen und französischen Kollegen, dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell und US-Außenminister Mike Pompeo.

  • Konflikte

    Sa., 04.01.2020

    Iran plant mehrere Trauerzeremonien für Soleimani

    Teheran (dpa) – Vor der Beisetzung von Ghassem Soleimani plant der Iran heute und morgen mehrere Trauerzeremonien für den bei einem US-Angriff in Bagdad getöteten General. Das gab der Sprecher der iranischen Revolutionsgarden, Ramesan Scharif, in Teheran bekannt. Die Beisetzung selbst soll erst am Dienstag in Soleimanis Geburtsort Kerman im Südostiran stattfinden, wie Scharif nach Angaben des IRGC-Webportals sagte. Vorher sollen sich die Iraner in vier Städten von Soleimani verabschieden können. Soleimani war in der Nacht zum Freitag bei einem US-Luftangriff nahe Bagdad getötet worden.

  • Konflikte

    Sa., 04.01.2020

    Irak: Tausende bei Trauerzug

    Bagdad (dpa) - Tausende Iraker haben an einem Trauerzug für den bei einem US-Raketenangriff getöteten iranischen General Ghassem Soleimani teilgenommen. Zu der Prozession in Bagdad kamen auch hochrangige Politiker. Die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konflikts wächst. Die Bundeswehr und die Nato setzten ihre Ausbildungsmissionen vorerst aus, mehrere Regierungen rieten von Reisen in die Region ab. Auf einem irakischen Luftwaffenstützpunkt, auf dem auch US-Soldaten untergebracht sind, und in Bagdad schlugen am Abend mehrere Raketen ein. Angaben über Opfer gab es nicht.

  • Konflikte

    Sa., 04.01.2020

    Nach US-Angriff Streit über Bundeswehreinsatz im Irak

    Berlin (dpa) - Nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Luftangriff in Bagdad ist in Deutschland eine Debatte über den Bundeswehreinsatz im Irak entbrannt. Auch die Sorge um die Sicherheit in Deutschland wächst angesichts der Eskalation. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich rief Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer auf, die Sicherheitslage im Irak zu bewerten. Grünen-Chefin Annalena Baerbock verlangte dagegen, deutsche Soldaten aus dem Irak herauszuholen.

  • Konflikte

    Sa., 04.01.2020

    Irak: Tausende bei Trauerzug für getöteten General Soleimani

    Bagdad (dpa) - Tausende Iraker haben an einem Trauerzug für den bei einem US-Raketenangriff getöteten iranischen General Ghassem Soleimani teilgenommen. Zu der Prozession in Bagdad kamen auch der irakische Regierungschef Adel Abdel Mahdi und weitere hochrangige Politiker. Inzwischen wächst die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Die Bundeswehr und die Nato setzten ihre Ausbildungsmissionen vorerst aus, mehrere Regierungen raten von Reisen in die Region ab. Soleimani war in der Nacht zum Freitag bei einem US-Angriff nahe Bagdad getötet worden.

  • Konflikte

    Sa., 04.01.2020

    Lawrow: USA haben mit Raketenangriff Völkerrecht gebrochen

    Moskau (dpa) - Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat den USA nach dem tödlichen Angriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani einen Verstoß gegen das Völkerrecht vorgeworfen. Das Vorgehen der Amerikaner führe zu einer Eskalation der Lage im Nahen Osten, sagte Lawrow seinem Ministerium zufolge nach einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Mohammed Dschwad Sarif. Soleimani war in der Nacht zum Freitag nahe der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet worden. In Russland werden Stimmen laut, dass sich der UN-Sicherheitsrat mit dem US-Raketenangriff befassen sollte.

  • Konflikte

    Sa., 04.01.2020

    BKA aktualisiert Gefährdungseinschätzung nach Tötung

    Berlin (dpa) - Nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Luftangriff in Bagdad aktualisiert das Bundeskriminalamt seine Einschätzung zur Sicherheitslage in Deutschland. Das betreffe «insbesondere auch den Schutz von US-Einrichtungen und israelischen Einrichtungen in Deutschland», zitiert die «Welt am Sonntag» das Bundesinnenministerium. Bereits gestern hatte ein Sprecher von Innenminister Horst Seehofer gesagt, es werde gerade eine neue Gefährdungseinschätzung erstellt. Diese werde den Ländern übermittelt, sobald sie fertig sei.

  • Konflikte

    Sa., 04.01.2020

    Nach US-Angriff Debatte über Bundeswehreinsatz im Irak

    Berlin (dpa) - Nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Luftangriff in Bagdad ist in Deutschland eine Debatte über den Bundeswehreinsatz im Irak entbrannt. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken sagte im Deutschlandfunk, das Mandat müsse möglicherweise überprüft werden, wenn sich die Situation vor Ort verändere. Forderungen nach einem sofortigen Abzug schloss sie sich aber nicht an. Grünen-Chefin Annalena Baerbock verlangte dagegen, alle deutschen Soldaten sofort aus dem Irak herauszuholen.

  • Konflikte

    Sa., 04.01.2020

    Tausende Iraker bei Trauerzug für iranischen General

    Bagdad (dpa) - Tausende Iraker haben an einem Trauerzug für den ranghohen iranischen General Ghassem Soleimani teilgenommen, der auf Anordnung von US-Präsident Donald Trump bei einem Raketenangriff getötet wurde. An der Prozession nahmen unter anderem der geschäftsführende irakische Regierungschef Adel Abdel Mahdi und weitere hochrangige Politiker teil. Soleimani, Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden, war in der Nacht zum Freitag bei dem Angriff nahe dem Flughafen von Bagdad getötet worden.

  • Konflikte

    Sa., 04.01.2020

    Afghanistan fürchtet nach Tötung Soleimanis mehr Gewalt

    Kabul (dpa) - Nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Raketenangriff in Bagdad hat Afghanistan vor einer Zunahme der Gewalt in der Region gewarnt. Sowohl das Nachbarland Iran als auch die USA als Kabuls strategischer Partner sollten eine Eskalation des Konflikts vermeiden, hieß es in einer Erklärung des Präsidentenpalastes. In Afghanistan sind derzeit rund 12 000 US-Soldaten stationiert. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, die Truppenstärke auf etwa 8600 reduzieren zu wollen.