Nicaragua



Alles zum Ort "Nicaragua"


  • Konflikte

    Di., 03.07.2018

    Menschenrechtler: Mehr als 300 Toten in Nicaragua

    Managua (dpa) - Nach Angaben von Menschenrechtlern sind bei den vor mehr als zwei Monaten begonnenen gewalttätigen Auseinandersetzungen in Nicaragua bereits 309 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handele es sich um 297 Zivilisten und 12 Polizisten, teilte die Menschenrechtsvereinigung des lateinamerikanischen Landes in der Hauptstadt Managua mit. Ende Juni war von 285 Todesopfern die Rede gewesen. 1500 Menschen seien verletzt worden, sagte der Direktor der Organisation, Alvaro Leiva. Mehr als 150 gelten als vermisst. Der Großteil der Opfer seien bei Protesten erschossen worden, so Leiva.

  • Konflikte

    Mi., 27.06.2018

    285 Tote bei Zusammenstößen in Nicaragua

    Managua (dpa) - Nach Angaben von Menschenrechtlern ist die Zahl der Toten bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen in Nicaragua drastisch gestiegen. In dem seit rund zwei Monaten andauernden Konflikt zwischen Regierung und Zivilbevölkerung seien bisher 285 Menschen getötet worden, teilte die Menschenrechtsvereinigung des lateinamerikanischen Landes mit. Das Land kommt seit Mitte April nicht zur Ruhe. Der autoritäre Präsident Daniel Ortega wollte damals eine Sozialreform durchsetzen, die Bevölkerung protestierte jedoch gegen die Änderung - mit Erfolg.

  • Demonstrationen

    Fr., 15.06.2018

    Menschenrechtler: Möglicher Gift-Einsatz in Nicaragua?

    Managua (dpa) – Eine Menschenrechtsorganisation in Nicaragua will dem Vorwurf nachgehen, dass gegen Demonstranten giftige Pestizide eingesetzt wurden. Es gebe Berichte darüber, dass die Regierung in mehreren Städten von Flugzeugen aus Pestizide auf die Menschen sprühen ließ, erklärte die Vereinigung für Menschenrechte Nicaraguas. Augenzeugen berichteten demnach von zwei Flugzeugen, die in den Städten Diriamba und Jinotepe eine streng riechende Chemikalie über Demonstranten verteilte. Diese habe bei Teilnehmern zu Erbrechen und Schwindel geführt.

  • Neue Klänge

    Sa., 02.06.2018

    Vertonte Tagträume: «Noonday Dream» von Ben Howard

    Ben Howard geht seinen ganz eigenen Weg.

    2011 gelang Ben Howard mit seinem folkig-gefühlvollen Debütalbum «Every Kingdom» auf Anhieb der Durchbruch. Mit seinem nunmehr dritten Studioalbum schlägt der Brite neue Klänge an.

  • Nach tödlichen Protesten

    Sa., 12.05.2018

    Studenten in Nicaragua zu Dialog bereit

    Studenten protestieren am 11. Mai gegen den autoritären Regierungschef Daniel Ortega in der Nähe der Polytechnischen Universität.

    In dem zentralamerikanischen Staat droht die Gewalt erneut zu eskalieren. Studenten, Unternehmen und zivile Organisationen sprechen sich für einen Dialog aus. Vermitteln könnte nun die Kirche.

  • Studenten führen Proteste an

    Do., 10.05.2018

    Zehntausende protestieren gegen Staatschef Nicaraguas

    Durch die Straßen Managuas zog sich ein Meer aus Flaggen.

    Die jüngsten Proteste hatten sich an der geplanten Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge entzündet. Demonstranten, Regierungsanhänger und die Polizei lieferten sich zum Teil blutige Auseinandersetzungen.

  • Wegen Sozialprotesten

    Di., 24.04.2018

    Auswärtiges Amt rät von Nicaragua-Reisen dringend ab

    Seit Tagen demonstrieren in Nicaragua Menschen gegen eine Sozialreform. Bei den Protesten kam es bereits zu zahlreichen Toten. Das Auswärtige Amt rät von einer Reise in Land ab.

    In Nicaragua sollen die Sozialbeiträge deutlich erhöht werden. Dagegen gibt es in der Bevölkerung zahlreiche Proteste. Urlauber sollten das Land derzeit meiden.

  • Regierung

    Di., 24.04.2018

    Nicaraguas Regierung ruft nach Protesten zum Dialog auf

    Managua (dpa) - Nach gewalttätigen Protesten mit rund 30 Toten hat die nicaraguanische Regierung von Präsident Daniel Ortega zum Dialog aufgerufen. «Wir beten ständig für den Frieden und den Dialog, als einzige Möglichkeit, um voranzuschreiten», sagte Ortegas Ehefrau und Vizepräsidentin Rosario Murillo. Unternehmerverbände und Studenten hatten zu einem «Marsch für den Frieden» in der Hauptstadt Managua aufgerufen. Die jüngsten Proteste hatten sich an der geplanten Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge entzündet.

  • Regierung

    Mo., 23.04.2018

    Nicaraguas Opposition fordert nach Protesten freie Neuwahlen

    Managua (dpa) - Nach tagelangen gewalttätigen Protesten gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega fordert die Opposition in Nicaragua Neuwahlen. Die Krise sei nur durch freie und demokratische Wahlen zu lösen, sagte Víctor Hugo Tinoco von der Oppositionspartei MRS der dpa. «Die Proteste spiegeln den tiefen Konflikt zwischen dem Volk und der Diktatur wider», sagte der frühere Vizeaußenminister. Vor der letzten Präsidentenwahl 2016 hatte Ortega die Opposition in dem mittelamerikanischen Land weitgehend ausgeschaltet.

  • Demonstrationen

    Mo., 23.04.2018

    Nicaraguas Präsident kassiert umstrittene Sozialreform

    Managua (dpa) - Nach gewalttätigen Protesten gegen die geplante Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge in Nicaragua hat die Regierung die Reform zurückgenommen. Er hoffe auf einen Dialog, der zu Frieden, Stabilität und Sicherheit im Land führe, sagte Präsident Daniel Ortega in einer Fernsehansprache. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten, Regierungsanhängern und Sicherheitskräften waren in den vergangenen Tagen nach Angaben von Menschenrechtsgruppen mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden. Zudem wurden zahlreiche Geschäfte zerstört und geplündert.