Sierra Leone



Alles zum Ort "Sierra Leone"


  • Gesundheit

    Mi., 13.05.2015

    Italienische Krankenschwester mit Ebola infiziert

    Rom (dpa) - Eine Krankenschwester aus Italien hat sich mit Ebola infiziert. Die Mitarbeiterin der Hilfsorganisation Emergency habe sich bei einem Einsatz in Sierra Leone angesteckt, teilte das Gesundheitsministerium in Rom mit. Die Blutproben der Frau, die vor einer Woche aus Afrika gekommen war, seien in einem Labor untersucht worden. Die Frau habe am Sonntag erste Symptome der oft tödlichen Krankheit gezeigt. Sie habe in dem westafrikanischen Land in einem Zentrum gearbeitet, in dem Ebola-Kranke behandelt werden.

  • Gesundheit

    Mo., 11.05.2015

    Experten werfen WHO bei Ebola klägliches Versagen vor

    Genf (dpa) - Die Weltgesundheitsorganisation hat bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie mit bislang fast 11 000 erfassten Toten nach Einschätzung unabhängiger Experten kläglich versagt. In einem Bericht werfen sie der in Genf ansässigen WHO vor, auf Warnungen von Hilfsorganisationen vor einer dramatischen Ausbreitung des Ebola-Virus in Westafrika viel zu spät und nicht entschlossen genug reagiert zu haben. Die UN-Sonderorganisation müsse dringend reformiert werden. Insgesamt haben sich in Guinea, Liberia und Sierra Leone rund 26 000 Menschen mit dem Virus infiziert.

  • Gesundheit

    So., 10.05.2015

    Liberia feiert das Ende der Ebola-Epidemie

    Die WHO erklärt Liberia für Ebola-frei, auch wenn es in den Nachbarländern Sierra Leone und Guinea noch immer neue Fälle gibt. In Monrovia feiern die Menschen.

    Genf/Monrovia (dpa) - Eineinhalb Jahre nach dem Ausbruch der verheerenden Ebola-Epidemie in Westafrika mit Tausenden Toten hat Liberia den Kampf gegen die Seuche offenbar gewonnen.

  • Gesundheit

    Sa., 09.05.2015

    WHO erklärt Liberia für Ebola-frei

    Ebola-Symptome sind auf einer Wand im liberianischen Monrovia aufgemalt.

    «Meilenstein» im Kampf gegen die Ebola-Seuche in Westafrika: Die WHO erklärt Liberia für Ebola-frei - als erstes der drei hauptbetroffenen Länder. In Monrovia feiern die Menschen - aber die Angst vor dem Virus bleibt.

  • Auszeichnung für Organisation Don Bosco Fambul

    Fr., 01.05.2015

    Positive Nachrichten

    Ordensbruder Lothar (Mitte), hier zu Besuch bei Peter und Luise Friemel, hat jetzt für die Arbeit seiner Organisation während der Ebola-Pandemie einen Preis erhalten.

    Gleich zwei positive Nachrichten haben jetzt Peter Friemel aus Sierra Leone erreicht. Der Lüdinghauser „erradelt“ sei vielen Jahren immer wieder Spenden für die Kinderschutzorganisation Don Bosco Fambul, die vom Salesianerbruder Lothar Wagner geleitet wird.

  • Gesundheit

    Di., 14.04.2015

    Ebola auf dem Rückzug: Schulen in Sierra Leone wieder geöffnet

    Freetown (dpa) - Als letztes der von der Ebola-Epidemie betroffenen westafrikanischen Länder hat Sierra Leone nach über acht Monaten die Schulen wieder geöffnet. Alle Schulgebäude seien von den Behörden gereinigt und desinfiziert worden, sagte Bildungsminister Minkailu Bah. Zudem würden den Schülern von der Regierung Wasserkanister, Desinfektionsmittel und Thermometer zur Verfügung gestellt, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Insgesamt sind bisher weltweit fast 10 600 Menschen an dem Virus gestorben. 25 500 haben sich seit dem Krankheitsausbruch Ende 2013 mit Ebola infiziert.

  • Ochtruper im Ebola-Gebiet im Einsatz

    Mo., 13.04.2015

    Der Tod ist ein ständiger Gast

    Vier Wochen war Maximilian Lücker in einem Ebola-Camp in Sierra Leone im Einsatz. Im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet der 22-jährige Ochtruper, der als Rettungssanitäter für die Stadt Ahaus arbeitet, von seinen Erfahrungen. „Es gibt im Leben Wichtigeres als Sicherheit und gut ausgebaute Straßen“, so sein Fazit.

  • Gesundheit

    Mo., 06.04.2015

    Bundesregierung plant Sonderhilfsprogramm gegen Ebola

    Ebola hat in der Regel eine Inkubationszeit von bis zu 21 Tagen. Die doppelte Zeitspanne muss ohne Neuerkrankungen vergehen, bevor die WHO ein Land für ebolafrei erklärt.

    Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist zwar unter Kontrolle, aber immer noch infizieren sich Menschen - selbst in Regionen, in denen monatelang Ruhe war. Deutschland will jetzt verstärkt helfen.

  • Gesundheit

    Fr., 27.03.2015

    Britische Ebola-Patientin geheilt

    London (dpa) - Eine Britin, die sich bei einem Hilfseinsatz in Sierra Leone mit Ebola infiziert hat, ist wieder gesund. Die 25 Jahre alte Reservistin dankte Ärzten und Pflegern des Londoner Krankenhauses, in dem bereits zwei Briten vor ihr von Ebola geheilt worden waren. Anna Cross war erst im vergangenen Monat in Sierra Leone angekommen und vor gut zwei Wochen zurück nach Großbritannien geflogen worden. Nach Angaben des Krankenhauses war sie weltweit die erste Patientin, die mit dem experimentellen Medikament MIL 77 behandelt worden ist. Ob es dieses Medikament war, das gegen die Viruserkrankung geholfen hat, ist aber nicht sicher.

  • Gesundheit

    Sa., 21.03.2015

    Neuer Ebola-Fall im westafrikanischen Liberia

    Monrovia (dpa) - Im westafrikanischen Liberia ist nach 20 Tagen wieder ein Mensch an Ebola erkrankt. Das berichtete der britische Sender BBC mit Bezug auf das Einsatzteam des Landes. Wo sich die Frau angesteckt haben könnte, sei unklar. Laut Weltgesundheitsorganisation gilt ein Land als frei von Ebola, wenn 42 Tage lang kein neuer Fall auftritt. In Liberia sind mehr als 4000 Menschen an der Krankheit gestorben. Insgesamt kamen nach WHO-Angaben in Guinea, Sierra Leone und Liberia mehr als 10 000 Ebola-Patienten ums Leben.