MAD



Alles zur Organisation "MAD"


  • Verteidigung

    Mi., 20.03.2019

    MAD-Offizier muss sich wegen Geheimnisverrats verantworten

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.

    Köln (dpa) - Ein wegen Verletzung von Dienstgeheimnissen angeklagter Offizier des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) muss sich von heute an vor dem Amtsgericht in Köln verantworten. Der Oberstleutnant ist beschuldigt, in einem vom Generalbundesanwalt geführten Ermittlungsverfahren Informationen über geplante Durchsuchungen bei Soldaten der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) weitergegeben zu haben. Der Angeklagte hatte den Vorwurf in einer Vernehmung bestritten. In dem Verfahren seien zunächst drei Termine anberaumt, teilte das Amtsgericht mit.

  • Jährlich etwa 50 Personen

    So., 17.03.2019

    MAD: Fehlende Verfassungstreue von Soldaten zentral melden

    Laut MAD gibt es in der Bundeswehr jährlich etwa 50 Personen, über die «vorhaltbare Erkenntnisse» über fehlende Verfassungstreue existieren.

    Köln/Berlin (dpa) - Der Militärische Abschirmdienst (MAD) will bei der Überprüfung verdächtiger Bundeswehrangehöriger künftig auch weniger schwerwiegende Fälle direkt an das Personalamt melden.

  • Marinesoldat aus Niedersachsen

    Fr., 15.03.2019

    Bundeswehr stuft ersten «Reichsbürger» als Extremisten ein

    Sogenannte Reichsbürger/Selbstverwalter erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat an.

    Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik nicht als Staat an. Die Behörden erhöhen den Druck auf Anhänger der Szene und ziehen zudem Waffen ein. Auch die Bundeswehr zieht Konsequenzen.

  • Bericht

    Sa., 09.03.2019

    Mehr rechte Soldaten enttarnt als bisher bekannt

    Aktuell gibt es 450 bestätigte Fälle wegen eines Verdachts auf Rechtsextremismus in der Bundeswehr.

    Berlin (dpa) - Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat nach einem «Spiegel»-Bericht in den vergangenen Jahren mehr rechte Soldaten enttarnt als bisher öffentlich bekannt.

  • Verteidigung

    Sa., 09.03.2019

    «Spiegel»: Mehr rechte Soldaten enttarnt als bisher bekannt

    Berlin (dpa) - Der Militärische Abschirmdienst hat nach einem «Spiegel»-Bericht in den vergangenen Jahren mehr rechte Soldaten enttarnt als bisher öffentlich bekannt. In einer vertraulichen Sitzung des Bundestags-Innenausschusses habe ein MAD-Abteilungsleiter eingeräumt, der Geheimdienst habe «nach außen» und gegenüber dem Bundestag nur die Zahl der eindeutig «erkannten Rechtsextremisten» kommuniziert. Als Rechtsextremisten waren im vergangenen Jahr vier Soldaten eingestuft worden - drei weitere als Islamisten. Seit 2013 seien jährlich etwa zehn weitere «Verdachtspersonen mit extremistischer Einstellung» enttarnt worden.

  • Statistik des MAD

    Fr., 08.02.2019

    Sieben Extremisten im Jahr 2018 in der Bundeswehr enttarnt

    2018 wurden bei der Bundeswehr sieben Extremisten enttarnt.

    Wer im Notfall für den Staat zur Waffe greift, sollte hinter dem Grundgesetz stehen. Doch immer mal wieder fallen auch Soldaten als mit radikaler Gesinnung auf.

  • Verteidigung

    Di., 08.01.2019

    MAD-Mann kommt wegen Geheimnisverrats vor Gericht

    Köln (dpa) - Ein Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) muss sich ab 20. März vor dem Amtsgericht Köln wegen Geheimnisverrats im Fall des rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A. verantworten. Dem 42 Jahre alten Offizier werde vorgeworfen, Verdächtige aus dem Dunstkreis von Franco A. vor bevorstehenden Durchsuchungen des Generalbundesanwalts gewarnt zu haben, teilte das Amtsgericht Köln am Dienstag mit. Der MAD hat seinen Sitz in Köln.

  • Verteidigung

    Fr., 09.11.2018

    Fall Franco A.: Oberstleutnant angeklagt

    Das Landgericht und Amtsgericht in Köln.

    Berlin/Köln (dpa) - Ein Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) ist wegen Geheimnisverrats im Fall des rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A. angeklagt. Das Verfahren werde vor dem Amtsgericht Köln geführt, wie Gerichtssprecher Wolfgang Schorn am Freitag erklärte. Zuerst hat das Magazin «Focus» über die Anklage berichtet.

  • Sicherheitsüberprüfungen

    Di., 16.10.2018

    Bundeswehr hat seit 2008 fast 200 Rechtsextreme entlassen

    Soldaten der Bundeswehr beim Appell. Als Konsequenz aus rechtsextremistischen Vorfällen hat das Verteidigungsministerium den Militärischen Abschirmdienst beauftragt, jeden Bewerber zu durchleuchten.

    Berlin (dpa) - Die Bundeswehr hat in den vergangenen zehn Jahren knapp 200 Rechtsextremisten entlarvt und fast alle entlassen. Bei fünf Rechtsextremisten steht die Entlassung noch aus, weil gerade gerichtliche oder truppendienstliche Verfahren gegen sie laufen.

  • Mehr als 400 Verdachtsfälle

    Do., 12.04.2018

    Rechtsextremismus in der Bundeswehr

    «Anstatt die Augen davor zu verschließen, muss die Bundesregierung endlich Maßnahmen ergreifen, die den braunen Sumpf in der Truppe austrocknen», verlangte Ulla Jelpke, die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion.

    Berlin (dpa) - Der Militärische Abschirmdienst (MAD) ermittelt nach Auskunft der Bundesregierung aktuell in 431 rechtsextremen Verdachtsfällen bei der Bundeswehr.