Mitteldeutsche Zeitung



Alles zur Organisation "Mitteldeutsche Zeitung"


  • Verteidigung

    Mo., 23.10.2017

    Zeitung: 200 rechtsextreme Bundeswehrsoldaten seit 2008

    Berlin (dpa) - Der Militärische Abschirmdienst hat seit 2008 rund 200 Bundeswehrsoldaten als rechtsextrem eingestuft. Die Zahl geht nach einem Bericht der «Mitteldeutschen Zeitung» aus einer Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor. Deren Sprecherin Irene Mihalic, sprach in der Zeitung von einer bedenklichen Größenordnung. «Wenn der Präsident des MAD noch in der Anhörung von zirka acht festgestellten Nazis pro Jahr spricht, zeigt sich jedoch noch eine hohe analytische Unsicherheit bei dem Thema», sagte sie. Der MAD sieht dort keinen grundsätzlichen Anstieg von rechtsextremen Tendenzenr.

  • Kommentare

    Mo., 02.10.2017

    Pressestimmen zum Katalonien-Referendum

    Ein Mann liest in Barcelona in einer Tageszeitung die Berichterstattung über das Referendum.

    Die Katalanen wollten ihre Stimme abgegeben - und die Welt wurde Zeuge von Polizeigewalt, wie sie in Europa wohl kaum einer erwartet hätte. Internationale Kommentatoren fordern Dialog - und machen Madrid schwere Vorwürfe.

  • Extremismus

    Sa., 23.09.2017

    Behörden haben 12 900 Reichsbürger erfasst

    Berlin (dpa) - Die Sicherheitsbehörden schätzen die Zahl der Reichsbürger hierzulande auf etwa 12 900. Von diesen haben rund 700 einen Waffenschein, wie die «Mitteldeutsche Zeitung» unter Berufung auf eine Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion berichtet. Die Bewegung erkennt die Bundesrepublik nicht an, spricht Behörden und Gerichten die Legitimität ab und behauptet, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Inzwischen wird sie vom Verfassungsschutz beobachtet, weil ihr auch Rechtsextremisten angehören.

  • Wahlen

    Do., 31.08.2017

    Schwesig beklagt neues Ausmaß an Rassismus im Wahlkampf

    Berlin (dpa) - Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, hat ein neues Ausmaß rassistischer Beleidigungen im Bundestagswahlkampf kritisiert. Als Beispiele nannte die SPD-Politikerin in der «Mitteldeutschen Zeitung» die Attacken gegen die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz und den afrikanisch-stämmigen SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby, aber auch die Störung von Wahlkampfveranstaltungen durch Flüchtlingsgegner etwa bei Auftritten von Kanzlerin Angela Merkel. Die Angriffe seien «widerwärtig», sagte Schwesig, kämen aber nicht nur aus dem NPD-Umfeld: «Es gibt auch in der AfD Rassisten und Extremisten.»

  • Extremismus

    Do., 13.07.2017

    Maas will Fälle entzogener Akkreditierungen bei G20 klären

    Berlin (dpa) - Justizminister Heiko Maas fordert eine Aufklärung in der Affäre um entzogene Presse-Akkreditierungen beim G20-Gipfel in Hamburg. Die Pressefreiheit sei ein sehr hohes Gut, sagte er der «Mitteldeutschen Zeitung». Deswegen müssten die Vorwürfe jetzt aufgeklärt werden. 32 Journalisten, die zugelassen waren, hatten ihre Akkreditierung wieder verloren. Da mehrere Betroffene Schwierigkeiten mit Ankara hatten, äußerten Medien und Opposition den Verdacht, dass unter anderem türkische Interessen dahinter stehen könnten.

  • International

    Mi., 28.06.2017

    Bericht: Bundespolizei darf bei G20-Gipfel Drohnen einsetzen

    Berlin (dpa) - Die Bundespolizei bekommt für den G20-Gipfel in Hamburg eine Sondergenehmigung zum Einsatz von Drohnen. Dies geschehe auf Drängen von Innenpolitikern aus Union und SPD, berichtet die «Mitteldeutsche Zeitung». «Drohnen sind einfacher einzusetzen als Hubschrauber», sagte CDU-Innenexperte Armin Schuster dem Blatt. Laut dem Zeitungsbericht bekommen Leibwächter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, die bei dessen Washington-Besuch in Schlägereien verwickelt waren, zudem keine Visa für den Gipfel.

  • Extremismus

    Mi., 07.06.2017

    Thüringer Verfassungsschutz-Chef: Notfalls auch Kinder beobachten

    Halle (dpa) - Der Vorstoß von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, im islamistischen Umfeld auch Kinder vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, stößt bei der Thüringer Behörde auf Zustimmung. Mit großer Sorge stelle man fest, dass es in allen Extremismusbereichen, besonders aber beim Islamismus, keine Altersgrenze mehr gebe. Das sagte Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer sagte der «Mitteldeutschen Zeitung». Auch vor strafunmündigen Kindern werde nicht haltgemacht. Sofern konkrete Hinweise im Einzelfall vorlägen, müssten die Sicherheitsbehörden die Möglichkeit zur Beobachtung haben.

  • Justiz

    Mo., 15.05.2017

    Zeitung: Rechtsextremist Horst Mahler will Asyl in Ungarn

    Berlin (dpa) - Der wegen Leugnung des Holocausts zu zehn Jahren Haft verurteilte Rechtsextremist Horst Mahler hat Ungarn um politisches Asyl gebeten. Das geht einem Bericht der «Mitteldeutschen Zeitung» zufolge aus einer Erklärung Mahlers hervor. Der 81-Jährige hatte sich einem erneuten Gefängnisaufenthalt in der Stadt Brandenburg/Havel entzogen. Mahler hatte seit 2009 die Gefängnisstrafe wegen Volksverhetzung und Leugnung des Holocausts verbüßt. Zwischendurch hatte er wegen einer schweren Erkrankung Haftverschonung erhalten.

  • Als Asylbewerber getarnt

    Do., 27.04.2017

    Soldat soll Anschlag aus Fremdenhass geplant haben

    Ein Bundeswehrsoldat soll einen Anschlag geplant haben.

    Selbst erfahrene Ermittler und Wissenschaftler finden den Fall extrem merkwürdig: Ein Oberleutnant der Bundeswehr soll Asyl beantragt haben - getarnt als Flüchtling aus Syrien. Vermutlich plante er einen Anschlag - aus Fremdenhass.

  • Großdemos erwartet

    Fr., 21.04.2017

    Machtkampf in der AfD vor Parteitag in Köln

    Das Programm der AfD für die Bundestagswahl 2017.

    Draußen Zehntausende Demonstranten, drinnen eine zerstrittene Parteispitze: Der AfD-Bundesparteitag am Wochenende in Köln steht in jeder Hinsicht unter besonderen Vorzeichen.