UNHCR



Alles zur Organisation "UNHCR"


  • Hintergrund

    Mi., 19.06.2019

    Der UN-Flüchtlingsbericht 2018 in Zahlen und Fakten

    Frauen und Kinder aus Venezuela überqueren die Grenze zu Brasilien.

    Genf (dpa) - Mehr als 70 Millionen Menschen waren 2018 vor Gewalt, Konflikten und Verfolgung auf der Flucht. Unter dem Begriff «Durch Gewalt Vertriebene» listet das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) drei Kategorien auf:

  • International

    Mi., 19.06.2019

    UNHCR: Neue Rekordzahl von Flüchtlingen und Vertriebenen

    Genf (dpa) - Noch nie in der fast 70-jährigen Geschichte des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR hat es weltweit so viele Flüchtlinge und Vertriebene gegeben wie im vergangenen Jahr: Ende Dezember lebten 70,8 Millionen Menschen fern ihrer Heimat, die vor Gewalt, Konflikten, Verfolgung oder Menschenrechtsverletzungen geflohen waren. Mehr als die Hälfte von ihnen war im eigenen Land vertrieben, wie die Organisation in Genf beichtete. Fast 30 Millionen waren über Grenzen geflohen.

  • Konflikte

    So., 09.06.2019

    UNHCR: Abschiebungen nach Afghanistan nur im Ausnahmefall

    Berlin (dpa) - Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen hat sich wegen der Gefahrenlage in Afghanistan gegen Abschiebungen in großem Stil in das Kriegsland ausgesprochen. «Die Sicherheitslage in dem Land lässt Rückführungen nur im Ausnahmefall zu. Und die Situation hat sich in den letzten Monaten weiter verschlechtert», sagte der UNHCR-Vertreter in Deutschland, Dominik Bartsch. Neben den Taliban verüben Islamisten der Terrorgruppe Islamischer Staat Anschläge.

  • Migration

    Do., 30.05.2019

    Migranten aus Libyen erreichen Lampedusa mit Holzboot

    Rom (dpa) - Mehrere Dutzend Migranten sind auf Lampedusa an Land gegangen. Am Abend habe ein zehn Meter langes Holzboot auf der italienischen Insel angelegt, twitterte das Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR. Die 26 Männer und 20 Frauen an Bord hätten am Montag in Libyen abgelegt und seien sehr angestrengt und durchgefroren gewesen. 20 weitere Migranten, die ebenfalls am Abend auf Lampedusa ankamen, sind demnach vor vier Tagen in Libyen losgefahren und auf hoher See von einem Fischerboot entdeckt worden.

  • Migration

    So., 19.05.2019

    Flüchtlingshilfswerk: Migranten nicht zurück nach Libyen

    Berlin (dpa) - Aus dem Mittelmeer gerettete Migranten dürfen nach Ansicht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR «auf keinen Fall» zurück in das umkämpfte Libyen gebracht werden. «Menschen, die von der libyschen Küstenwache im Mittelmeer gerettet werden, sollten auf keinen Fall wieder in die Haftlager in Libyen zurückgebracht werden», sagte der Leiter des UNHCR in Deutschland, Dominik Bartsch, der «Welt am Sonntag». Es müsse jede politische Einflussmöglichkeit genutzt werden, um das Leid in den Lagern zu beenden. Er rief die EU-Länder auch auf, private Retter auf dem Mittelmeer nicht länger zu kriminalisieren.

  • Debatte über Aufnahmeprogramm

    Fr., 17.05.2019

    Seehofer-Flüchtlinge nach Münster

    Die UN möchte Flüchtlinge aus bestehenden Lagern holen. 10.200 sollen nach Europa kommen, 500 davon nach Deutschland.

    Wie können es Münsters Grüne schaffen, zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen, ohne einen Konflikt mit dem Bündnispartner CDU zu riskieren oder gar den Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in Rage zu bringen? Die Grünen Otto Reiners, Christoph Kattentidt und Anna Blundell präsentierten der Presse am Freitag einen schwarz-grünen Antrag, der genau dieses Kunststück vollbringt.

  • Migration

    Do., 28.02.2019

    UNHCR-Vertreter: Mehr Flexibilität beim Familiennachzug

    Berlin (dpa) - Der UNHCR macht sich für mehr Flexibilität beim Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge stark. «Die anfänglichen Verzögerungen bei den Verfahren dürfen nicht weiter zulasten der Betroffenen gehen», sagte der Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks in Deutschland, Dominik Bartsch. Deshalb müssten ungenutzte Plätze aus dem Kontingent des vergangenen Jahres auf 2019 übertragen werden. Seit August dürfen auch subsidiär Schutzberechtigte wieder Angehörige zu sich nach Deutschland holen. Dafür hat sich die große Koalition aber eine monatliche Obergrenze von tausend Personen gesetzt.

  • UNHCR-Botschafterin

    Mi., 06.02.2019

    Angelina Jolie: Not der Rohingya «beschämend»

    Die Hollywood-Schauspielerin Angelina Jolie spricht bei einer Pressekonferenz im Flüchtlingslager Kutupalong.

    Nach dem Besuch des größten Flüchtlingslagers der Welt zeigt sich die Hollywood-Schauspieler geschockt von den dortigen Umständen. «Das Tragischste an dieser Situation ist es, dass wir nicht behaupten können, nicht gewarnt gewesen zu sein», sagte sie.

  • UNHCR-Botschafterin

    Di., 05.02.2019

    Angelina Jolie: Not der Rohingya «beschämend»

    Angelina Jolie setzt sich für die Rohingya-Flüchtlinge ein.

    Nach dem Besuch des größten Flüchtlingslagers der Welt zeigt sich die Hollywood-Schauspieler geschockt von den dortigen Umständen. «Das Tragischste an dieser Situation ist es, dass wir nicht behaupten können, nicht gewarnt gewesen zu sein», sagte sie.

  • Flüchtlingshilfswerk UNHCR

    Mi., 30.01.2019

    Todesrate bei Flucht aus Libyen fast verdreifacht

    Flüchtlingshilfswerk UNHCR: Todesrate bei Flucht aus Libyen fast verdreifacht

    2018 kamen zwar deutlich weniger Flüchtlinge nach Europa. Aber durch das Vertreiben vieler Rettungsschiffe aus dem Mittelmeer ist die Todesrate in die Höhe geschnellt. Die EU könne die Tragödie beenden, sagt das UNHCR.