Alan Kurdi



Alles zur Person "Alan Kurdi"


  • Migration

    Fr., 02.08.2019

    Mittelmeer: Zwei Schiffe mit Migranten blockiert

    Rom (dpa) - Gleich zwei blockierte Rettungsschiffe mit insgesamt mehr als 160 Migranten an Bord erhöhen den Druck auf Malta und Italien, die Menschen anlegen zu lassen. Die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms ist mit 123 Migranten auf dem Mittelmeer unterwegs - eine Frau sei im neunten Monat schwanger und habe Wehen, twitterte NGO-Chef Oscar Camps. Die «Alan Kurdi» der deutschen Organisation Sea-Eye wartete noch immer mit 40 Migranten vor der italienische Insel Lampedusa und durfte nicht anlegen.

  • Migration

    Do., 01.08.2019

    Weitere Hilfsorganisation rettet Migranten vor Libyen

    Rom (dpa) - Eine weitere Hilfsorganisation hat vor der libyschen Küste Migranten aufgenommen. Ihr Schiff habe 55 Menschen an Bord, twitterte die spanische Organisation Proactiva Open Arms. Es sei nun ein sicherer Hafen nötig. An Bord seien auch Zwillinge im Alter von neun Monaten. Im Moment wartet schon die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye mit ihrem Schiff «Alan Kurdi» und 40 Migranten vor Italien auf eine Erlaubnis zum Anlegen. Innenminister Matteo Salvini lässt das aber nicht zu. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Auch Open Arms ist die Einfahrt in italienische Hoheitsgewässer untersagt worden.

  • Migration

    Do., 01.08.2019

    Migrationsfrage: Salvini wirft Deutschland «Erpressung» vor

    Rom (dpa) - Italiens Innenminister Matteo Salvini hat Deutschland «Erpressung» bei der Verteilung von Migranten von Rettungsschiffen vorgeworfen. «Von der deutschen Regierung sind miserable Signale gekommen», sagte Salvini dem Sender Sky TG24. Berlin habe Italien vorgeschlagen, dass Deutschland 30 Migranten von dem italienischen Küstenwachenschiff «Gregoretti» übernehme, wenn im Gegenzug die 40 Migranten auf dem deutschen Rettungsschiff «Alan Kurdi» in Italien aussteigen dürften. Die «Alan Kurdi» der Organisation befindet sich derzeit südlich der italienischen Insel Lampedusa.

  • Migration

    Do., 01.08.2019

    Sea-Eye-Rettungsschiff wartet vor Italien

    Rom (dpa) - Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye will sich mit ihrem Rettungsschiff «Alan Kurdi» an das Einfahrtsverbot der italienschen Regierung halten. Derzeit befindet sich das Schiff mit 40 Migranten an Bord südlich der Insel Lampedusa. «Es ist nicht unsere Aufgabe, uns mit der italienischen Regierung anzulegen», sagte der Sprecher der Regensburger Organisation, Gorden Isler. Salvini hatte am Vorabend ein Verbot unterzeichnet, wonach das Schiff nicht nach Italien fahren darf.

  • Migration

    Mi., 31.07.2019

    Sea-Eye nimmt mit geretteten Migranten Kurs auf Lampedusa

    Rom (dpa) - Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye fährt nach der Rettung von 40 Migranten vor Libyen in Richtung der italienischen Insel Lampedusa. Das sei der nächstgelegene sichere Hafen und dementsprechend werde Kurs auf ihn genommen, hieß es. Ein Sea-Eye-Sprecher machte aber klar, dass die «Alan Kurdi» nicht «ohne triftigen Grund» unerlaubt in die italienischen Territorialgewässer fahren werde. Zuvor hatte Italiens Innenminister Matteo Salvini erklärt, für das deutsche Schiff ein Verbot zur Einfahrt in die Gewässer des Landes erlassen zu haben.

  • Migration

    Mi., 31.07.2019

    Dutzende Bootsflüchtlinge verteilt: Nächstes Gezerre in Sicht

    Rom (dpa) - Das zähe Ringen der europäischen Staaten um gerettete Migranten im Mittelmeer geht in eine neue Runde. Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye nahm 40 Migranten im Mittelmeer vor Libyen an Bord des Schiffs «Alan Kurdi». Ihnen dürfte eine neue Hängepartie bevorstehen. Mehr als 110 Migranten, die tagelang an Bord eines Schiffs der italienischen Küstenwache ausharrten, können derweil an Land gehen und sollen auf sechs EU-Staaten verteilt werden. Den privaten Seenotrettern warf Italiens Innenminister Matteo Salvini eine «fortlaufende Provokation» vor.

  • Italiens Innenminister

    Fr., 26.07.2019

    Salvini unerbittlich gegen Seenotretter

    Italiens Innenminister Matteo Salvini.

    Von Libyen aus versuchen Migranten immer wieder, nach Europa zu kommen. Doch die Route über das Mittelmeer endet für viele tödlich. Italien droht Seenotrettern trotzdem mit drastischen Geldstrafen.

  • Finanzspende

    Mi., 17.07.2019

    Revolverheld greifen Seenotrettern unter die Arme

    Die Band Revolverheld: Kristoffer Hünecke (l-r), Jakob Sinn, Johannes Strate und Niels Kristian Hansen.

    Konkrete Zahlen wurden nicht bekannt, doch die Hilfsorganisation Sea-Eye bestätigte, dass die Musiker einen fünfstelligen Betrag für die nächste Rettungsmission im Mittelmeer bereitstellen wollen.

  • Theatergruppe „explosiv“

    So., 14.07.2019

    Im Wartezimmer der Hoffnungen

    Ein beklemmendes Bild formen die fünf Darsteller zum Klang des Meeresrauschens.

    Romantische Urlaubsstimmung ruft das Meeresrauschen, das im Foyer des Stadthauses 1 in der Klemensstraße erklingt, nicht hervor. Denn schon der Anblick fünf regungslos auf dem gefliesten Boden liegender Körper beschwört ganz andere Bilder herauf. Etwa das des ertrunkenen, syrischen Jungen Alan Kurdi, stellvertretend für die alltägliche Tragödie der Flucht über das Mittelmeer.

  • Migration

    Sa., 13.07.2019

    Sea-Eye will Ende Juli wieder auf Rettungsmission gehen

    Rom (dpa) - Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye will Ende Juli wieder eine Rettungsmission im Mittelmeer fahren. Das Schiff «Alan Kurdi» sei nun in Mallorca eingelaufen, um sich für die nächste Fahrt vorzubereiten, twitterte die Regensburger Organisation. Zwischen dem 22. und dem 24. Juli wolle die Crew wieder auslaufen, heißt es. Die «Alan Kurdi» hatte zuletzt mehr als 60 Migranten vor Libyen gerettet. Malta hatte sich bereit erklärt, dass die Menschen an Land dürfen - sie sollten auf andere EU-Länder verteilt werden.