Eugen Brysch



Alles zur Person "Eugen Brysch"


  • Kriminalität

    So., 30.10.2016

    Patientenschützer: Häufiges Vorbeigehen an Hilfebedürftigen

    Der Vorsitzende der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch.

    Essen (dpa) - Das Vorbeigehen an einem zusammengebrochenen alten Mann, der im Vorraum einer Essener Bankfiliale lag und erst später Hilfe bekam, ist nach Einschätzung der Deutschen Stiftung Patientenschutz kein Einzelfall. «Nächstenliebe scheint uns fremd geworden zu sein - genau 500 Jahre, nachdem Luther das Wort in die deutsche Sprache gebracht hat», erklärte der Vorstand der Stiftung, Eugen Brysch, am Sonntag. Um die «Hilflosigkeit im Nächsten» zu erkennen, brauche es keine Profis. «Das darf nicht die Alleinzuständigkeit von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst oder Hospizbewegung sein», betonte er.

  • Wenn Angehörige Hilfe brauchen

    Di., 25.10.2016

    70 000 Beschäftigte nehmen Pflege-Auszeit

    Seit Anfang 2015 ließen sich mindestens 68 288 Beschäftigte freistellen, um einen Angehörigen pflegen zu können. Diese Zahl nennt das Bundesfamilienministerium.

    Wer neben seinem Job einen Angehörigen pflegt, soll entlastet werden. Deshalb kann man eine berufliche Pause einlegen - eine Möglichkeit, die schon Zehntausende genutzt haben. Viel zu wenig, finden Kritiker.

  • Gesundheit

    Fr., 14.10.2016

    Patientenschützer: Mehr Rechte für Ehegatten problematisch

    Dortmund/Düsseldorf (dpa) - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnt vor einem Gesetzentwurf der Länder, der mehr Rechte für pflegende Ehegatten zum Ziel hat. Der Entwurf habe zahlreiche Schwächen und Unklarheiten, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch in Dortmund. Er schränke das Selbstbestimmungsrecht von Verheirateten stark ein und ziele auf Einsparungen der Länder ab. Der Bundesrat wollte am Freitag über den Entwurf abstimmen.

  • Verbraucher

    Sa., 01.10.2016

    Patientenschützer: Alte bekommen zu viele Medikamente

    Berlin (dpa) - Jeder vierte über 65-Jährige in Deutschland schluckt nach Angaben der Deutschen Stiftung Patientenschutz zu viele Medikamente. «Und das Risiko verdoppelt sich mit der Pflegebedürftigkeit. Bei den 764 000 Pflegeheimbewohnern gehört der schädliche Medikamentencocktail zum Alltag», sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Von heute an hat jeder gesetzlich versicherte Patient, der drei oder mehr Arzneimittel einnehmen muss, Anspruch auf einen Medikationsplan durch einen Arzt oder Apotheker.

  • Vorwurf gegen Gesetzgeber

    So., 25.09.2016

    Stiftung: Bürger bei Patientenverfügung allein gelassen

    Die Stiftung Patientenschutz vermutet, dass die Inhalte des Patientenverfügungsgesetzes bei den geschätzt 23 Millionen Menschen, die eine Patientenverfügung verfasst haben, weitgehend unbekannt sind.

    Berlin (dpa) - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat dem Gesetzgeber vorgeworfen, den Bürger bei der Erstellung von Patientenverfügungen allein zu lassen.

  • Gesundheit

    Mi., 10.08.2016

    Kassen wollen Patienten bei Hilfsmitteln besser beraten

    Patienten sollen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln besser über die Angebote der Hersteller informiert werden.

    Viele Menschen in Deutschland sind nach einem Umfall oder einem Schlaganfall auf Gehhilfen oder auf Krankengymnastik angewiesen. Diese Hilfen sind nicht immer auf dem aktuellen Stand. Das will Gesundheitsminister Gröhe ändern.

  • Gesundheit

    So., 31.07.2016

    Patientenschützer fordern mehr Kontrollen ambulanter Pflege

    Pflegedienste versuchen offenbar Kontrollen zu umgehen, indem sie dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung den Zugang zur Wohnung des Pflegebedürftigen versperren. Patientenschützer fordern schärfere Kontrollen der ambulanten Pflege.

    Häusliche Krankenpflege ist ein großer Markt. Eine Kontrolle ist schwierig. Das zieht Betrüger an. Gesundheitsminister Gröhe will das ändern - nicht entschieden genug, meinen Patientenschützer.

  • Gesundheit

    So., 31.07.2016

    Patientenschützer verlangen schärfere Kontrollen ambulanter Pflege

    Berlin (dpa) - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz verlangt Nachbesserungen am Entwurf eines Anti-Betrugsgesetzes für die ambulante Pflege. Notwendig sei eine einheitliche Patientennummer für Kranken- und Pflegekasse, um so Auffälligkeiten bei der Abrechnung schneller erkennen zu können, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Zudem sei eine verpflichtende elektronische Abrechnung durch die Pflegedienste nötig. Ambulante Pflegedienste versuchen offenbar, Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung zu umgehen.

  • Gesundheit

    So., 17.04.2016

    BKA: Milliardenschwerer Pflege-Betrug

    Eine junge Frau hält in einem Pflegeheim die Hand einer Seniorin.

    Sozialbetrug ist nicht neu, die jetzt bekannt gewordene Dimension schon: organisierte kriminelle Strukturen russischer Dienste im Pflegebereich. Was tut die Politik?

  • Gesundheit

    Sa., 16.04.2016

    Patientenschützer verlangen schärfere Kontrollen in der Pflege

    Berlin (dpa) - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat angesichts von Berichten über Betrug in der Pflege schärfere Kontrollen von Wohngemeinschaften und Pflegeheimen gefordert. Bund und Länder müssten alarmiert sein, wenn sich die organisierte Kriminalität in der Pflege ausbreite, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch. Regelmäßige unangekündigte Kontrollen in den Wohngruppen fänden kaum statt. Die meisten Länder hätten die Aufsicht auf ein Minimum zurückgefahren. Brysch verlangt, Schwerpunktstaatsanwaltschaften in den Bundesländern einzurichten.