Monika Gerharz



Alles zur Person "Monika Gerharz"


  • Interview

    So., 16.11.2014

    „Sterben ist nicht nur schrecklich“

    Gute Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe: Gabi Bernhard-Hunold (links) und Ida Gerdemann vom Ambulanten Hospizdienst der Malteser sehen die Sinnhaftigkeit, die auch in einem schweren Sterben verborgen ist.

    Am Donnerstag wurde im Bundestag in einer leidenschaftlichen Debatte über künftige Regelungen zur Sterbebegleitung und Sterbehilfe beraten. Im nächsten Jahr soll es dazu eine gesetzliche Regelung geben – unter anderem dazu, ob es Ärzten oder Angehörigen erlaubt werden soll, einem Todkranken beim Freitod zu helfen. WN-Redakteurin Monika Gerharz sprach mit Gabi Bernhard-Hunold und Ida Gerdemann vom Malteser-Hospizdienst über das Thema.

  • Der Juso-Vorsitzende und der Junge-Union-Chef im WN-Gespräch

    Sa., 25.10.2014

    „Manche halten die Jusos für eine Kampfsportart“

    Grevens politischer Nachwuchs: Matthias Greulich (links) ist Vorsitzender der Jungen Union, Fabian Niestert Vorsitzender der Grevener Jusos.

    Fabian Niestert, kaufmännischer Auszubildender, ist Vorsitzender der Jusos, Matthias Greulich, Jurastudent, ist seit kurzem Chef der Jungen Union Greven. Was reizt die beiden jungen Männer am Politikgeschäft? Was sind ihre Ziele? Was verbindet sie – und wo sind sie ganz verschiedener Meinung? Darüber sprachen sie mit WN-Redakteurin Monika Gerharz.

  • Kommentar

    Mi., 22.10.2014

    Jetzt ist der Rat am Zug

    Alle Beteiligten sind guten Willens, daran gibt es keinen Zweifel. Aber dass in Greven niemand so recht weiß, was mit den 37 Flüchtlingskinder, die in diesem Jahr gekommen sind, los ist, geht gar nicht. Es muss jemanden geben, der im Blick hat, ob alle gut beschult sind, ob sie weitere Unterstützung brauchen, jemand, der bei Bedarf Ehrenamtliche mit ins Boot holt. Das kann eigentlich nur das Sozialamt leisten. Das wiederum braucht mehr Personal. Dafür muss jetzt der Rat sorgen.  Monika Gerharz

  • Flüchtlingshilfe Greven

    Sa., 06.09.2014

    „Man kann doch nicht wegsehen“

    Lassen sich von den Schreckensbildern aus den Kriegsgebieten nicht lähmen: Heinz Kues (links) und Dr. Bernhard Hülsken haben die „Flüchtlingshilfe Greven“ ins Leben gerufen.

    „Man kann doch nicht wegsehen, wenn Tausende im Mittelmeer ertrinken“: Heinz Kues und Dr. Bernhard Hülsken haben sich von den Bildern des Schreckens nicht lähmen lassen, sondern sie haben die „Flüchtlingshilfe Greven“ gegründet. Die WN sprachen mit ihnen über ihre Gründe und ihre Ziele-

  • Polit-Talk in der WN-Redaktion: Spitzenkandidaten sagen kurz vor der Wahl, wofür sie stehen

    Mi., 21.05.2014

    Munterer Wahlkampf-Talk

    Felix Wannigmann, SPD: „Falke kann den Umkleide-Neubau nicht stemmen.“

    Wenige Tage vor der Wahl holten die WN die Spitzenkandidaten der Kommunalwahl n einen Tisch, wo sich ein munterer Polit-Talk entwickelte.

  • Konrad Dömer im Interview

    So., 20.04.2014

    „Jugendamtsleiter zu sein ist meistens eine Lust“

    Bunt und mitten in der Stadt: Konrad Dömer hat Jugendarbeit und Jugendhilfe mit der Verlegung des Geschwister-Scholl-Jugendheims von den Emsauen in die Karderie nicht nur räumlich mitten in die Stadt geholt.

    Seit mehr als 25 Jahren ist Konrad Dömer Chef des Grevener Jugendamtes. Aus dem „Fürsorgeamt“ mit acht Mitarbeitern hat er einen modernen Dienstleister für Familien und junge Leute mit 24 Kollegen gemacht. Im Sommer nun will Dömer mit 63 Jahren in den Ruhestand gehen. Über Höhepunkte seines Berufslebens, aber auch darüber, was zu tun bleibt, sprach WN-Redakteurin Monika Gerharz mit dem scheidenden Amtsleiter.

  • Flüchtlingsunterbringung im Sozialausschuss : „Bestellen Sie Container!“

    Fr., 14.03.2014

    Kümmerer sind nötig

    Was jetzt versäumt wird, repariert man niemals mehr: Dieser Satz gilt ganz bestimmt für die Situation, auf die Greven sich einstellen muss. 100 Flüchtlinge erwartet die Stadt, und wenn sich die Lage auf der Krim verschärfen sollte, können es schnell mehr werden – eine ungeheuere Herausforderung. Vernünftige Unterbringung, ein Minimum an Betreuung sind notwendig, damit daraus nicht menschliches Elend entsteht, das später wiederum die Gesellschaft vor große Probleme stellt. Dafür braucht es Menschen, die sich kümmern – und das geht nicht nur über Ehrenamtler. Dafür braucht das Sozialamt erfahrene Fachleute – auch wenn es Geld kostet. Es ist langfristig gut angelegt. Monika Gerharz

  • Sozialausschuss fordert Informationsabend : Wollen Grevens Ausländer einen Rat?

    Sa., 15.03.2014

    Modell von gestern

    Integrationsrat? Das klingt gut, das ist demokratisch, da können Betroffene selbst für ihre Anliegen eintreten, oder? Theoretisch mag das so sein. Aber in der Praxis? Von den Grevenern mit ausländischen Wurzeln, die Interesse an Politik haben, die genügend Deutsch sprechen, um sich in einem solchen Gremium durchzusetzen, haben doch mittlerweile die meisten die deutsche Staatsangehörigkeit und könnten sich in bestehenden Parteien organisieren oder eigene gründen. Und jenen, die dringend Hilfe brauchen – Flüchtlinge, manchmal traumatisiert, ohne Deutschkenntnisse, manche mit wenig Bildung – hilft ein Integrationsrat nicht. Das Modell hat gepasst in einer Zeit, als Arbeitnehmer geordnet einwanderten, sich in Vereinen organisierten und so politische Willensbildung möglich war. Heute, in Zeiten weltweiten Flüchtlingselends, wo schnelle und unbürokratische Hilfe nötig ist, braucht es andere Strukturen. Der Integrationsrat ist ein Modell von gestern. Monika Gerharz

  • Kommentar

    Do., 13.03.2014

    Kurzsichtig

    Es war kluge Politik, als sich die Stadt in den 90er Jahren entschloss, keine Flüchtlings-Ghettos entstehen zu lassen, sondern Asylsuchende in normalen Häusern in normalen Wohnvierteln unterzubringen. Weniger klug war es, später mehrere Wohnungen zu verkaufen, um dem notleidenden städtischen Haushalt aufzuhelfen. Die trügerische Ruhe der Nuller Jahre nährte die Illusion, die Zeit der großen Flüchtlingsströme sei vorbei – das war kurzsichtig. Jetzt ist es wichtig, dass Greven anknüpft an die Prinzipien, die damals galten und Integration beförderten: Dezentrale Unterbringung, familienfreundlich und – bei allem Verständnis für die gewaltigen Nöte der Verwaltung – nicht zu eng.      Monika Gerharz

  • WN-Gespräch mit Ilja Kryszat und Olkan Mercan vom Verein „Begegnung der Kulturen“

    Sa., 01.03.2014

    „Ängste führen zur Radikalisierung“

    Die „Köpfe“ des neuen Vereins: Die Reckenfelder Presbyterin Ilja Kryszat und Olkan Mercan, der Wirt des Bluedog an der Bergstraße, sind im Vorstand von „Begegnung der Kulturen“.

    In dieser Woche wurde die Initiative „Begegnung der Kulturen“ offiziell zum Verein. Aus diesem Anlass sprachen die WN mit Vorstandsmitgliedern darüber, wie Greven internationaler werden kann – und zwar in gegenseitiger Wertschätzung.